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Test: Intel Core i7-980X Extreme Edition - Over- und Underclocking

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Seite 6: Over- und Underclocking

Für viele unserer Leser ist das Übertakten eine Standardprozedur bei Komponenten - egal ob diese bereits sehr schnell sind oder nicht. Auch der Core i7-980X eignet sich hervorragend zum Übertakten, da er aufgrund seiner 32-nm-Fertigung und dem offenen Multiplikator sehr einfach übertaktet werden kann. Aber natürlich muss auch bei diesem Prozessor mit Vorsicht vorgegangen werden, denn ein zu starkes Übertakten kann den Prozessor zerstören - gerade dann, wenn die Spannungen erhöht werden.

Unser Modell schwankt zwischen 0,975 V im Idle-Betrieb und 1,150 V im Lastbetrieb. Im Vergleich zu den Bloomfield-Modellen sind es also ein paar Millivolt weniger. Da die 32-nm-Prozessoren eine geringere Betriebsspannung besitzen, sollte man sie auch beim Overclocking nicht mit ähnlich hohen Spannungen wie bei den Bloomfield-Prozessoren quälen. In der nächsten Hardwareluxx [printed] bringen wir einen Vergleich, in dem wir feststellen, welche Spannungen empfehlenswert und relativ unbedenklich sind.

Durch den freien Multiplikator ist es relativ einfach möglich, den Prozessor zu übertakten. Ohne Erhöhung der Spannung und Veränderung des Referenztaktes lässt sich der Prozessor bereits auf höhere Taktraten bringen. Den Turbo-Modus haben wir hierfür ausgeschaltet, damit die Spannungen und die Frequenzen sich nicht unkontrolliert ändern.

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Natürlich wollten wir es dabei nicht belassen - eine Spannungserhöhung auf 1,25 V ist relativ ungefährlich, verursacht aber natürlich eine höhere Leistungsaufnahme beim Prozessor. Mit 1,25 V erreichen wir 4,13 GHz Taktfrequenz. Maximal probierten wir 1,35 V mit Luftkühlung aus. Die Leistungsaufnahme unter Last steigt hier bereits auf 325 Watt an - mit Luftkühlung sind wir hier definitiv am Maximum. Der maximale Takt war auch nur noch leicht auf 4,266 GHz zu steigern:

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Ein detaillierter Overclocking-Bericht findet sich in unserer nächsten Ausgabe.