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Test: Western Digitals neue VelociRaptor

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Seite 2: Technische Details

Die WD6000HLHX bringt - wie man anhand des Namens erahnen kann - 600 GB Speicherplatz (im Drei-Platter-Design) mit und verfügt über den „IcePack“-Rahmen. Der „IcePack“ wird hauptsächlich für zwei Dinge genutzt: Erstens ermöglicht er die Montage der VelociRaptor in herkömmlichen 3,5-Zoll-Schächten, zweitens sorgt er für eine deutlich bessere Wärmeabfuhr von der eigentlichen Festplatte.

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Es gibt die Raptoren aber auch ohne: Sie werden jedoch recht selten eingesetzt, da die Bauhöhe ein Einsetzen in normale 2,5-Zoll-Slots verhindert. Ausgewählte externe HDD-Rahmen sind in der Lage, eine Raptor aufzunehmen, das Gros der Gehäuse ist aber nicht nutzbar. Schon allein aufgrund der hohen Drehzahl und Wärmeentwicklung halten wir den „IcePack“ für eine gute Sache, da die VelociRaptor im Dauerbetrieb und gerade unter Last einiges an Wärme freisetzen kann. Als weitere Neuerung hat Western Digital den Cache erhöht, dieser wurde verdoppelt und liegt jetzt bei 32 MB.

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Aufgrund der Drehzahl ist eine VelociRaptor natürlich nichts für empfindliche Ohren und Freude von stillschweigend arbeitenden Silent-PCs. Vielmehr sind die neuen Auskopplungen der Raptoren Performance-Brecher, die im Rahmen der „herkömmlichen“ Festplattentechnik alte Schranken knacken. Passend zum „Enterprise Storage“-Label auf der VelociRaptor fallen natürlich auch MTBF-Wert („Mean Time Between Failures“) und Garantiezeitraum aus: WD gibt hier 1,4 Millionen Stunden (entspricht rund 159 Jahre) und eine 5-Jahres-Garantie an.