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Test: Corsair Force und ADATA S599 mit erweiterter Kapazität

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Seite 2: Die Laufwerke im Detail

Ein Einbaurahmen scheint inzwischen schon zum guten Ton zu gehören – so legen auch ADATA und Corsair ihren Laufwerken ein passendes Stück Metall für den Einbau in einen 3,5-Zoll-Schacht bei, Schrauben zur Montage sind inklusive.

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Wie bereits erwähnt, setzen beide Laufwerke auf die Performance-Firmware mit reduziertem Reservebereich, sodass dem Nutzer eine größere Kapazität zur Verfügung steht. Da nur der Reservebereich verkleinert wird, aber nicht mehr Flash-Speicher aufgelötet werden muss, bleiben die Kosten für den Hersteller gleich.

Wer lieber die Vorteile eines größeren Reservebereiches nutzen will, sollte allerdings trotzdem nicht zu einem Laufwerk mit der alten Firmware greifen (zu erkennen an den „glatten“ Kapazitäten von 50, 100 und 200 GB), das nachträgliche Verkleinern des Reservebereichs durch eine andere Firmware ist nämlich nicht möglich, allerdings kann man den Reservebereich mit einem einfachen Mittel beliebig vergrößern: Partitioniert man nicht das komplette Laufwerk, sondern lässt etwas Platz frei, so wird dieser Bereich durch den Controller automatisch für das Wear-Leveling und die Garbage Collection verwendet.

Benötigt man zu einem späteren Zeitpunkt doch den zusätzlichen Speicher, so kann die Partition einfach vergrößert werden (ab Windows Vista sogar mit Bordmitteln). Auch muss man keine Bedenken haben, den kompletten Speicherplatz zu verwenden: Der SF-1200-Controller kommt auch mit einem 13% großen Reservebereich noch sehr gut klar.

Eine genaue Übersicht der Features des SandForce-Controllers ist hier zu finden.