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Test: G.Skill Phoenix Pro 120 GB mit SF-1200-Controller

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Seite 2: Die Phoenix Pro im Detail

Sehr undurchsichtig war bisher leider, welche Firmware-Versionen für SandForce-Laufwerke überhaupt existieren. So haben wir in unserem ersten Review in einem Benchmark einen großen Performance-Unterschied zwischen zwei Laufwerken festgestellt. Zu dieser Zeit kam auf manchen Laufwerken außerdem noch eine nicht-finale Version der Firmware zum Einsatz, was als Ursache für den Performance-Unterschied ausgemacht wurde. OCZ schien damals der einzige Hersteller zu sein, der die Performance-Firmware in einer finalen Version ausgeliefert hat, ein „exklusives Abkommen“ stand im Raum.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass mehrere Hersteller ihre Laufwerke mit der Performance-Firmware ausstatten – natürlich mit einer fehlerbereinigten finalen Version. Zusätzlich gibt es jetzt auch noch Firmware-Versionen mit verkleinertem Reservebereich, was dann insgesamt vier verschiedene finale Versionen ergibt. Die Firmware mit 28%-Reservebereich wird jedoch von vielen Herstellern gemieden. Andere Hersteller bieten beide Varianten an, da es jedoch häufig keinen Preisunterschied gibt, gibt es hier keinen Grund nicht zu den real größeren Laufwerken zu greifen. Möchte man den Reservebereich doch lieber wieder vergrößern, lässt man beim Partitionieren einfach einen entsprechenden Bereich auf dem Laufwerk frei.

G.Skill bietet die Phoenix nur mit der 13%-Firmware an, wobei die nur marginal teureren Laufwerke mit dem Namenszusatz „Pro“ auf die Performance-Firmware setzen, die die Schreibleistung bei kleinen Blöcken auf 50.000 IOPS anhebt. Die normale Firmware limitiert hier bei gut 10.000 IOPS, was, nebenbei bemerkt, allerdings auch noch mehr ist, als man jemals überhaupt brauchen oder nutzen können wird.

Geliefert wird die G.Skill Phoenix (Pro) mit einem Einbaurahmen inklusive passender Schrauben:

drive-400
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Das Platinen-Layout bietet keine Überraschung – es entspricht dem, was wir von SandForce-Laufwerken kennen:

pcbfront-400
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pcbback-400
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