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Test: G.Skill Phoenix Pro 40 GB mit SF-1200 Controller

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Seite 3: Leistungsverlust

Dieses Mal möchten wir uns außerdem noch den Leistungsverlust anschauen, den das Laufwerk nach größerer Beanspruchung erleidet. Da HDTach, was wir normalerweise für diesen Test einsetzen, mit einem Muster testet, das der SandForce-Controller einfach „wegkomprimiert“ und daher viel zu hohe Werte liefert, greifen wir hier auf den AS SSD Benchmark zurück. Dieser benutzt Zufallsdaten, sodass der SandForce-Controller hier keine Kompression der Daten vornehmen kann. Um die SSD nun besonders stark zu beanspruchen, wurde sie zwei Mal hintereinander, unter Deaktivierung des TRIM-Befehls, mit Zufallsdaten gefüllt.

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Der Leistungsverlust ist zwar deutlich messbar, allerdings nicht weiter als tragisch einzustufen, denn die Werte sind für ein Laufwerk in dieser Kapazitätsklasse immer noch sehr gut. Es sei an dieser Stelle außerdem noch darauf hingewiesen, dass der SandForce-Controller deutlich anders arbeitet als alle anderen bisherigen Controller. Es wird großen Wert auf eine lange Haltbarkeit des Laufwerks gelegt, weswegen jeder unnötige Schreibvorgang auf dem NAND-Flash vermieden wird. Dazu zählt z.B. auch eine Garbage Collection im Leerlauf, die von SandForce-Laufwerken nicht oder nur minimal durchgeführt wird. Benutzt man ein SandForce-Laufwerk normal, also ohne regelmäßig Benchmarks durchzuführen, wird der Leistungsverlust geringer ausfallen und sich das Laufwerk von einem Leistungsverlust nach kürzerer, starker Beanspruchung, nach einigen Tagen auch wieder erholen.