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Intel Pentium 4 6xx-Serie und Extreme Edition 3.73 GHz

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Seite 14: Benchmarks - 3DMark 2001 SE, 3DMark 2003, Quake 3 Arena, RTCW

3DMark 2001 SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x786 durchgeführt, das reicht bei unserer Geforce 6800 GT um zu zeigen, wo ein stärkerer CPU mehr Leistung bringen kann. Die neue 2003er-Version verwenden wir aus zwei Gründen nicht : Zum einen hat eine CPU/Plattform-Performance fast keinen Einfluß auf das Ergebnis, der Benchmark ist deshalb für CPU-Tests ungeeignet. Zum anderen gab es in der letzten Zeit aufgrund von Optimierungen nVidias und ATIs einige Diskussionen - hier wollen wir jedoch nicht mit einsteigen und beschränken uns deshalb auf die ältere 2001er-Version.

Trotz 266 Mhz mehr kein besseres Ergebnis für den Pentium 4 Extreme Edition mit 3.73 Ghz - die alten Northwood-Modelle sind hier deutlich besser. Allerdings scheint der 2 MB-Cache hier zu beflügeln und so kann sich der Pentium 4 660 sogar vor den Pentium 4 570J setzen.

3DMark 2003 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne etwas optimiert haben. Für unsere CPU-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Was im 3DMark 2001 noch schlecht aussah, sieht hier wieder gut aus - die 2 MB L3-Cache scheinen den Prescott-2M-Kern zu guter Leistung zu beflügeln und so liegen die beiden neuen Prozessoren gut im Rennen. Wichtiger ist hier aber eine gute Grafikkarte - denn die Ergebnisse liegen alle im Bereich einer sehr kleinen Bandbreite.

Quake 3 Arena 640x480 (ID Software)

Als nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU-Tests aber erst jetzt wieder aus dem Archiv geholt. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl timedemo 1 und demo demo001 aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 mit 16 bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse :

Bei Quake 3 Arena ist der alte Extreme Edition mit 3.46 GHz mal wieder so schnell wie der neue - schade. Der Pentium 4 660 hingegen scheint aufgrund des 2 MB L2-Caches gut mithalten zu können.

Return to Castle Wolfenstein 640x480 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt. Dieser Link führt zur besagten Time-Demo bei 3DCenter, das Spiel muß man sich jedoch selbst besorgen, denn eine Demo ist im Internet leider nicht verfügbar.

Auch hier war der alte Pentium 4 Extreme Edition mit 3.46 Ghz schneller als der neue. Das Ergebnis ist sonst ähnlich wie bei Quake 3 Arena einzustufen.