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DVD-Brenner Roundup: Sieben Modelle im Test

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Seite 6: Iomega SuperDVD Writer 8x USB 2.0 - Daten

Der einzige Brenner im Test, der nicht intern verbaut wird und somit auch interessant für Notebook-User ist, kommt von Iomega. Das Laufwerk soll extern über USB 2.0 angeschlossen werden, da die USB 2.0-Schnitstelle eine Bandbreite von 480 MBit unterstützt. Das ist nötig, um die 8-fache Schreibgeschwindigkeit zu gewährleisten. Der ältere USB-Standard ist für so ein hohes Datenaufkommen nicht geeignet. Die Verpackung selbst ist recht groß und macht durch das ansprechende Design Lust auf das Auspacken. Wie zu erwarten war, ist das Beilagenpaket recht üppig - wir finden natürlich die nötigen Anschluss- und -Stromkabel sowie die Brennersoftware. Das Gerät an sich ist sehr schön gestaltet und macht einen sehr soliden Eindruck. Mit 2,7 kg ist dies der schwerste Brenner im Testfeld, aber das war zu erwarten, da ja nicht nur das Laufwerk selbst, sondern auch der Rahmen etwas wiegt.

Mit den Maßen 7,6 cm x 19,9 cm x 24,76 cm ist das Gerät schon recht groß geraten. Für reisende Geschäftsleute, die mit einem kleinen Notebook unterwegs sind, ist der Brenner nur bedingt zu empfehlen, da er für ein portables Gerät schon recht schwer und groß ist.

Der Hersteller schreibt folgende Geschwindigkeiten in das Datenblatt:

Die Lesegeschwindigkeiten belaufen sich auf 12-fach bei den DVDs und 32-fach bei den CDs - für ein modernes Laufwerk ist der Wert bei den CDs schon etwas wenig.



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Die Formate reichen auch hier wieder von der normalen Daten-CD über die Audio-CD bis zur Video-CD und den Untertypen wie S-VCD. Bei den DVDs das gleiche Bild - hier gibt es keine Einschränkungen, auch DVD RAM wird noch unterstützt.

Das Gerät kann laut Hersteller auch auf die gängigen 2MB Cache zurückgreifen - hier gibt es keine Überraschungen. Was aber neu ist, ist der Audio-Ausgang an der Rückseite des Gerätes: Wir finden hier einen Chinch-Ausgang. Sehr praktisch ist dies, wenn man den DVD Brenner mit Hilfe eines Laptops zum DVD-Player machen will. Mit Hilfe des Chinchkabels kann man das Laufwerk direkt an einen Receiver anschließen, ohne über die meist nicht so gute Soundkarte eines Laptops gehen zu müssen.



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Als Systemvorraussetzungen verlangt der Hersteller mindestens einen Pentium III mit 800 MHz und 256 MB Ram. Dass der Computer auch über eine USB 2.0-Schnittstelle verfügen muss, ist klar. Weiterhin muss mindestens Windows 98SE oder ein neueres Betriebssystem verwendet werden. Für die Installation der Software muss mindestens 740 MB freier Festplattenspeicher vorhanden sein. Erwähnenswert ist, dass das Laufwerk auch Mac kompatibel ist. Hier sind die Voraussetzungen mindestens ein Power Mac G4 oder höher, als Betriebssystem muss Mac OS X ab der Version 10.2.7 oder neuer verwendet werden.

Sehen wir uns das Gerät nun ein mal genauer an: