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Test: Promise Pegasus R6 - Thunderbolt in der Praxis

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Seite 2: Promise Pegasus R6 - Hardware

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Uns stellte Promise ein Pegasus R6 mit 6x 1 TB zur Verfügung. Das Gehäuse aus Aluminium misst bei diesem Modell 25 x 25 x 18,5 cm. Das Gewicht liegt komplett bestückt bei 2,5 kg. Das R4 ist etwas kompakter und auch leichter, leider macht Promise auf der Seite keine Angaben.

Von vorne zu sehen sind die sechs Einschübe. In der linken schwarzen Blende befindet sich oben der Ein/Ausschalter und darunter (hier nicht zu sehen) zwei blaue LEDs, welche eine funktionierende Thunderbolt-Verbindung anzeigen. Über den Ein/Ausschalter wird das System gestartet. Um es abzuschalten muss die Taste 10 Sekunden gedrückt werden, bis diese rot leuchtet.

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Die Laufwerkseinschübe sind hot-swappable, d.h. während des Betriebs können die Festplatten herausgenommen werden. Dies geschieht über einen Druck auf den quadratischen Knopf. Dann springt der Hebel auf, an denen die Einbaurahmen herausgezogen werden können. Zum Einsatz wird der Einschub einfach wieder in den Schacht geschoben und der Hebel geschlossen um den Rahmen zu arretieren.

Zwei LEDs geben Auskunft über den Betriebszustand. Eine blaue zeigt an, dass überhaupt ein Laufwerk eingebaut und betriebsbereit ist. Eine weitere zeigt die Aktivität an. Sollte ein Fehler in einem Array oder einem einzelnen Laufwerk auftreten, leuchtet eine rote LED. Sie zeigt dann auch gleich an, welches Laufwerk den Ausfall hat.

Im RAID-5-Betrieb beispielsweise kann von sechs Laufwerken eines entfernt werden, ohne dass die Daten verloren gehen. Bei einem RAID 1, also der Spiegelung, gilt gleiches. Schon anders sieht dies bei einem RAID 0 aus, bei dem die Daten auf die Festplatten verteilt werden, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Ebenfalls möglich sind ein RAID 50, 6, 60 und 10.

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Auf der Rückseite präsentieren sich zunächst einmal zwei Thunderbolt-Anschlüsse. Über einen kann das Pegasus R6 an den Mac angeschlossen werden. Der zweite bietet die Möglichkeit ein weiteres Thunderbolt-Gerät in einer Daisy-Chain anzuschließen. Über den seriellen Anschluss können Firmware-Updates eingespielt werden. Rechts unten ist der Netzteilanschluss zu sehen. Darüber befindet sich der kleine Lüfter des Netzteils. Weit wichtiger für die Kühlung des Systems ist allerdings der 100-mm-Lüfter.

Promise verbaut ein 250 Watt Netzteil im Pegasus R6 mit dem 80Plus Bronze Standard. Der Verbrauch wird von Promise mit 55 Watt im Idle-Zustand und 78 Watt unter Last angegeben.

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Apple stellte erst Wochen nach der Präsentation des ersten Thunderbolt-Macs das entsprechende Kabel vor. Viel früher wäre auch nicht nötig gewesen, denn es fehlte am nötigen Zubehör. Promise legt den Pegasus RAID-Systemen kein Kabel bei - etwas unverständlich bei einem Preis von 760 bis 1450 Euro. Das 2 m lange Kabel kostet bei Apple 49 Euro und ist damit auch kein echtes Schnäppchen.