> > > > Samsung dreht auf: Spinpoint F3 im Test

Samsung dreht auf: Spinpoint F3 im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Benchmark: h2benchw (1)

Mit h2benchw messen wir Zugriffszeiten und verschiedene Anwendungsprofile, die eine Einschätzung der Laufwerksleistung in verschiedenen Szenarien bieten soll. H2benchw führt die Tests unter Umgehung des Dateisystems aus. Werden also auch Schreibtests durchgeführt, darf keine Partition auf dem Laufwerk vorhanden sein. Weiterhin benutzt h2benchw nur die ersten 40 GB eines Laufwerks. Das ist bei Solid State Drives nicht von Bedeutung, denn ihre Leistung bleibt über den kompletten Speicherplatz konstant. Bei Festplatten wird so jedoch nur der schnellste Bereich getestet, denn Festplatten werden von außen (größte Bahngeschwindigkeit) nach innen beschrieben, die Leistung nimmt über den gesamten Speicherplatz also kontinuierlich ab.

h2b-profile

h2b-access

Beeindruckend: Samsungs F3 erreicht einen höheren Anwendungsindex als die (ehemalig) schnellste Festplatte in Form der Western Digital Raptor (WD1500ADFD). Dies ist vor allem deswegen bemerkenswert, da die Raptor mit einer Umdrehungszahl von 10.000/min arbeitet, die F3 jedoch nur mit 7200/min.

Auch ist der Unterschied zur alten Generation sehr groß, hier gab es also deutliche Verbesserungen. Geschlagen geben muss sich die F3 allerdings der VelociRaptor (WD3000HLFS) - die neue Version der Raptor - diese hat natürlich auch einige Verbesserungen erfahren.

Bei der Zugriffszeit ergeben sich keine Verbesserungen im Vergleich zur alten SpinPoint-Generation. Dies ist allerdings auch nicht unbedingt zu erwarten, da die Zugriffszeit nicht zuletzt auch durch die Umdrehungszahl bestimmt wird.