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Schenker Technologies XMG U716 im Test

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Seite 3: Display, Fazit

Helles Display mit gutem Kontrast

Das verbaute IPS-Panel bietet eine gute Blickwinkel-Stabilität, satte Farben und ist dabei erfreulich hell. Wir haben Werte von bis zu 323 cd/m² gemessen, womit auch ein Spielen im Freien möglich ist. Die Ausleuchtung des LG-Panels ist gut – die Homogenität liegt bei etwas mehr als 91 % und zwischen dem hellsten und dunkelsten Werten legen lediglich 29 Candela.

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Schenker Technologies XMG U716

Der Kontrast ist mit einem Verhältnis von 1.094:1 hervorragend, die Farbtemperaturen sind im Schnitt mit 6.400 Kelvin als gut zu bezeichnen. Alles in allem kann das Display des Schenker Technologies XMG U716 überzeugen.

bench display

Fazit

Wie schon sein großer Bruder ist auch das Schenker Technologies XMG U716 ein extremes Gerät. Trotz der geringeren Abmessungen, des leichteren Gewichts und der zumindest in der Theorie leicht beschnittenen Grafikkarte braucht es sich nicht vor ihm zu verstecken. Die Leistung liegt nahezu auf gleichem Niveau – alle aktuellen und kommenden Spiele werden sich dank der vollwertigen GeForce GTX 980 und der schnellen Desktop-CPU problemlos darauf spielen lassen. Ihr übriges tut die schnelle SSD mit NVMe-Protokoll dazu, welche hohe Arbeitsgeschwindigkeiten im Windows-Betrieb ermöglicht.

Das verbaute LG-Panel bietet gute Helligkeitswerte, ist kontraststark und insgesamt sehr gut ausgeleuchtet. Etwas Federn lassen muss das XMG U716 aber bei Touchpad und Gehäuse. Zwar stimmt die Verarbeitungsqualität im Großen und Ganzen, jedoch lassen sich die Wartungsklappe und auch einige der Lüftungsschlitze zu weit eindrücken, womit ein schnelles Abbrechen provoziert werden kann. Die Gleiteigenschaften des Touchpads sind schlecht, die Umsetzung der Eingaben unpräzise und auch kurze Aussetzer und Ruckler stehen auf der Tagesordnung. Der ambitionierte Spieler wird dieses aber ohnehin deaktivieren und eine echte Gamer-Maus anschließen.

Lobenswert ist, dass Schenker Technologies abermals auf den Einsatz von Bloatware verzichtet und seinen Notebooks neben einer frischen Windows-Installation nur die nötigste Software mit auf den Weg gibt. Vorinstalliert sind lediglich Tools für die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, für die Konfiguration des Killer-Netzwerkchips, und Soundsystems sowie ein Intel-Tool fürs Overclocking. Letzteres ist aufgrund unseres Intel Core i7-6700 aber nur eingeschränkt möglich. Die Lautstärke ist für ein Gaming-Notebook dieser Preis- und Leistungsklasse ordentlich, Probleme gibt es bei der Kühlung trotzdem nicht.

Wer sich für das Schenker Technologies XMG U716 entscheidet, der muss tief in die Tasche greifen. Über 3.200 Euro werden für unsere Beispielkonfiguration fällig. Den Aufpreis zum größeren Modell, welcher bei rund 100 Euro liegt, kann man sich in unseren Augen aber getrost sparen.

Positive Aspekte des Schenker Technologies XMG U716:

  • extrem hohe Spieleleistung
  • sehr hohe Systemleistung
  • sehr gutes Display
  • gute Tastatur
  • keine Bloatware

Negative Aspekte des Schenker Technologies XMG U716:

  • schlechte Laufzeiten
  • kleine Mängel am Gehäuse (Lüftungsschlitze sind leicht eindrückbar)
  • praktisch nicht portabel
  • schlechtes Touchpad