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Acer Predator 15 im Test: Gelungener Einsteig in den Gaming-Markt

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Seite 3: Display, Fazit

Helles Display mit gutem Kontrast

Das verbaute IPS-Panel bietet eine gute Blickwinkel-Stabilität, satte Farben und ist dabei erfreulich hell. Wir haben Werte von bis zu 337 cd/m² gemessen, womit auch ein Spielen im Freien möglich ist. Die Ausleuchtung des LG-Panels könnte aber besser sein – die Homogenität liegt hier bei gerade einmal knapp über 85 % und zwischen dem hellsten und dunkelsten Wert liegen gut 50 cd/m².

acer predator 15 test 03
Acer Predator 15

Der Kontrast ist mit einem Verhältnis von 806:1 gut, die Farbtemperaturen liegen im Schnitt bei 6.900 Kelvin.

bench display predator15

Fazit

Mit dem Predator 15 ist Acer ein guter Einstand im High-End-Bereich der Gaming-Notebooks gelungen. Die ausgewählte Hardware ist für aktuelle Spiele schnell genug, die Kühlung ist nicht zuletzt dank der zusätzlichen Kühleinheit FrostCore gut und vergleichsweise leise. Das Gehäuse ist zwar dick, groß und vor allem schwer, kann dafür mit einer sehr guten Verarbeitung punkten. Die Tastatur ist gut, wenngleich mit vielen unterschiedlichen Farben beleuchtet, die eigentlich nicht zum sonst schwarz-roten Gaming-Design passen. Das Touchpad dagegen ist wenig präzise und wird von ständigen Aussetzern begleitet – ambitionierte Gamer dürften ohnehin eine separate Maus anschließen, dann lässt sich das Touchpad mittels eines einzigen Tastendrucks abschalten. Lobenswert!

Überraschend langläufig zeigt sich das Acer Predator 15 bei der Laufzeit. Zwar reicht der integrierte Akku, welcher sich leider nicht austauschen lässt, im Spielebetrieb nur für etwa 60 bis 90 Minuten, dafür hält unser Testnotebook dank NVIDIAs Optimus-Technologie im 2D-Betrieb etwa acht Stunden ohne Steckdose durch. Im 3D-Modus kommt der Stromspender immerhin noch knapp zwei Stunden ohne Steckdose aus. Bei der Software hält Acer von den sonst üblichen Testprogrammen Abstand und beschränkt sich auf das Wesentliche. Über die hauseigene PredatorSense-Software sind die wichtigsten Einstellungen des Notebooks schnell zugänglich und lassen sich intuitiv einstellen. Das Display mit seinen 15,6 Zoll und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten könnte besser ausgeleuchtet sein, ist dafür erfreulich hell.

Preislich legt man für unsere Testkonfiguration rund 2.200 Euro auf den Ladentisch – gerechtfertigt, wie wir finden.

Positive Aspekte des Acer Predator 15:

  • Hohe Spieleleistung
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Hohe Verarbeitungsqualität

Negative Aspekte des Acer Predator 15:

  • Sehr groß und schwer
  • Schlechtes Touchpad