AMD Spider

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Seite 3: AMD Phenom

Mit der Stars-Prozessorserie möchte man bei AMD nicht nur bildlich nach den Sternen greifen, sondern verwendet das Bild des Sterns auch für die Verdeutlichung der fünf Eckpunkte.

 

 

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Der AMD Phenom ist der erste native Quad-Core-Prozessor, dessen vier Kerne in einem Die implementiert wurden. Der integrierte Speichercontroller wurde weiter optimiert und unterstützt nun auch DDR2-1066-Speicher. HyperTransport 3.0 sorgt für eine schnelle Anbindung des Chipsatzes und des Speichers. Der Shared-L3-Cache soll die verbesserte K10-Architektur weitergehend unterstützen. Zuguterletzt sorgt Cool'n'Quiet 2.0 noch für ein ausgeglichenes Power Management.

 

 

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Dank HyperTransport 3.0, den verschiedenen Cache Leveln, 128-Bit Floating Point Units (Gleitkommaeinheiten), Improved Branch Prediction (verbesserten Sprungvorhersage), dem 128-Bit breiten Dual-Channel DDR2-1066 Speichercontroller und dem nativen Quad-Core-Design soll der Phenom bei gleichem Takt um bis zu 25 Prozent schneller sein als sein Vorgänger.

 

 

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Intel plant einen integrierten Speichercontroller erst für 2009, bei AMD ist er bereits seit der K8-Architektur Alltag und konnte dort seine Vorteile gegenüber der Anbindung über einen Front Side Bus schon unter Beweis stellen. In der K10-Architektur wurde dieser noch weiter optimiert und unterstützt nun DDR2-1066-Speicher. Die 2008 erwarteten in 45 nm gefertigten Prozessoren für den Sockel AM3 sollen dann auch DDR3 unterstützen. Theoretisch kann ein K10-Prozessor bis zu 256 TB Arbeitsspeicher addressieren.

 

 

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Wie bereits erwähnt hat AMD auch an der Cool'n'Quiet-Technologie weiter gearbeitet. Die Independent Dynamic Core Technology erlaubt es dem Prozessor jeden Kern einzeln so zu takten, wie es die Last derzeit zulässt. Das Dual Dynamic Power Management macht es möglich, dass Speichercontroller und die vier Kerne getrennt voneinander mit der entsprechenden Spannung versorgt werden. Die AMD CoolCore-Technology kann bestimmte Teile des Prozessors deaktivieren wenn diese nicht gebraucht werden. Die AMD Wideband Frequency Control sorgt dafür, dass der Prozessor in seinen Performance States wechselt, ohne dass dabei mit Performanceeinbrüchen gerechnet werden muss.

Die Phenom Prozessoren der ersten Generation können nur die Spannung des Speichercontrollers und der zwei bis vier Kerne zusammen getrennt voneinder ansteuern. Erst zukünftige Versionen werden auch in der Lage sein jeden einzelnen Kern mit seiner eigenen Spannung zu versorgen.

 

 

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Bei der Spider-Plattform legt AMD besonderen Wert auf die Tatsache, dass verschiedenen Produkte weitestgehend kompatibel zu Vorgängerversionen und Zukunftsmodellen sein soll. So ist es möglich, AM2-Prozessoren sowohl in AM2- als auch AM2+-Mainboards zu betreiben. Die neuen Phenom-Prozessoren können in AM2+- und AM2-Mainboards betrieben werden. In einem AM2-Mainboard muss man dann allerdings auf einige Cool'n'Quiet-2.0-Features verzichten. Die in der zweiten Jahreshälfte 2008 erwarteten AM3-Prozessoren können auf allen drei Sockeln betrieben werden. Auch hier muss man dann allerdings auf einige Features verzichten. So wird ein AM3-Prozessor nur auf AM3-Mainboards DDR3 unterstützten. Auf AM2- und AM2+-Mainboards ist dann nur der Betrieb mit DDR2 möglich.

 

 

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Zum heutigen Tag führt AMD die ersten zwei Phenom Prozessoren ein. Der AMD Phenom 9700 mit 2,40 GHz soll noch im Januar 2008 folgen.

AMD Phenom 9500:

  • 2,20 GHz
  • TDP: 95 Watt
  • 2 MB L2 Cache
  • 2 MB L3 Cache

    AMD Phenom 9600:

  • 2,30 GHz
  • TDP: 95 Watt
  • 2 MB L2 Cache
  • 2 MB L3 Cache

    Bemüht man die einschlägigen Preisvergleiche, ergibt sich hier ein Preis von 220 Euro für den AMD Phenom 9500 und 245 Euro für den AMD Phenom 9600.

    Auch wenn die AMD Radeon HD 3850 und 3870 bereits am 15. November vorgestellt wurden, sind sie Bestandteil der Spider-Plattform und daher auch einen detailierten Blick wert.

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