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Skylake: Core i7-6700K und Core i5-6600K im Test

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Seite 4: DDR4-Speicher im Vergleich

Auch wenn es Skylake-Prozessoren auch mit DDR3-Speicher geben wird, so werden die meisten Desktop-Boards sicherlich mit DDR4 ausgestattet werden. Die Vorteile von DDR4 haben wir schon in unserem Haswell-E-Test aufgeführt: Es ist möglich, deutlich höhere Frequenzen zu fahren, gleichzeitig ist aber eine Absenkung der Spannung per Spezifikation auf 1,2V vorgesehen. Somit arbeiten die Module schneller, aber auch sparsamer als ihre DDR3-Vorgänger. In dem vorangegangenen Test fanden wir heraus, dass sich in einigen Benchmarks ein netter Geschwindigkeitszuwachs bei höheren Frequenzen ergibt, aber in vielen Real-World-Anwendungen die Auswirkungen recht marginal sind.

Nach Haswell-E setzt nun Intel auch bei Skylake auf DDR4. Zur richtigen Zeit, denn während die DDR4-Module anfangs sehr teuer waren, pendeln sich nun zumindest die Standard-Modelle bei einem guten Preispunkt ein. Ein G.Skill DDR4-Kit mit 16 GB und etwas erhöhter Taktfrequenz von 2400 MHz liegt beispielsweise bei knapp 139 Euro in unserem Preisvergleich. DDR3-Kits mit entsprechend leicht erhöhter Taktfrequenz liegen zwar noch preiswerter, der Aufschlag liegt aber nur noch bei knapp 30 Prozent. Die günstigsten DDR4-Kits mit 16 GB liegen bei knapp über 100 Euro, sind dann mit Standard-Frequenz von 2133 MHz zu finden. Unterschiede zu DDR3 existieren da fast gar nicht mehr, die günstigsten Kits liegen hier ebenso bei knapp über 100 Euro für 1600 MHz.

Somit existiert quasi kein Grund mehr, nicht auf den neuen Speichertyp zu setzen. Wirklich große Einsparungen wird man bei der Wärmeentwicklung und dem Stromverbrauch bei einem Desktop-System allerdings nicht realisieren können. Wir konnten pro Modul bei Messschwankungen einen Verbrauch von knapp 2 Watt messen, bei DDR3 waren es je nach Typ und Spannung ebenso 2-3 Watt pro Modul. Insofern kann man die Einsparungen auf Desktop-Seite vernachlässigen, allenfalls im Mobile-Bereich werden sie sich auswirken. 

skylake3s
G.Skill Ripjaws V mit 3200 MHz

In unserem CPU-Test messen wir natürlich die Performance mit der von Intel spezifizierten Frequenz, also 2133 MHz. Allerdings existieren am Markt schon deutlich schnellere Module, beispielsweise die von G.Skill für den Z170-Chipsatz entwickelten Ripjaws V mit 3.200 MHz. Diese Overclocking-Kits kosten natürlich deutlich mehr - mit Preisen oberhalb von 200 Euro ist für das Kit zu rechnen. Sinn macht das natürlich nur, wenn man seinen PC auch entsprechend übertakten will. In einem Speicherroundup zeigen wir demnächst, welchen Performanceschub man bei schnelleren Speicherriegeln erwarten kann.

Da Intel für die Skylake-Modelle auch angibt, dass die Übertaktbarkeit des Speichers deutlich verbessert wurde, haben wir in einem kurzen Check natürlich die Taktfrequenz erhöht:

cpuz6700ram3200

Die 3.200 MHz, mit denen die Ripjaws V spezifiziert sind, lieferte die Z170-Plattform ohne Probleme. Und auch die Speicherbandbreite konnte sich sehen lassen, sie stieg im übertakteten Zustand mit 4,8 GHz CPU-Takt auf 36,4 GB/s. Bei Cinebench R15 konnten wir die Punktzahl nochmal auf 1055 CB-Punkte steigern (+5,5%).

 

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Kommentare (136)

#127
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#128
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#129
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Zitat Schaffe89;23742582
Wieso? Die absolute Leistung ist doch kaum bis gar nicht gestiegen.
Und das seit Sandy Bridge. Intel hat bei gleichem Takt vielleicht 20% mehr Leistung seit damals erzielt.
Wenn ich mir anschaue wie bei CB ein 2500k mit weniger Takt aber etwas besseres übertaktbarkeit in Games performt, kann man diesen auch heute noch problemlos behalten.

