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DVD-Brenner Roundup: Sieben Modelle im Test

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Seite 3: BenQ DW1600 - Benchmarks

Nach dem Einbau und der Installation der Software ist das Laufwerk einsatzbereit. Gespannt auf die neue Brennsoftware wollten wir uns erst einmal ansehen, was für Funktionalitäten hier geboten werden und wie die Benutzeroberfläche gestaltet ist. Es erwartete uns eine sehr benutzerfreundliche und einfach zu bedienende Software. Das Programm erkannte den Brenner sofort und wir konnten sogleich loslegen, ohne etwas einstellen zu müssen. Leider ist der Umfang des Programmes nicht gerade üppig; die einzigen wählbaren Medientypen sind Audio- oder Daten-Disc. Die einzige Ergänzung ist die Direktkopie eines Mediums. Leider gibt es keine Möglichkeit etwas extravaganteres wie zB. eine Video-CD oder -DVD zu brennen, ein echtes Manko. Die wählbaren Typen brannte das Programm aber tadellos, für den normalen und weniger anspruchsvollen User sicher ausreichend.

Zum Vergleich haben wir dann die neueste Nero Version installiert und geprüft, ob der Brenner auch damit einwandfrei funktioniert. Auch hier wurde das Gerät ohne Umschweife erkannt und brannte dann auch eine Test-Video-DVD ohne Fehler. Die Zeiten waren hervorragend, mit den entsprechenden Rohlingen war ein 16-faches Brennen ohne Weiteres möglich. Auch bei den CDs und den RWs hält der Brenner, was er verspricht.

Die Testergebnisse:



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Die beim Schreiben gemessenen Werte sind durchaus überzeugend und das Gerät ist auf jeden Fall ein Anwärter für den Spitzenplatz. Der anschließende Lesetest trübte allerdings die Stimmung - hier kam man dem angegebenen Wert von 12x lesen nicht einmal nahe. Die maximale Lesegeschwindigkeit lag in etwa bei 8x wie unser Test zeigt. Die mittlere Zugriffszeit fiel hingegen wieder entsprechend der Angaben aus. Sie schwankte hier, wie auf dem Screenshot zu sehen, zwischen 104 und 171 Millisekunden; angegeben sind 120. Damit liefert der Brenner ein an sich sehr gutes Ergebnis.

Weiterhin sammelte der Brenner Pluspunkte bei der Kompatibilität - was man ihm auch für Rohlinge gab, er hat ausnahmslos alles anstandslos gebrannt. Auch Noname-Rohlinge stellten kein Problem dar. Von 10 gebrannten Test-DVDs und CDs gab es keine Fehlbrennung.

Insgesamt also ein sehr gutes Ergebnis für den BenQ-Brenner. Wir fahren fort mit dem HP DVD-420i: