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Test: RunCore Pro V 120 GB SSD mit mSATA-Interface

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Seite 7: Fazit

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Die RunCore Pro V mSATA direkt mit anderen SATA-SSDs zu vergleichen wäre unfair, denn wer auf eine SSD mit mSATA-Interface angewiesen ist, hat schlichtweg nicht die Option auf eine herkömmliche SSD auszuweichen.

Die Performance der RunCore Pro V mSATA ist unter diesem Licht auf jeden Fall als gut zu bezeichnen, denn gerade bei den wichtigen zufälligen Zugriffen auf kleine Blöcke müssen keine wesentliche Abstriche gegenüber den „großen" Modelle gemacht werden. Bei hohen Anfragetiefen fällt sie zwar spürbar zurück, dies hat für Einbenutzer- bzw. Desktop-Systeme allerdings keine Relevanz, denn dort muss selten mehr als eine Anfrage gleichzeitig abgearbeitet werden.

Das größte Problem kann unter Umständen die sequenzielle Schreibrate darstellen. Wer häufig mit großen Dateien arbeitet (mehrere GB) wird an dieser Stelle merken, dass der RunCore Pro V mSATA hier etwas die Puste ausgeht. Doch wer auf ein mSATA-Interface angewiesen ist, hat hier wie gesagt kaum andere Optionen. Das recht exotische Interface möchte man des Weiteren auch gut bezahlt haben: Für das 120 GB-Modell werden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels 339 Euro fällig. Vergleichbare SATA-SSDs sind bereits für um die 130 Euro erhältlich.

Positive Aspekte der RunCore Pro V mSATA:

  • Gute Alltagsperformance

Negative Aspekte der RunCore Pro V mSATA:

  • Niedrige sequenzielle Schreibrate
  • Sehr hoher Preis

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