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Test: Intels kleinste SSD: X25-V 40 GB

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Seite 9: Fazit

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Das Fazit zur X25-V fällt ähnlich aus wie das Damalige zur baugleichen und inzwischen nicht mehr erhältlichen Kingston SSDNow V 40 GB: Intel bietet mit der X25-V eine SSD an, die sehr gut als Systemlaufwerk geeignet ist. Die Leistung beim Schreiben und Lesen von kleinen Blöcken ist sehr gut, auch die sequenzielle Leseleistung ist auf einem hohen Niveau. Die niedrige sequenzielle Schreibrate fällt bei der Nutzung als Systemlaufwerk praktisch nicht ins Gewicht. Lediglich große Kopieraktionen werden durch die niedrige Schreibrate spürbar gebremst, wobei die 37 GB, die effektiv zur Verfügung stehen, ohnehin nicht viel Platz für große Dateien lassen.

In Verbindung mit einer zusätzlichen Festplatte als reinen Datenspeicher wird die niedrige Schreibrate der X25-V abermals unwichtiger, denn so kann man auf der Festplatte mit großen Dateien arbeiten und dort von der sequenziellen Geschwindigkeit profitieren, wobei die X25-V als Systemlaufwerk dafür sorgt, dass das System nicht ins Stocken gerät. Intels SSD Toolbox ist außerdem ein willkommenes Tool, das eine genaue Überwachung des Zustands der SSD zulässt sowie das manuell TRIMen unter nicht TRIM fähigen Systemen wie Windows XP und Windows Vista erlaubt.

Der Preis der X25-V ist leider ein paar Euro höher als der damalige Preis, den Kingston verlangt hat, was einer Kaufempfehlung aber nicht abträglich ist: Für weniger als 100 € erhält man mit dieser SSD ein Upgrade für seinen Rechner, wie es keine schnellere CPU oder schnellerer Arbeitsspeicher je bieten könnte, auch ältere Systeme lassen sich mit einer SSD noch einmal spürbar beschleunigen.

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