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Test: Kingston SSDNow V100 128 GB mit JMF618-Controller - Die SSDNow V100 im Detail

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Seite 2: Die SSDNow V100 im Detail

Der Lieferumfang ist wie bei Kingston für das Desktop-Bundle üblich: Neben dem Laufwerk selbst wird ein Einbaurahmen für den 3,5-Zoll-Schacht sowie je ein SATA-Strom- und Datenkabel beigelegt. Zum Klonen eines bestehenden Systems auf das neue Laufwerk liegt außerdem eine bootfähige CD mit der Imaging-Software Acronis TrueImage HD bei. Alternativ bietet Kingston auch noch das Notebook-Bundle an, welches ebenfalls mit TrueImage HD kommt, wohingegen der Einbaurahmen und die SATA-Kabel durch ein externes Gehäuse für die SSD und ein passendes USB-Datenkabel ersetzt wurden.

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Wo ist nun also der technische Unterschied zur SSDNow V G2, die auf den gleichen Controller setzt? Der erste Unterschied ist offensichtlich: Das Platinendesign wurde deutlich geändert. Der Controller wurde um 45 Grad gedreht und der externe Cache ist auf die Rückseite der Platine verschwunden. An der Größe des Caches hat sich jedoch nichts geändert, diese beträgt bei beiden Laufwerken 64 MB und schöpft damit die maximal unterstützen 256 MB nicht aus. Die Typenbezeichnung des Controllers ist gleich geblieben, wohingegen sich die Bezeichnung der Flash-Chips geändert hat. Bei der SSDNow V G2 lautet diese TH58NVG6D2ETA20, bei der V100 TH58NVG6D2FTA20. Hierbei handelt es sich allerdings wahrscheinlich nur um eine neue Charge, der Ursprung des Leistungsunterschieds ist damit wohl in der Firmware zu suchen: Die Versionsnummer hat im Vergleich zur SSDNow V G2 einen Sprung von C091 auf D100 gemacht.

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Der TRIM-Befehl wurde einwandfrei implementiert. Nach starker Belastung bricht die SSDNow V100 nicht nennenswert ein und erholt sich wieder - sogar ohne TRIM - durch sequenzielle Schreibbefehle. Die beiden folgenden Screenshots zeigen die Leistung der SSD nach einem Secure Erase (oben) und nach erwähnter starker Belastung (unten).

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