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MIFcom EG5-M im Test

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Seite 3: Display + Fazit

 

IPS – jetzt auch in der Mittelklasse

Waren IPS-Displays vor gar nicht allzu langer Zeit noch der High-End-Gaming-Klasse vorbehalten, kommen die Panels nun auch in der Mittelklasse an. Dabei profitieren die Anwender durch die Technik nicht nur von größeren Blickwinkeln, sodass auch mehrere Anwender problemlos vor dem Notebook sitzen können, sondern auch von kräftigeren und natürlicheren Farben. Auch wenn TN-Panels in der Regel noch einmal mit schnelleren Reaktionszeiten aufwarten können, so sind IPS-Geräte in der Regel doch die deutlich besseren Allrounder.

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MIFcom EG5-M

Aber auch messtechnisch kann das im EG5-M eingesetzte Panel überzeugen. Es ist mit maximal 327 cd/m² ausreichend hell, um auch in lichtdurchfluteten Umgebungen punkten zu können – erst bei direkter Sonneneinstrahlung fehlt unserem Testkandidaten dann das letzte bisschen Leuchtkraft. Auf einem überzeugenden Level liegt auch das Kontrastverhältnis, das es auf einen Wert von 949:1 bringt.

 

Fazit

Das MIFcom EG5-M zeigt erneut, dass Clevo mit dem N150SD ein überzeugender Gaming-Barebone gelungen ist. So besitzt der 15-Zöller ein ansprechendes Gehäuse, das mit einer schlichten mattschwarzen Optik äußerst zeitlos ist, aber beinahe schon etwas langweilig wirkt. Dabei ist es Clevo gelungen die Größe weiter zu reduzieren, sodass dem EG5-M durchaus eine gewisse Handlichkeit attestiert werden kann – eine echte Alternative zu Ultrabooks kann und will aber natürlich nicht geboten werden. Die Anschlussausstattung ist zeitgemäß, die Buchsen sind gut auf die verschiedenen Seiten verteilt, sodass es zu keinerlei Einschränkungen kommt. Sehr gut kann wieder einmal die von Clevo eingesetzte Chiclet-Tastatur gefallen, die nicht nur ein erstklassiges Schreibverhalten bietet, sondern endlich auch ein ansprechendes deutsches Layout. Abstriche müssen hingegen beim Touchpad akzeptiert werden, denn der Hub der dedizierten Maustasten fällt deutlich zu lang aus.

Keine größeren Überraschungen gibt es eigentlich bei der Leistung, denn mit einem Intel Core i7-4720HQ und einer GeForce GTX 960M setzt MIFcom auf eine bewährte Kombination. Entsprechend kann das EG5-M mit einer guten Leistung aufwarten, denn es wird auch für anspruchsvolle Applikationen mehr als genügend Performance zur Verfügung gestellt. Gleiches gilt auch für Games. Der GTX 960M fehlt zwar das letzte Quäntchen an Performance, um langfristig einen Puffer zu bieten, aktuelle Titel stellen aber keine größeren Probleme für NVIDIAs aktuelle Mittelklasse dar.

Erfreulich ist darüber hinaus, dass Clevo ein überzeugendes Kühlungsdesign gelungen ist, denn der 15-Zöller wird unter maximaler Volllast weder zu laut noch zu warm. So werden die Ohren geschont und gleichzeitig kommt es nicht zum Throtteling. Keine größeren Überraschungen gibt es bei der Akkulaufzeit, die auf dem aktuell üblichen Gaming-Niveau liegt. Ein ganzer Arbeitstag kann so nicht überbrückt werden, anders als noch vor ein paar Jahren ist eine längere Steckdosen-Abstinenz aber durchaus möglich.

Abgerundet wird der positive Eindruck vom eingesetzten, hochwertigen IPS-Panel, wie es früher einmal der Premium-Klasse vorbehalten war. Das Display besitzt nicht nur eine sehr gute Bildqualität, sondern kann auch mit einer hohen maximalen Helligkeit und einem überzeugenden Kontrastverhältnis aufwarten.

Das MIFcom EG5-M ist ein überzeugendes Gaming-Notebook, das eine ansprechende Gaming-Leistung mit einem schlichten Gehäuse und einer leisen Kühlung verbindet. Da auch das Display punkten kann, macht man mit dem1 5-Zöller nichts falsch, was auch daran liegt, das seit dem Launch die Preise etwas angepasst wurden. Allerdings empfehlen wir allen Interessenten direkt ein Upgrade auf eine größere SSD.

Positive Aspekte des MIFcom EG5-M:

  • schlichtes, zeitloses Gehäuse
  • gut positionierte Schnittstellen
  • sehr gute Tastatur
  • angemessene Gaming-Leistung
  • gutes Display

Negative Aspekte des MIFcom EG5-M:

  • Lüftersteuerung etwas nervös
  • Maustasten mit zu langem Hub
  • Displayrahmen könnte stabiler sein

 

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 22.11.2006
Giessen
Oberbootsmann
Beiträge: 962
Es wäre schön wenn ihr in euren Notebooktests auch noch etwas zum ausnutzen des Turbos sagen könntet. Dass das Gerät nicht throttelt war zu Zeiten der Core CPUs noch ausreichend, aber mit Einführung der Cores ist der Turbo ein teilweise sehr essentieller Teil der Geschwindigkeit einer CPU und es macht einen enormen Unterschied ob der Turbo voll ausgereizt werden kann oder ob das Gerät darunter bleibt (ergo Kühlsystem zu knapp dimensioniert). Das ist leider so eine Krankheit die sich ausbreitet, insbesondere bei den richtig hochgezüchteten Quadcores wo es oftmals keinen Unterschied macht ob man den drittschnellsten, zweitschnellsten oder schnellsten Quad nutzt den Intel anbietet weil sie aufgrund des Kühlsystems unter Last alle gleich hoch takten.
#2
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
wenn du umfangreiche notbook tests suchst dann bist du hier falsch. hier wird nichts ausgeschraubt, keine boost taktraten beobachtet kein overclocking gar nichts. nur schnell n paar benchmarks und eckdaten und veröffentlichen, von mifcom ließt man hier ja öfter was
#3
Registriert seit: 24.04.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 271
Overclocking ist auf einem Notebook lange nicht so interessant wie Undervolting. Die thermischen Gegebenheiten werden durch die Turbos schon vollkommen ausgenutzt, was soll Overclocking da bringen? Lieber soll das Gerät leiser sein und seine versprochene Leistung liefern. So meine Meinung.

Ich bevorzuge die Asus G-751-Serie ganz einfach weil es die leisesten Spielelaptops sind. Ich brauche keine Flugzeugturbine auf dem Tisch.
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