Bis vor 2 Wochen hätte ich Dir noch komplett zugestimmt, aber seit ich die GTX980TI habe kann ich das nicht mehr.
Vorher war immer die GPU der Bottleneck in BF4 auf großen MP-Servern.
Inzwischen ist mein i5-2500k @4,4GHz der Flaschenhals, der kommt nicht ganz mit und die CPU steht z.T bei 100% an und ich hab kurze Lags.
Klar, ist nur 1440p und auch keine fps-Beschränkung drinnen, aber mit einer kräftigen GPU schafft man bei bestimmten Games bringt man einen Sandy eben schon an die Leistungsgrenze.

Zitat Ruffnax;23743552
Ach selbst für mich mit dem 2600K auf 4 Ghz übertaktet gibt es nicht den geringsten Grund zu wechseln. Mit dem Prozessor alleine ist es da ja nicht getan. Mainboard und RAM kommen ja noch dazu. Daher werde ich noch ein ganze Weile bei meinem Sandy Bridge bleiben.

Siehe oben, mein [email protected],4GHz pfeifft in BF4 auf 64er Servern schon aus dem letzten Loch, ist sicher ein Extremfall wie z.B. auch WoT, aber es gibt schon einige Anwendungen wo Sandy nicht mehr ausreicht wenn schon eine kräftige GPU im Rechner steckt.
#130
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BF4 profitiert sehr stark von HT/mehr als 4 Threads. Die minimal Frames stiegen bei mir nach Tausch eines 2500k zum 2600k um bis zu 50% an und es kommt nicht mehr zu unerwarteten Framedrops. Hier merkt man gut, wie groß der Unterschied zwischen 4 und 8 Threads sein kann. Man sollte immer in der selben Kategorie vergleichen.
#131
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Zitat Godfather88;23744299
Naja muss wohl noch ein Jahr vergehen :D

Also mein 2600K läuft @ 4,4 GHZ und reicht bisher für alles.
Meistens zocke ich eh wenn überhaupt und muss sagen 2600K @OC + GTX 980 passt noch wunderbar
und Win 10 läuft wunderbar mit meinem Z68 Brett und daher belasse ich es dabei.

Wenn BF5 kommt kann sich ja noch alles drehen ^^ wer weiß oder Mainboard kaputt :D

Bin mittlerweile eh nur noch BF4 am PC am zocken + ältere titel und alles neue auf der Xbox ....
Der Anspruch liegt mittlerweile nicht mehr so hoch.


Könnte ich sein, (2600K oc + BF4) , ich mach jetzt aber nen sprung auf skylake 6700k + 980Ti, hab seit 4 jahren nicht nachgerüstet. Auch wenns leistungsmässig kein riesen sprung wird, es kann einfach nicht gut sein so alte HW zu benutzen. :fresse:


Guinnes
#132
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5430
Auf der Suche nach der passenden CPU für meinen neuen PC bin ich über diesen Vergleich hier gestoßen.
Zuerst war die Frage ob ich den i5-6600 oder den i7-6700 nehmen soll, bei diesem Vergleich hier ist mir aber auch der i5-6600T ins Auge gesprungen, welcher bei vielen Tests sogar besser als der i5-6600 abgeschlagen hat. Gibt es dafür denn eine logische Erklärung? Ich konnte irgendwie nirgends den Grund dafür finden.

Möchte mir einen Gaming-PC zusammenstellen, Z170 Mainboard und GTX 970. Aber bei der CPU bin ich mir halt nicht sicher, ob sich der i7 für mich überhaupt lohnt. HT wäre zwar toll, aber so wirklich groß nutzen werde ich das eh nicht.
#133
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12072
Je nach Vorgaben im BIOS und der Kühlung takten die Energiesparversionen mit Turbo wie der 6600T dann eben auch sehr hoch und verbrauchen dann natürlich auch entsprechend viel Strom, leisten aber auch entsprechend viel.

