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Test: Corsair Force und ADATA S599 mit erweiterter Kapazität

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Seite 9: Fazit

Allzu viel hat sich seit unserem ersten Test der ADATA S599 und Corsair Force nicht geändert, die positiven Aspekte der Laufwerke sind erhalten geblieben. Zusätzlich wurde nun noch ein negativer Punkt beseitigt: Der Preis pro Gigabyte ist dank der Verkleinerung des Reservebereichs spürbar nach unten gegangen, was Laufwerke mit SandForce-Controller nun deutlich attraktiver macht, im Fall der 120-GB-Laufwerke erhält man für den gleichen Preis schließlich 20 GB mehr Nutzkapazität.

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Generell stellen die SandForce-Laufwerke neue Bestmarken auf, bei mehreren gleichzeitigen Schreibanfragen sind die Laufwerke mit der Performance-Firmware, wie sie auf der G.Skill Phoenix Pro zum Einsatz kommt, die neue Referenz. Lesend bewegen sich die SandForce-Laufwerke im oberen Mittelfeld, bei 64 gleichzeitigen Anfragen skaliert die Transferrate sehr gut, reicht aber noch nicht ganz an die der Intel X25-M oder Crucial C300 ran.

Geht es um sequenzielle Zugriffe, sind die SandForce-Laufwerke beim Schreiben und Lesen im Mittelfeld, hier ist aber anzumerken, dass mit Daten getestet wurde, die der Controller nicht komprimieren kann. Der Controller zieht nämlich einen großen Vorteil aus komprimierbaren Daten und wie man bereits in unserem letzten Test sehen konnte, steigt die sequenzielle Schreibrate von 143 MB/s (worst-case) auf bis zu 257 MB/s (maximale Kompressibilität), im Alltagsgebrauch bewegt man sich also irgendwo zwischen diesen Werten.

Die reine sequenzielle Transferrate ist allerdings noch nicht alles, denn teilweise sind Laufwerke mit höherer sequenzieller Transferrate beim Kopieren langsamer als andere Laufwerke mit niedrigerem sequenziellem Durchsatz. Die SandForce-Laufwerke erreichen bei unserem Kopierbenchmark eine sehr gute Leistung, auf einem Niveau mit Intels X25-M, und werden lediglich von Crucials C300 mit SATA-6 Gbit/s-Interface übertroffen.

Da alle SandForce-Laufwerke praktisch genau gleich sind, kann man seine Kaufentscheidung entweder nach Vorliebe für einen bestimmten Hersteller treffen oder sucht sich einfach das günstigste Angebot für die gewünschte Kapazität. Legt man auf eine lange Garantiezeit wert, sollte man darauf ebenfalls ein Auge haben, denn manche Hersteller bieten zwei, andere drei Jahre Garantie.

Beide Laufwerke haben im ersten Test schon einen Award bekommen und da sie aufgrund des besseren Preis pro Gigabyte Verhältnisses nun noch besser dastehen als früher, gibt es natürlich auch für die aktualisierten Versionen der Laufwerke wieder einen Award.

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Positive Aspekte der ADATA S599 und Corsair Force:

  • Sehr gute Leistung bei kleinen Blöcken
  • Bisher einzigartige Features des Controllers
  • Performance-Firmware bei beiden Laufwerken

Negative Aspekte der der ADATA S599 und Corsair Force:

  • Wie jede SSD: Sehr hoher Preis pro Gigabyte

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