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Test: AMD FX-6100 und FX-4100 - Fazit

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Seite 8: Fazit

AMD musste für Bulldozer viel Kritik einstecken und das in weiten Teilen auch zurecht. Der FX-8150 als Top-Modell verbraucht zu viel und leistet im Verhältnis dazu einfach zu wenig. Profitieren kann er nur von gut parallelisierten Anwendungen. Nun könnte man den schwarzen Peter eben der Software zuschieben, die einfach noch zu wenig Gebrauch von Multi-Core-Prozessoren macht, doch so einfach kann es sich AMD nicht machen, denn wer einen Prozessor mit acht Kernen auf den Markt bringt, sollte auch darauf achten, dass der Markt entsprechend vorbereitet ist.

Windows 8 soll vermehrt Gebrauch von vier Kernen und mehr machen. Eine explizite Multi-Core-Auslegung könnte es den Programmierern einfacher machen ihre Software entsprechend anzupassen, wovon dann auch der Anwender eines Bulldozer mit vier Modulen und acht Kernen profitiert. In der aktuellen Preview-Version von Windows 8 wird der FX-8150 als Quad-Core-Prozessor erkannt, leider sind die Benchmarks aufgrund der Beta-Stadiums von Windows selbst und auch den Treibern wenig aussagekräftig.

fx-4100-6100-teaser

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Inhalt des Tests und der Frage, ob die abgespeckten Bulldozer-Modelle sich besser schlagen. Auf den Stromverbrauch bezogen lässt sich diese Frage mit einem klaren "Ja" beantworten. Gerade unter Last liegt die Leistungsaufnahme deutlich unter dem Top-Modell und auch den Phenom-Vorgängern.

Bei der Performance müssen einige Einschränkungen gemacht werden. Der FX-4100 arbeitet mit gleichem Takt wie der FX-8150, sodass er in Single-Threaded-Anwendungen in etwa gleichauf liegen sollte, was er aber nicht ganz tut. Jeh mehr die Software auf eine Nutzung von Multi-Core-Prozessoren ausgelegt ist, umso weiter abgeschlagen präsentiert sich der FX-4100. In vielen Benchmarks liegt er nur knapp vor dem derzeit stärksten Llano-Prozessor, dem A8-3850.

In der Performance schon besser sieht es für den FX-6100 aus. In Single-Threaded-Anwendungen muss er zwar dem FX-4100 den Vortritt lassen, da dieser höher getaktet ist, sobald aber mehrere Kerne verwendet werden, platziert sich der FX-6100 entsprechend seines Taktes.

Preislich eine Empfehlung sind der FX-4100 mit seinen 95 Euro (Hardwareluxx-Preisvergleich) und FX-6100 mit 135 Euro (Hardwareluxx-Preisvergleich) allemal. Nicht aus den Augen verlieren sollten man aber auf AMD-Seite die Phenom-Sechskerner (z.B. den AMD Phenom II X6 1090T) und auf Intel-Seite die günstigen Core-i5 (z.B. den i5-2300).

Auch an dieser Stelle geht unser Dank nochmals an Alternate für die Bereitstellung der beiden Samples. 

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