Werden sie von der schlechteren Kühlung und/oder den TDP Vorgaben im BIOS nach kurzer Zeiot eingebremst, so fällt die Leistung entsprechend, aber auch die Leistungsaufnahmen, die takten eben runter um sich wieder abzukühlen. Daher schneiden sie dann meist in Benchmarks gut ab, die nicht sehr lange dauern und nicht so gut in denen, die so lange dauern, dass sie in der Zeit den Turbo eben nicht voll aufdrehen können und wieder runter takten müssen. Direkt Vergleiche von der Leistungsaufnahme die dann meist nach einiger Zeit unter Last ermittelt wird und der Benchmarkergebnisse sind daher irreführend. Man müssste schon bei jedem Benchmark auch die Leistungsaufnahme ermitteln um eine Aussage zur Effizienz machen zu können, aber das ist gar nicht gewollt, da dabei zu Tage käme, dass sie gar nicht effizenter sind. Bei gleichem Takt und gleiche Last brauchen sie eben nicht weniger als die Modelle mit höhrer TDP.
#134
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5430
Du meinst also obwohl der Grundtakt und Turbo des i5-6600 immer höher als beim 6600T ist, kann der 6600T kurzfristig mehr Leistung haben, da dem 6600 zu heiß ist und dieser dann runter taktet??? Der 6600T hat immer einen um 400-600MHz niedrigeren Takt, demzufolge sollte Leistungsaufnahme und Temp ja auch unter Last schon immer etwas geringer sein.

Wenn ja, wäre der komplette Test für die Katz, da dann alle Werte nicht zuverlässig wären. Wenn der verwendete Kühler einen i5-6600 unter Last schon nicht dauerhaft gescheit kühlen kann, kann man diesen ja nicht auch für i7 Modelle einsetzen.

EDIT:
habe hier noch einen Vergleich von i5-6600 und i5-6600T gefunden, wo auch viele Spiele aufgelistet sind. Auch dort sieht man bei einigen Spielen das der 6600T besser abschneidet. Angaben zur verwendeten Auflösung fehlen aber leider.
http://www.pc-specs.com/cpu/comparison-versus/2323/2322/core-i5-6600-3-3ghz-vs-core-i5-6600t-2-7ghz
#135
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Bootsmann
Beiträge: 669
tja die Intel Boxed Kühler sind alt das letzte
#136
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Admiral
Beiträge: 12072
Zitat Zero2Cool;24179707
Du meinst also obwohl der Grundtakt und Turbo des i5-6600 immer höher als beim 6600T ist, kann der 6600T kurzfristig mehr Leistung haben, da dem 6600 zu heiß ist und dieser dann runter taktet???
Nur wenn der 6600T dann auch besser gekühlt wird als der 6600. Bei gleicher Kühlung taktet der 6600 im Zweifel ja bis 3,9GHz (3,3GHz Grundtakt), während der 6600T nur maximal auf 3,5GHz taktet (Grundtakt nur 2,7GHz). Sind beide nicht termisch begrenzt, wird der 6600 dem 6600T davonziehen, der kann ihn nur schlagen, wenn er schneller takten kann, also wenn der 6600 ungenügend gekühlt wird.

Zitat Zero2Cool;24179707
Der 6600T hat immer einen um 400-600MHz niedrigeren Takt, demzufolge sollte Leistungsaufnahme und Temp ja auch unter Last schon immer etwas geringer sein.
Das ja, aber eben nur wenn er auch wirklich nicht so hoch taktet wie der 6600, was er normalerweise eben auch nicht tut.

Zitat Zero2Cool;24179707
Wenn ja, wäre der komplette Test für die Katz, da dann alle Werte nicht zuverlässig wären.
Das nicht unbedingt, man sollte nur nicht vergessen, dass es wenig aussagt, wenn die Leistung und die Leistungsaufnahme unter verschiedenen Bedingungen ermittelt werden.
Zitat Zero2Cool;24179707
habe hier noch einen Vergleich von i5-6600 und i5-6600T gefunden, wo auch viele Spiele aufgelistet sind. Auch dort sieht man bei einigen Spielen das der 6600T besser abschneidet. Angaben zur verwendeten Auflösung fehlen aber leider.
Da ist der Test schon deswegen wenig relevant, denn nur unter identischen Bedingungen kann man sie wirklich vergleichen. Auch daher sind Spiele immer ganz schlecht als Benchmarks geeignet.

Solche groben Vergleichseiten sind sowieso meist Schrott, denn oft beruhen die Werte auf irgendwelchen Userbenchmarks, wo dann alle Ergenisse unabhängig von den restlichen Systemen und Einstellungen in einen Topf geworfen werden. Eigentlich kann ja auch der 6600T den 6600 gar nicht schlage, der sollte normalerweise, wenn also kein Fehler wie schlechte Kühlung vorliegt, auch nie so hoch oder gar höher takten als der ohne T.
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