> > > > Test: WD MyBook Live mit "Personal Cloud"

Test: WD MyBook Live mit "Personal Cloud"

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Performance und Stromverbrauch

Zur Messung des Schreib-Durchsatzes haben wir ein größeres Urlaubsvideo von 7,8 Gigabyte auf das MyBook transferiert und dies anschließend (Lese-Messung) wieder von dort auf den lokalen PC kopiert. Alle Netzwerk-Komponenten waren im 1-Gbit/s-Standardbetrieb (keine Jumboframes etc.) konfiguriert. Der eingesetzte PC bestand aus einem Intel Core i7 870 (4x 2,93 GHz) mit 12 GB DDR3-RAM (1333 MHz) und einer G.Skill Falcon als verwendete SSD für die Datentransfers. Als Betriebssystem kam Windows 7 Professional (64 Bit) zum Einsatz.

IMG_4434

IMG_4434

Berücksichtigt man die Tatsache, dass es sich hier „nur“ um ein 1-HDD-Gerät handelt, ist das MyBook Live äußerst flott unterwegs. Datenraten in dieser Größenordnung konnten wir in der Vergangenheit bei Einstiegs-Boxen nur selten feststellen.

Der Stromverbrauch:

Das MyBook Live verhält sich während des Betriebs äußerst sparsam: Rund 10 Watt benötigt unser Exemplar bei normaler Benutzung (Lesen bzw. Schreiben). Sobald der Energiesparmodus nach Überschreitung des gesetzten Inaktivitätslimits anspringt, fährt die Festplatte herunter, sodass nur noch rund 3 bis 4 Watt verbraucht werden. Dieser niedrige Verbrauch ist zum einen dem lüfterlosen Design geschuldet und zum anderen dem Einsatz der ohnehin sparsamen „Caviar Green“-Boliden. Dementsprechend arbeitet das MyBook Live auch fast geräuschlos, wenn man die Zugriffsgeräusche der Festplatte außen vor lässt. Diese äußern sich aber auch nur in nächster Nähe bei sonst stillem Umfeld.

Betreibt man das MyBook Live als Dauerläufer rund um die Uhr (24x7x365), so fallen beim obig genannten Leerlaufverbrauch etwa 8,7 Euro an jährlichen Stromkosten an (gerechnet mit 4 Watt bei 25 Cent pro KW/h). In diesem Zusammenhang ist es schade, dass WD hier kein Wake on LAN ermöglicht. Fährt man das MyBook Live einmal über das Web-Menü herunter, muss man händisch den Stromstecker trennen und erneut verbinden, da auch kein dedizierter Ein/Aus-Schalter verbaut wurde.