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Pentium M 755 im Desktopeinsatz - Benchmarks-3DMark2001SE3DMark2003Quake3ArenaRTCW

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Seite 14: Benchmarks - 3DMark 2001 SE, 3DMark 2003, Quake 3 Arena, RTCW

3DMark 2001 SE (Futuremark)

3DMark 2001 ist sicherlich einer der beliebtesten Benchmarks - nicht nur bietet das Gamers Headquarter von Futuremark auch eine tolle Vergleichsbasis, sondern es lassen sich mit diesem, eigentlich als Grafikkarten-Benchmark konzipierten Programm auch recht gut Performance-Vergleiche anstellen. Je nach Auflösung erreicht man dabei eher eine Grafikkarten-Auslastung oder eine CPU-Auslastung - aus diesem Grund haben wir den Benchmark auch mit 1024x768 durchgeführt, das reicht bei unserer Geforce 6800 GT um zu zeigen, wo ein stärkerer CPU mehr Leistung bringen kann.

In den Gaming-Benchmarks wird man dieses Bild öfters sehen - der Pentium M beginnt zu fliegen. Aufgrund des großen 2 MB-Caches kann er das Defizit der schlechteren Speicheranbindung größtenteils ausgleichen. Zudem scheint er extrem effektiv zu rechnen und skaliert sehr gut, so dass der Pentium M mit 2,4 GHz sich oft an der Spitze der Charts wiederfindet. Insgesamt wird er oft gut mit den Athlon 64-Prozessoren und dem Extreme Edition konkurrieren können.

3DMark 2003 (Futuremark)

3DMark 2003 kennt auch jeder - nur ist das Programm leicht in den Verruf gekommen, weil die Grafikkartenhersteller hier gerne heimlich etwas optimiert haben. Für unsere CPU-Tests ist das allerdings nicht erheblich, da wir immer bei demselben Treiber und derselben Grafikkarte bleiben. Aus diesem Grund können wir 3DMark 2003 für den Vergleich recht gut einsetzen, auch wenn die Unterschiede recht gering sind - die Grafikkarte trägt hier die Hauptlast.

Hier liegen fast alle Prozessoren gleich auf - der Pentium M kann nur im übertakteten Zustand Richtung Spitze vorstossen.

Quake 3 Arena 640x480 (ID Software)

Als Nächstes werfen wir einen Blick auf Quake 3 Arena. Quake 3 Arena ist schon ein Klassiker im Bereich der Benchmarks, deshalb setzen wir ihn auch weiterhin ein, haben ihn für unsere CPU-Tests aber erst jetzt wieder aus dem Archiv geholt. Die Demo 001 wird in der Konsole mit dem Befehl timedemo 1 und demo demo001 aktiviert, den Benchmark haben wir bei 640x480 mit 16 Bit laufen lassen, um die CPU am meisten zu fordern. Hier sehen wir die Ergebnisse:

Hier ist der Cache wieder perfekt - ein sehr gutes Ergebnis sehen wir hier für den Pentium M.

Return to Castle Wolfenstein 640x480 (Activision)

Return to Castle Wolfenstein basiert auf der Quake 3-Engine, ist aber ungleich anspruchsvoller. Getestet wurde nach den 3DCenter-Regeln für dieses Spiel und mit der dort beschriebenen Time-Demo Checkpoint durchgeführt. Dieser Link führt zur besagten Time-Demo bei 3DCenter, das Spiel muss man sich jedoch selbst besorgen, denn eine Demo ist im Internet leider nicht verfügbar.

Trotz identischer Engine scheint der Pentium M hier nicht dieselbe Performance bringen zu können - eventuell reicht der 2 MB-Cache hier nicht aus und der CPU muss Daten in den langsamen Hautpspeicher schaufeln, was über ein Single-Channel Interface natürlich Zeit kostet.