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Raidsonic Icy Box IB-350StS-BL

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Seite 3: Installation und Test

Das Gehäuse ist durch die Rändelschrauben sehr schnell geöffnet. In einer kleinen Tüte findet man fünf Schrauben für die Festplatten-Befestigung und acht selbstklebende Moosgummi-Plättchen. Sofern die Icy Box IB-350StS-BL nicht senkrecht mit dem Standfuss aufgestellt wird, lassen sich die Rändelschrauben mit den Moosgummi-Plättchen versehen. Damit schont man einerseits die Unterlage vor den harten Rändelschrauben, andererseits lassen sich Resonanzen dämpfen, die sich unter Umständen durch den laufenden Betrieb der Festplatte übertragen können. Sehr schön sind auch die Reflektoren der Kaltlichtlampen an den Rahmeninnenseite erkennen. Links befindet sich eine kleine Platine mit der Stromversorgung und die beiden Kabel für den Anschluss einer SATA-Festplatte, dass Strom- und Datenkabel.

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Der Einbau gestaltet sich zwar unkompliziert, die Steifigkeit der Kabel führt aber zu einem etwas ungutem Gefühl. Besonders das SATA-Datenkabel macht den Eindruck, als würde es einem wenig gefühlvollem Einbau mit Kabelbruch danken. Die Installation liess sich subjektiv aber deutlich einfacher vornehmen, nachdem die Festplatte verschraubt war.

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Nach erfolgreichem Einbau zeigt sich folgendes Bild:

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Wie sicher schon einige festgestellt haben, wird das SATA-Kabel einfach nur durchgeschliffen. Dies ist auch der Grund dafür, dass das Gehäuse Festplattenzugriffe nicht über blinkende Lampen anzeigen kann. Dies ist aber ein zu verschmerzender Nachteil, wird die Performance des SATA-Interfaces dadurch nicht beeinträchtigt. Aus diesem Grund haben wir auch von Tests der Festplatten-Leistung abgesehen. Ein fehlender USB- bzw. Firewire-Anschluss mindert allerdings die Flexibilität. Ein Einsatz an gängigen Notebooks oder anderen PCs wird mangels externem SATA-Anschluss kaum möglich sein. Als Backup-Festplatte ist sie aber hervorragend geeignet, da die Festplatte mit vollem Tempo angesprochen wird.

Bei externen Gehäusen für ATA-Festplatten, die mit einem USB- oder Firewire-Anschluss versehen sind, hängt die Performance massgeblich vom verwendeten Bridge Chip ab. Vertreter dieser Zunft stammen zum Beispiel von Cypress, Genesys Logic, Initio, NEC, Oxford, oder TI. Wer sich mit dem Kauf eines Gehäuses für ATA-Festplatten und entsprechenden USB- und/oder Firewire-Anschluss befasst, sollte ein besonderes Augenmerk auf den verwendeten Bridgechip legen. Wir erreichen hier im reinen SATA-Modus eine beeindruckende Performance, die man mit keinem Bridge-Chip erreichen wird. Die Werte entsprechen praktisch dem Betrieb am normalen SATA-Controller.

Bevor wir zu unserem Fazit kommen, möchten wir uns zu der Kühlleistung und Geräuschentwicklung äußern. Mit der verwendeten Seagate ST3120026AS haben wir eine recht leise und nicht sonderlich warme SATA-Festplatte verwendet. Zugriffe waren zwar deutlich zu hören, diese wirkten subjektiv betrachtet jedoch zu keinem Zeitpunkt störend. Das Gehäuse, welches sich auf dem Schreibtisch befand, wurde handwarm und keinesfalls heiss. Man sollte sich vor dem Kauf aber bewusst sein, dass es sich bei der Icy Box IB-350StS-BL um ein lüfterloses und nahezu abgeschlossenes Gehäuse handelt und testen sollte, ob die verwendete Festplatte nicht zu heiss wird. Raidsonic gibt an, dass hier aufgrund der Verwendung von Aluminium als Material keine thermischen Probleme entstehen sollten.

 

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