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ASUS ZenBook UX303LN mit i5-5200U und Maxwell-GPU im Kurztest

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Seite 2: Vor- und Nachteile

IPS mit, Verarbeitung ohne kleinere Schwächen

Ein Nachteil muss das nicht sein. Denn weder in Sachen Verarbeitung noch in Hinblick auf die Stabilität merkt man diese Täuschung. Weder gibt es sichtbar unterschiedliche Spaltmaße, noch scharfe Kanten oder wackelig Bauteile - selbst das Display lässt sich nur minimal verdrehen. Wer Verformungen der Handballenablage oder der Tastatur provozieren will, muss viel Kraft aufwenden; im Alltag gibt das Notebook lediglich im üblichen, minimalen Rahmen nach. Ein Extralob verdient das Scharnier. Hier ist es ASUS gelungen, die beiden wichtigsten Anforderungen zu erfüllen: Das Gerät kann problemlos mit einer Hand geöffnet werden, gleichzeitig wird das Display im geöffneten Zustand auch bei gröberen Stössen sicher an Ort und Stelle gehalten.

Das Display ist ausreichend und gleichmäßig hell, es gibt aber hochwertigere IPS-Panel
Das Display ist ausreichend und gleichmäßig hell, es gibt aber hochwertigere IPS-Panel

Aber auch die Anzeige selbst gefällt, auch wenn es Punktabzug für die Kür gibt. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei 13,3 Zoll ist die Schärfe ausreichend, mit 374 cd/m² in der Spitze gilt dies auch für die Helligkeit; mit und 87 Prozent überzeugt auch die Homogenität. Ebenfalls über dem Durchschnitt landet das ZenBook UX303 in Sachen Kontrast, wenn auch nur knapp - 1.053:1 sind von der Spitze deutlich entfernt. Die erwähnten Schwächen betreffen am Ende die Blickwinkel, die trotz IPS-Panels etwas eingeschränkt sind, sowie die Farbdarstellung. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von knapp 7.000 Kelvin bei weißen Flächen neigt das Display zu einem leichten Blaustich. Erwähnenswert ist noch, dass keine Konfiguration des UX303 über einen Touchscreen verfügt.

Viel Leistung

Womit man beim Thema Leistung landet. Denn auch die im Testmodell verbaute GeForce GT 840M steckt nicht in jeder Version des Notebooks. Gerade diese aber macht es so spannend. Denn wird Grafikleistung gefordert, stellt der Maxwell-Chip natürlich weitaus mehr zur Verfügung, als es Intels integrierte Lösungen schaffen. Es gibt aber auch noch einen anderen Vorteil. Denn gleichzeitig hat in Fällen, in denen CPU und GPU gefordert werden, der i5-5200U mehr Luft. Muss er sich in den meisten Ultrabooks die TDP mit der integrierten GPU teilen, kann er sie dann für sich allen beanspruchen. Dank mittlerweile ausgefeilter Treiber gelingt der Wechsel zwischen beiden Grafikeinheiten je nach Szenario mittlerweile zuverlässig.

CPU und GPU liefern viel Leistung, der Akku viele Reserven
CPU und GPU liefern viel Leistung, der Akku viele Reserven

In Zahlen ausgedrückt: Im Cinebench 11 reicht es mit 2,85 Punkten für die Spitzengruppe, gleiches gilt - trotz etwas enttäuschender SSD mit gerade einmal 438 MB pro Sekunde in der Spitze - für knapp 4.900 Punkte im PCMark 7 sowie den 3DMark. In letzterem gehört das ZenBook UX303 zu den schnellsten Vertretern seiner Art. Entsprechend kann das Notebook auch für das ein oder andere Spiel zwischendurch genutzt werden, aktuelle Grafikkracher können jedoch allenfalls bei reduzierter Auflösung oder deutlich verringerten Detaileinstellungen flüssig dargestellt werden - eine reinrassige Gaming-GPU ist die GeForce GT 840M am Ende eben nicht.

Luft für mehr

Beschränkt man sich dann doch auf Office und Co., kann das ZenBook UX303 eine weitere Stärke ausspielen. Denn der 50 Wh fassende Akku kann mit sehr guten Laufzeiten aufwarten. Bei geringer Last (Battery Eater Reader’s Test) waren im Test mehr als 14 Stunden mit einer Ladung zu überbrücken, bei hoher Last (Battery Eater Classic) immerhin mehr als 3; PCMark 8 spricht je nach Testeinstellung von rund 4 bis 4,5 Stunden. Damit gehört das ASUS-System in den Gruppe der Langläufer und muss sich nur von sehr wenigen Konkurrenten überholen lassen. Der wohl wichtigste Grund für diese guten Werte ist die Optimierung von Hard- und Software. Denn im Leerlauf begnügt sich das Notebook mit weniger als 5 W. Wer hingegen die vorhandene CPU- und GPU-Leistung abruft, kann den Akku in weniger als einer Stunde leeren. Dann fordert die NVDIA-GPU ihren Tribut, laut Messgerät werden dann annähernd 53 W benötigt.

