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Intel Core2 Duo und Extreme im Test

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Seite 1: Intel Core2 Duo und Extreme im Test

Ein großer Umbruch steht bevor: Bislang waren AMDs Prozessoren in Spielen die Nummer 1, auch den Titel der stromsparenderen Desktop-Prozessoren hatte man inne. Am 28.07. stellt Intel die neue Core2-Prozessorserie vor, die auf der Core-Architektur basiert. Mit dem Core2 Duo und dem Core2 Extreme kommen zwei Prozessorklassen auf den Markt, die AMD vom Platz an der Sonne verdrängen. Wir berichteten schon mehrfach in unserem Heft und online von den neuen Prozessoren, heute ist es uns aber auch möglich, erste Benchmarks der Core2-Modelle zu präsentieren. Fehlen darf natürlich auch nicht ein Blick auf die Overclockingfähigkeiten der neuen Prozessoren und eine Messung des tatsächlichen Stromverbrauchs.

Die neuen Prozessoren befinden sich wie gewohnt im Sockel-775-Layout. Allerdings bedarf es neuer Mainboards für die Prozessoren, da die bisherigen Boards größtenteils andere Voltage-Regulator-Module einsetzen, die mit dem Core2 Duo nicht zurecht kommen. Er besitzt ein anderes Power-Management und eine andere Spannung als die Pentium-D- und Pentium-4-Prozessoren, die trotz teilweise gleicher Fertigungstechnik eine höhere Spannung erhielten. Neue Mainboards mit i975X-Chipsatz sind meistens entsprechend gekennzeichnet, auch wird der Core2 Duo von den neuen X965-Chipsätzen von Intel und der neuen nForce-5-Serie von NVIDIA unterstützt.

Intel stellt die Modelle sowohl für den Mainstream- und Einsteigerbereich, wie auch für den High-End-Bereich vor. Als Einsteigermodelle dienen abgespeckte Core2-Prozessoren, die nur 2 MB L2-Cache besitzen und wir leider für diesen Test nicht zur Verfügung haben. Uns steht der E6700 mit 2.66 GHz und 4 MB L2-Cache sowie der X6800 mit 2.93 GHz und 4 MB L2-Cache zur Verfügung. Da der X6800 einen offenen Multiplikator besitzt, waren wir in der Lage, auch den E6600 mit 2.4 GHz und 4 MB L2-Cache zu simulieren. Als Vergleich dient natürlich zum einen der Pentium Extreme Edition 965, das bisherige Intel-Flaggschiff, wie auch die aktuellen AMD-Topmodelle, der FX-60 im Sockel 939 und FX-62 im Sockel AM2.

Der Conroe: 4 MB L2-Cache und zwei Kerne

Da die Core2-Prozessoren nicht mehr auf der Netburst-Architektur aufbauen, sondern auf der neuen Core-Architektur, sind weitaus mehr Veränderungen im Design zu finden als in der Tabelle zu erkennen. Diese Veränderungen wollen wir auf den nächsten Seiten erklären, bevor wir zu Benchmarks und Messungen kommen.