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Intel Core2 Extreme QX6700

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Seite 6: Overclocking

Fürs Overclocking verwendeten wir natürlich nicht den Boxed-Kühlkörper - ein Skythe Mine-Kühler verschaffte uns bessere Temperaturen und etwas Luft fürs Overclocking. Allerdings war mit Luftkühlung bereits bei knapp 3,3 bis 3,4 GHz Schluß - das System begann zu throttlen. Die Wärme, die der Prozessor generiert, kann also nicht mehr ohne weiteres mit einem Luftkühler abgeführt werden, wenn man übertaktet. Aus diesem Grund verbauten wir kurzerhand eine Wasserkühlung.

Ein NexXxos XP von Alphacool kühlte unseren Kentsfield in einem Setup mit einem Dual- und einem Triple-Radiator, einer Laing DDC Ultra und einer X1950XTX, die sich im Kreislauf befand. Maximal waren so bis zu 1,6 V VCore möglich, wobei der Prozessor dann allerdings wieder recht warm wurde - selbst mit Wasserkühlung. Die Temperaturen entsprachen einem Abstand bis zum Throttling von ca. 10°C, was ausreichend ist. Im Dauerbetrieb kann die Kombination aus höherer VCore und höherer Temperatur sich aber negativ auf die Lebenszeit des Prozessors auswirken.

Wir erreichten maximal stabile 3,8 GHz mit dem Prozessor:

Das Resultat kann sich sehen lassen, auch wenn Intel auf dem Developer Forum mit einer schlechteren Wasserkühlung ein auf 3,73 GHz übertaktetes System zeigte. Es kann also sein, dass auch hier noch deutlich höhere Taktfrequenzen möglich sind. Wir erreichten bei 3.8 GHz immerhin 2.121 Cinebench-Punkte - ein respektables Ergebnis.

Mit unserer Kaskadenkühlung wird der Core2 Extreme QX6700 in den nächsten Tagen Bekanntschaft machen. Bislang bleibt festzuhalten, dass mit dem Standard-Boxed-Kühler kaum übertaktet werden kann, mit einer guten Luftkühlung sicherlich 3.2 bis 3.4 GHz möglich sind, mit einer Wasserkühlung zwischen 3.6 und 3.8 GHz. Mit Kompressorkühlungen sollte man die 4 GHz überschreiten können. In einem kurzen Test war dies zumindest ohne Probleme möglich: