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AMD AM2 im Test

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Seite 1: AMD AM2 im Test

DDR2 ist für AMD ab heute der neue Speicherstandard, auf den man in den nächsten Monaten und Jahren setzen wird. Während Intel schon vor knapp zwei Jahren auf den neuen Standard umstieg, wartete AMD ab. Anfänglich mit deutlichen Vorteilen, denn DDR2 war teuer, noch recht langsam und brachte keinen Geschwindigkeitsvorteil. Während der Wind Intel ins Gesicht blies, konnte AMD mit schnelleren Prozessoren, ausgereifter DDR-Technik und schnellen Speicherriegeln oftmals punkten. Doch mit der Zeit verschwanden die Vorteile aus dem schnellen Alt-Speicher mehr und mehr - mittlerweile ist DDR2 so günstig wie DDR400-Speichermodule, teilweise sogar günstiger. Und es gibt Speicherriegel, die selbst bei hohen Frequenzen auch noch gute Timings unterstützen. Zeit ist es also für etwas Neues.

Bei AMD geht der Wechsel auf DDR2 recht brutal von statten: Während Intel mit einem neuen Chipsatz eine Übergangszeit lang auch neue CPUs mit alten DDR400-Modulen bereitstellen konnte, ist aufgrund des integrierten Speichercontrollers bei AMD ein neuer Prozessor notwendig. Und da der Speichercontroller redesigned werden musste, verpasst man der neuen CPU einen neuen Sockel - den AM2. Somit besteht ein Kit aus einem DDR2-AMD-System aus einem neuen Prozessor, einem geeigneten Mainboard und neuen Speicherriegeln. Hinzu kommt ein neuer Kühlkörper, denn auch an der Sockelbefestigung hat AMD einiges geändert.

Äußerlich weiterhin nicht vom Vorgänger zu unterscheiden:
Die neuen AM2-Prozessoren sehen genauso aus, besitzen aber 940 Pins und

benötigen den neuen Sockel AM2.

In mehreren Reviews wollen wir dem neuen AM2 auf den Zahn fühlen, denn es gibt auch neue Chipsätze, neue Mainboards und schlussendlich natürlich eine ganze Reihe neuer CPUs:

  • In diesem Testbericht widmen wir uns der Leistung des AM2-Prozessors:
    • Was bringt DDR2 im Vergleich zu DDR bei AMD?
    • Welche Leistung bringt der neue Athlon 64 X2 5000+ im Vergleich zur Konkurrenz?
    • Welche Modelle existieren, was können sie, welche Besonderheiten weisen sie auf?

  • In unserem "Die NVIDiA nForce 500 Serie" geht es um die neuen Chipsätze von NVIDIA. Da NVIDIA gleich eine neue Serie für den AM2 auf den Markt bringt, werden wir uns diese Chipsätze genauer ansehen, da NVIDIA auch einige neue Funktionen integriert. [ab 15:00 Uhr online]

  • In einem dritten Artikel widmen wir uns neuen Speichertechniken: Corsair und NVIDIA stellten für den AM2 Speicher mit "Enhanced Performance Profiles" vor. Diese EPP-Speichertechnik stellten wir in diesem Artikel bereits kurz vor. In einem zweiten Artikel präsentieren wir nun die ersten Benchmarks der EPP-Technologie und bieten einen genaueren Blick auf die EPP-SPD-Programmierung. Aufgrund von kleineren Problemen verzögert sich der Artikel allerdings leicht.

Da ATI keine neuen Chipsätze, sondern nur eine neue Southbridge vorstellt, haben wir eine kleine Übersicht über diese in diesem Artikel integriert. Es fehlt ein ausführlicher Test des neuen Flaggschiffs FX-62 - dieser Prozessor war von AMD leider nicht zu erhalten, wir hoffen, dass wir einen Test im nächsten Heft von Hardwareluxx [printed] nachliefern können. Weiterhin dürfen natürlich die Tests aktueller AM2-Mainboards nicht fehlen, denn die Hersteller überschwemmen den Markt praktisch mit neuen Platinen für alle Bereiche. Auch hier werden wir in der nahen Zukunft einige Tests online und im Printmagazin vorstellen und testen.

Immerhin liegen uns schon drei Mainboards mit Sockel AM2 vor: Ein Foxconn C51XEM2AA-Mainboard und ein ASUS-Board (M2N32 SLI Deluxe) mit nForce 590-SLI-Chipsatz sowie ein MSI K9N SLI Platinum mit nForce 570-SLI:

Foxconn C51XEM2AA : Unterstützt NVIDIAs EPP-Technologie, ist laut NVIDIA besonders übertaktungsfreudig
und besitzt zwei x16-Lanes für zwei GeForce-Karten im SLI

ASUS M2N32 SLI Deluxe: Heatpipe-Design und somit lüfterlos, zudem
reichhaltige Overclocking-Funktionen, Speichertweaking-Möglichkeiten und
Features wie Stack Cool II. Zwei x16 Lanes sind ebenso vorhanden.

MSI K9N SLI Platinum: Das SLI-Board bietet zwei x8-Lanes pro Grafikkarte im SLI-Betrieb,
ist aber auch wie das ASUS-Mainboard passiv gekühlt und bietet bereits
reichhaltige Onboard-Features.

Auf der nächsten Seite schauen wir uns zunächst die neuen CPUs und deren neue Features an.