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DVD-Brenner Roundup: Sieben Modelle im Test

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Seite 16: Fazit und Empfehlungen

Allgemein lässt sich sagen, dass die Entwicklung der DVD-Brenner wesentlich schneller vorangeschritten ist als die der CD-Brenner. Die momentane Höchstgeschwindigkeit, mit der eine DVD geschrieben werden kann, ist mit 16-fach schon ziemlich hoch. Das sind über 20 MB in der Sekunde. Doch wo neue Geschwindigkeitsrekorde im Schreiben auftreten, bleibt auch die Frage nach den schlechten Lesewerten im Raum stehen. Alle Laufwerke waren weit unter den von den Herstellern angegebenen Werten. Um die DVD als Fehlerquelle auszuschließen, wiederholten wir die Tests mit jeweils fünf verschiedenen Medien, aber immer mit sehr ähnlichem Ergebnis. Zum Auslesen von DVDs eignet sich also hier nur der BenQ und der MSI - ansonsten sollte man lieber auf ein richtiges DVD-Laufwerk zurückgreifen.

Trotzdem kann man sagen, dass wir in diesem Test einige besondere Lauferke gefunden haben, die wirklich sehr gut ihren Dienst verrichtet haben und zu empfehlen sind. Einerseits wäre das unser Spitzenreiter, der BenQ DW1600. Mit dieser Schreibgeschwindigkeit setzt er neue Maßstäbe. Leider ist hier aber das Manko, dass dieses Gerät keine DVD-R/-RW Rohlinge beschreiben kann. Eindeutiger Testsieger ist somit der LG GSA 4120B. Er weist keine einzige Schwachstelle auf. Zwar ist er von der Geschwindigkeit dem BenQ nicht gewachsen, kann aber auch das Minus-Format brennen. Außerdem unterstützt er neben Dual-Layer-DVD auch noch DVD RAM und kann bessere Werte bei den CD-Geschwindigkeiten vorweisen. Alles in allem, das momentan wohl beste Gerät.



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Doch wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Hier finden wir den NEC 2510A und den HP dvd writer dvd420i. Beide Geräte sind sowohl von der Geschwindigkeit als auch bei der Kompatibilität heute nicht mehr zu empfehlen. Zudem waren auch die Lesetests nicht gerade erfreulich. Wer sich noch einen 8-fach-Brenner zulegen möchte, sollte da eher zu dem Modell von MSI greifen. Im Gegensatz zu den Laufwerken von NEC und HP hält der Brenner, was er verspricht. Die Leseleistung war sogar die beste des ganzen Testfeldes und er ist zudem recht günstig.

Im Mittelfeld zu finden ist hier der Brenner von LiteON - ein recht solides Gerät ohne echten Schwachpunkt, aber auch ohne richtige Stärken. Das externe Gerät von Iomega hätte einen guten Eindruck machen können, wenn er ordnungsgemäß funktioniert hätte. Da das nicht der Fall war und wir auch vom Hersteller keine genaueren Informationen zu dem Fehler bekamen, ist das Gerät eher mit Vorsicht zu genießen.

Werfen wir noch einen Blick auf die Preise der Brenner:

Wer auf Performance steht, kann beim BenQ bei dem mittlerweile günstigen Preis bedenkenlos zugreifen. Bislang war er mit knapp 120 Euro deutlich teurer. Der LG-Brenner als unser zweiter Favorit ist mit 82 Euro weiterhin hervorragend günstig zu erstehen. Da lohnt es schon fast gar nicht mehr, auf den Preis zu schauen: Alle anderen Brenner zeigten leichte Schwächen, kosten aber nicht unerheblich weniger. Wenn es wirklich ein günstiger Brenner sein muss, dann hilft nur der Blick auf eine Bulk-Version - aber selbst hier kostet ein Brenner immerhin 66 Euro. Dann ist jedoch auch keine Software mit dabei. Somit lohnt eigentlich nicht der Griff zu den wirklich günstigen Modellen - unsere Awards gehen deshalb an den BenQ DW1600 und den LG GSA 4120B.

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