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AMD Sempron 3100+ vs. Intel Celeron D 335 - IntelCeleronD335Plattform-DasMSIPT880NeoFISR

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Seite 9: Intel Celeron D 335 Plattform - Das MSI PT880 Neo FISR

Bei der Vorstellung der Plattform für unseren Celeron D haben wir es natürlich schon bedeutend einfacher. Hier haben wir uns einmal mehr für das MSI PT880 Neo FISR entschieden. Bereits Ende Juli hatten wir dieses Board im Test , damals auf unserer bewährten Intel-Station mit einem Intel Pentium 4 2,4C GHz, einer Creative GeForce 4 MX440-Grafikkarte sowie 2 x 256 MB Corsair PC3200LL-Arbeitsspeicher. Wir waren an dieser Stelle nicht nur von den Kosten, die sich auf knapp 70€ belaufen begeistert, sondern auch mit der gezeigten Performance im Vergleich zu unseren zahlreichen anderen Sockel 478-Mainboards, die wir im Laufe der Zeit durch unsere Review-Prozeduren laufen ließen. So konnte das PT880 Neo eine hervorragende Performance liefern, die teilweise sogar auf dem Niveau eines sehr guten i875P-Mainboards lag.

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Im Folgenden eine Liste des Lieferumfangs:

  • Mainboardhandbücher
  • Treiber-CD-ROM mit MSI Sticker
  • Treiber-Diskette
  • 1 x ATA/133-Kabel (gerundet)
  • 1 x Floppy-Anschlußkabel (gerundet)
  • 1 x Serial ATA-Kabel
  • 1 x Serial ATA-Stromadapter
  • Slotblende mit 2 x USB 2.0 und D-LED (D-Bracket)
  • ATX-Slotblende

Auch dies ist in Ordnung - im Endeffekt hätte es vielleicht noch ein ATA/133-Kabel mehr sein können, aber dafür wird man durch gerundete Kabel entschädigt. Des Weiteren packt MSI auch noch eine USB 2.0-Slotblende mit D-LED hinzu - D-LED ist MSIs Debug-LED, womit man den Post-Vorgang des Boards überwachen kann und welches über vier LEDs den Status ausgibt. Bei einem Fehler kann so schnell eine Diagnose stattfinden und der Fehler schnell behoben werden. Da MSI sowohl ein Serial ATA-Kabel wie auch ein ATA/133-Kabel und ein Floppy-Kabel beilegt, könnte man das Mainboard ohne weitere Probleme mit unserem oben genannten Setup in Betrieb nehmen. Weitere Kabelkäufe müssen nicht notwendig sein.

Natürlich wollen wir auch bei diesem Mainboard noch einmal kurz auf die technischen Spezifikationen eingehen, bevor wir schlussendlich mit den eigentlichen Tests starten:

 

Erstaunlich, was man auf ein 70-Euro-Mainboard packen kann: Ein 7.1-Onboard-Sound, Firewire, USB 2.0 würde man vielleicht noch vermuten, allerdings packt MSI auch noch einen Gigabit-Ethernet-Controller mit auf das Board. Serial ATA-Raid unterstützt das Board schon aufgrund der VT8237-Southbridge, dort sind zwei Serial ATA-Ports integriert. Auch bei den Overclocking-Features ist einiges enthalten - beispielsweise umfangreiche Spannungsänderungen auch für die North- und Southbridge.

 

Dass sich dieses Board bereits für einen Test mit dem Celeron D qualifiziert hat, steht natürlich außer Frage. Gern kann unser ausführlicher Test vom 28. Juli 2004 noch einmal nachgelesen werden, aber an dieser Stelle wollen wir uns ausschließlich von der Performance der beiden CPUs überzeugen, um die es hier in erster Linie geht. Auf der nächsten Seite noch ein paar Worte zur Grafikkarte, die wir für das Low-Budget-System ausgewählt haben.