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Test: Intels kleinste SSD: X25-V 40 GB

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Seite 2: Die X25-V im Detail

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Der Lieferumfang der Retail-Version fällt im Vergleich zum ehemaligen Angebot von Kingston etwas kleiner aus. Ein Einbaurahmen für den 3,5-Zoll-Schacht wird ebenfalls mitgeliefert, statt Backup-Software und SATA Strom- und Datenkabel gibt es nur einen Aufkleber - über den sich mancher aber vermutlich sogar mehr freuen wird als über zusätzliche Kabel.

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Die Platine der Intel X25-V sieht identisch zur Kingston SSDNow V 40 GB aus, was nicht verwundert, handelt es sich doch praktisch um das gleiche Laufwerk. Die einzige Neuerung besteht hier in der Firmware: Während es für Kingstons SSDNow V 40 GB nie ein offizielles Update gab, welches Unterstützung für den TRIM-Befehl gebracht hat, werden die Laufwerke von Intel mit einer entsprechend verbesserten Firmware ausgeliefert. Findigen Bastlern ist es allerdings gelungen, die eigentlich nur für Intel-Laufwerke gedachte Firmware auch auf das Kingston-Laufwerk aufzuspielen. Dieser Weg wird wie gesagt allerdings nicht offiziell unterstützt und wird mindestens einen Garantieverlust zur Folge haben.

Intels nützliche SSD Toolbox (Download bei Intel) bietet ebenfalls Unterstützung für die X25-V. Seit unserem Erstkontakt mit dieser Software hat es zwar zwei neue Versionen gegeben, diese beschränken sich aber auf das Entfernen von Fehlern, weswegen wir an dieser Stelle auf den entsprechenden Abschnitt in unserem Review der X25-M verweisen, wo wir einen ausführlichen Blick auf Intels SSD Toolbox werfen.

Zum Schluss schauen wir uns noch kurz die Implementation des TRIM-Befehls und der Garbage Collection an. Dazu zuerst ein Testlauf des Laufwerks im fabrikneuen Zustand:

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Nun ein weiterer Testlauf nach längerer Belastung mit zufälligen Schreibzugriffen:

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Die durchschnittliche Leserate sinkt von 253,3 MB/s auf 177,4 MB/s, die Schreibrate von 43,5 MB/s auf 35,8 MB/s. Die vielen Einbrüche im Verlauf der Kurve deuten an, dass der Controller hier viel zu tun hat. Prozentual gesehen besitzt die Intel X25-V den gleichen Reservespeicher wie die größeren X25-M, was bei einer Kapazität von lediglich 40 GB natürlich wesentlich weniger ist als bei den größeren Modellen. Entsprechend empfindlich reagiert die X25-V auf starke Belastung. Wie immer gilt hier allerdings auch: Diese Art der Belastung ist für ein Desktop-System vollkommen untypisch und sollte niemals auftreten.

Nicht zuletzt helfen sequenzielle Schreibzugriffe der Gabage Collection sehr gut, sodass ein zweiter Durchlauf bereits wieder wesentlich bessere Ergebnisse zeigt:

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Die Leserate erreicht 77 % des Ausgangsniveaus, die Schreibrate sogar 96 %.

Nach einem Auslösen des TRIM-Befehls durch ein Schnellformatieren des Laufwerks ist die Leistung schließlich vollständig wiederhergestellt. Der TRIM-Befehl ist sauber implementiert, die Garbage Collection arbeitet in Verbindung mit sequenziellen Zugriffen äußerst effizient: Sehr gut!