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EVGA SC17: Schnelles Gaming-Notebook mit vielen Overclocking-Features im Test

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Seite 3: Display, Fazit

Sehr helles und kontrastreiches Display

Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist das 17,3-Zoll-Display. Dieses verfügt dank IPS-Technik über eine gute Blickwinkelstabilität, ist mit bis zu 431 cd/m² aber auch ausgesprochen leuchtstark und lässt sich damit auch in helleren Umgebungen problemlos einsetzen. Zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen allerdings fast 60 cd/m², was die Homogenität der Ausleuchtung etwas verschlechtert. Diese liegt aber noch immer bei guten 86 %. Das Kontrastverhältnis des Sharp-Panels liegt bei sehr guten 1.066:1, was das EVGA SC17 in dieser Disziplin zu den besten Gaming-Notebooks aufschließen lässt.

evga sc17 test 03
EVGA SC17

Allerdings hat das Display, welches mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auflöst, stellenweise mit einem leichten Blaustich zu kämpfen. Wir haben Farbtemperaturen von über 7.500 Kelvin gemessen – im Schnitt sind es immerhin noch knapp unter 7.300 Kelvin.

bench display

Fazit

Mit dem SC17 ist EVGA der Markteinstieg in das Notebook-Segment durchaus gelungen. Dank des schnellen Skylake-Flaggschiffs und der NVIDIA GeForce GTX 980M mit 8 GB GDDR5-Videospeicher, welche teilweise übertaktet wurden, kann sich die Spiele- und Alltagsleistung des 17,3-Zoll-Boliden sehen lassen. Zwar reicht es in Spielen nicht für die native 4K-Auflösung des integrierten Displays, jedoch kann sich Full HD mit einem Upscale auf 4K sehen lassen – dafür ist die Hardware dann auch schnell genug. Üppig fällt zudem die Speicherausstattung aus. Hier vertraut EVGA nicht nur auf eine pfeilschnelle PCIe-SSD mit NVMe-Protokoll im M.2-Steckkartenformat, sondern vor allem auch auf satte 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher mit einer Taktrate von schnellen 2.666 MHz. Für die eigene Spielesammlung dient als Datengrab eine 2,5-Zoll-Magnetspeicherfestplatte mit schellen 7.200 RPM. 

Das Gehäuse ist bestens verarbeitet, Tastatur und Touchpad hinterlassen einen sehr guten Eindruck. Federn lassen muss das SC17 allerdings bei der Kühlung. Zwar bleibt der Grafikprozessor unter Volllast vergleichsweise kühl, dafür heizt sich die CPU auf 99 °C auf – zu Bildfehlern oder gar Abstürtzen kam es während unserer Tests allerdings nicht und selbst die Geschwindigkeit wurde nicht gedrosselt, um nicht zu überhitzen. Positiv fällt das IPS-Panel von Sharp auf. Dieses ist ausgesprochen hell und kontrastreich, könnte allerdings weniger blaustichig sein.

Der größte Nachteil des EVGA SC17 ist sein Preis. Wie schon bei seinen Grafikkarten, Mainboards und Netzteilen fährt der Hersteller sehr hochpreisig, bietet dafür aber auch in den eben genannten Marktsegmenten umfangreichen Support – beispielsweise das Step-Up-Programm – und eine umfangreiche Ausstattung. Für sein erstes Notebook möchte EVGA fast 3.200 Euro möchte haben. Da bieten andere Hersteller wie MSI oder Acer ähnliches zum günstigeren Preis.

 Dank der hohen Leistung, der üppigen Feature-Liste und des sehr guten Displays zücken wir unseren Excellent-Hardware-Award:

award evga sc17

 

Positive Aspekte des EVGA SC17:

  • Hohe Spieleleistung
  • Sehr gutes Display
  • Gute Verarbeitung
  • Gute Overclocking-Features
  • Keine Bloatware installiert

Negative Aspekte des EVGA SC17:

  • Kurze Laufzeiten
  • Heißer Prozessor
  • Empfindliche Oberfläche
  • Sehr stolzer Preis
 

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Kommentare (15)

#6
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2128
Ist es eigentlich arg schwer die Mobile GTX 980 in einem 17" Notebook unterzubringen oder warum verbaut EVGA in einem OC Gerät für 3200 € "nur" die 980m?

Zur Kritik meiner Vorredner: Ich fände es auch nicht schlecht, wenn ihr euer Testvorgehen bei den Notebooks in der Hinsicht ändert, dass auch mal die Innereien gezeigt werden. Bei Grakas demontiert ihr ja auch die Kühler damit man mehr sehen kann.
#7
customavatars/avatar70132_1.gif
Registriert seit: 09.08.2007
Karlsruhe
Stabsgefreiter
Beiträge: 357
Wenn im Titel schon die OC-Features im Zusammenhang mit einem Test angepriesen werden, sollte man diese doch zumindest auch testen.
#8
Registriert seit: 08.11.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 811
Warum wird hier eigentlich einerseits in 4k getestet und andererseits in 720? Wer stellt denn die Auflösung bei so einem Teil bitte auf 720p und nicht, wenn man schon runter gehen muss, auf 1080p?
Sinn?

Außerdem wäre es doch irgendwie Sinnvoller auch dann Notebooks gegeneinander zu testen, die die gleiche Auflösung nativ beherrschen.
Und wieso bekommt ein 3200€ Notebook einen Excellent Hardware Preis wenn die Anschlüsse so beschissen verteilt sind und es dazu noch wenige gibt? Weil man hier ein 4k Display hat mit dem man kaum Spiele nativ flüssig spielen kann?
#9
customavatars/avatar75855_1.gif
Registriert seit: 29.10.2007
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 6083
Sehr schönes Gerät, fehlt nur die Dockingstation mit eingebauter Wakü.
#10
customavatars/avatar194341_1.gif
Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2405
Ohne jetzt auf die Hardware Specs einzugehen: Das Design ist für mich echt der Knüller! Schon lange kein gaming Notebook mehr gesehen, welche schlicht und einfach aussieht. Top!
#11
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
Europäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitänleutnant
Beiträge: 1556
Für den Preis bekommt man einen doppelt so starken PC, mit leiser/starker WaKü, und wenn man es richtig anstellt spart man sich sogar noch einige Euro ;)

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Zitat L_uk_e;24504767
Warum wird hier eigentlich einerseits in 4k getestet und andererseits in 720? Wer stellt denn die Auflösung bei so einem Teil bitte auf 720p und nicht, wenn man schon runter gehen muss, auf 1080p?
Sinn?

Die Antwort ist recht simpel wenn man sich hin und wieder mit Hardwaretests beschäftigt, der 720p Test ist der CPU Test, der Test mit der Nativen Auflösung ist für die GPU.
#12
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9489
Zitat lll;24506914
Für den Preis bekommt man einen doppelt so starken PC, mit leiser/starker WaKü, und wenn man es richtig anstellt spart man sich sogar noch einige Euro ;)

Den du aber nicht auf die Lan oder ins Hotel schleppen kannst ;)
#13
Registriert seit: 08.11.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 811
Ah ok, dann ist verständlich! Danke für die Aufklärung, da hatte ich wirklich nicht dran gedacht.
#14
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Registriert seit: 21.01.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 2025
Ich fände es gut, wenn Geräte mit Thunderbolt3-Anschluss auch auf die Fähigkeit zur Nutzung des Razer Core getestet würden.
#15
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Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 581
Da der Core noch nicht verfügbar ist (auch in den USA nicht) wird das vorerst schwierig.
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