> > > > Test: G.Skill Phoenix Pro 120 GB mit SF-1200-Controller

Test: G.Skill Phoenix Pro 120 GB mit SF-1200-Controller

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein komplexes Benchmark-Tool, mit dem sich durch Erstellen von verschiedenen Zugriffsprofilen fast jedes erdenkliche Szenario testen lässt. Wir beschränken uns auf zwei Tests: Zufälliges Lesen und Schreiben von 4K-Blöcken, wobei im Alltagsbetrieb verhältnismäßig wesentlich mehr Lese- als Schreiboperationen auftreten.

Neben der Leistung in IOPS (Ein-/Ausgabeoperationen pro Sekunde) und MByte/s wird außerdem die Antwortzeit ermittelt. Ist diese zu hoch, kann das System einfrieren bzw. für einige Zeit nicht mehr auf Befehle reagieren. In Iometer wurde die Anzahl an Outstanding I/Os (gleichzeitige Anfragen) auf 64 gestellt, um eine hohe Last zu erzeugen. In Einzelbenutzer-/Desktopumgebungen liegt dieser Wert typischerweise im einstelligen Bereich.

Neu hinzugekommen sind bei diesem Benchmark zusätzliche Messungen mit angepasstem Alignment. Ein korrektes Alignment bedeutet, dass die Partition genau auf der Grenze zwischen zwei Blöcken auf der SSD beginnt. Ist dies nicht der Fall, kann es sein, dass die Leistung der SSD stark nachlässt, da unnötig viele Schreiboperationen stattfinden (müssen). Windows XP erstellt beim Partitionieren kein korrektes Alignment, erst ab Windows Vista wird darauf geachtet. Manche Controller sind jedoch auch in der Lage, ein falsches Alignment auszugleichen.

iom-iops

iom-mbs

iom-aligned

iom-response

Die Ergebnisse der G.Skill Phoenix Pro sind hier leider nicht direkt mit den anderen Laufwerken vergleichbar, da Iometer keine Zufallsdaten zum Schreiben benutzt, der SandForce-Controller die Daten also stark komprimieren und dementsprechend eine sehr hohe Leistung erreichen kann. Wir können hier also lediglich die Leistung der SandForce-Laufwerke untereinander vergleichen.

Wie erwartet, gibt es hier keine Überraschungen, die hohe Schreibleistung ist auf die Performance-Firmware zurückzuführen.