Aber selbst so zeigt sich das Notebook von seiner leisen Seite, der Lüfter kommt bei vollen Touren mit 40,3 dB(A) aus. Dank tiefer Frequenzen erinnert das Geräusch eher an ein leichtes Rauschen, wirklich störend ist es nicht. Dennoch sieht bei geringer Last nochmals besser aus. Dann dann gönnt sich der Lüfter eine Pause und produziert keinerlei Arbeitsgeräusch. Allerdings erreicht die Technik vergleichsweise hohe Temperaturen. Nach langen Volllastphasen erwärmt sich die CPU auf 96, die GPU auf 87 Grad Celsius. Das Gehäuse erreicht dann punktuell bis zu knapp 48 Grad Celsius auf der Unterseite. Zwar sind all dies hohe, aber noch keine kritischen Werte. Eine Drosselung der CPU gibt es im Übrigen nicht, lediglich die NVIDIA-GPU wird in langen Volllastphasen auf rund 900 MHz gebremst.

Die Tastatur gefällt, das Touchpad weniger
Die Tastatur gefällt, das Touchpad weniger

Bleiben am Ende Tastatur und Touchpad. Erstere gefällt mit einem guten Hub und spürbaren Druckpunkt, der jedoch stellenweise durchaus etwas knackiger ausfallen könnte. Sieht man von den Pfeil-Tasten ab, sind alle Elemente ausreichend groß, zudem ist die Bedienung dank klarer Symbole eindeutig erkennbar. Bei Einsätzen in dunklen Umgebungen hilft die vierstufige Hintergrundbeleuchtung, die sehr gleichmäßig ausfällt. Weniger gut gefällt hingegen das Touchpad. Fingerbewegungen werden mitunter sehr sprunghaft ausgeführt, auch die Erkennung von Multi-Touch-Eingaben funktioniere im Test nicht immer zuverlässig. Ein weiteres Manko ist der Hub der integrierten Tasten, der deutlich zu lang ausfällt, darüber hinaus ist der Druckpunkt zu hart gewählt; die Bedienung per „Tap“ ist hier die bessere Wahl. Immerhin fällt das Touchpad angenehm groß aus.

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 29.06.2013
Schwäbisch Gmünd
Stabsgefreiter
Beiträge: 282
Immer das Touchpad :/ Als ehemaliger Macbook User stößt mir so etwas immer extrem auf, da ich mobil gerne mit dem Touchpad arbeite. Kann man davon ausgehen, dass in der gesamten UX303L Serie mit den gleichen Touchpads / Displays gearbeitet wird?
#2
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
nope, Asus streut wie ne Schrotflinte.
Es kann durchaus sein, das 3-4 verschiedene Touchpads zum Einsatz kommen. Genauso können es verschiedene SSDs sein. War damals beim UX31A schon ein heißes Thema. Gab einmal ne schnelle und einmal ne langsame SSD. Die Redaktionen haben natürlich alle Modelle mit der schnellen erhalten, viele Endkunden dann leider die langsame.
#3
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Registriert seit: 22.06.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1642
Ein paar Spielebenchmarks wären angemessen gewesen.
#4
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Registriert seit: 04.06.2013
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 523
Gerade bei so einem Gerät ist ein gut funktionierendes Touchpad ein muss.
#5
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Registriert seit: 29.06.2013
Schwäbisch Gmünd
Stabsgefreiter
Beiträge: 282
Verfolge die Zenbooks auch schon lange - früher wie du angesprochen hast eben die A-DATA und San Disk SSDs die sich komplett unterschieden haben und heute streuen die Displays zumindest extrem. Bei Amazon ist gerade das Modell mit i5/8GB/256GB und FHD mit iGPU für 799€. Grundsätlich sehr verlockend.
#6
Registriert seit: 14.02.2010
Bremen
Flottillenadmiral
Beiträge: 5780
Habe kürzlich ein Angebot wahrgenommen: dieses Gerät für 999 Euro. Es stellte sich dann aber heraus, dass das Gerät nicht gerade auf dem Tisch steht; bei jedem Auflegen der Hand klackerte einer der Füße. Anscheinend waren die Füße nicht gleich hoch (o.ä.). Also zum Händler, wo verglichen wurde mit einem anderen Gerät der gleichen Serie. Das wies das gleiche Problem auf, nur weniger stark. Leider keine Empfehlung von mir.
#7
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Registriert seit: 29.06.2013
Schwäbisch Gmünd
Stabsgefreiter
Beiträge: 282
Ich kann mich noch an das Problem erinnern - das hatte die ersten Zenbooks auch. Scheint, als ob die grundsätzliche Qualität gleich schlecht / gut geblieben ist.
#8
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15009
Besteht noch Bedarf in Sachen Gamingbenchmarks?

Würde sonst noch nen Usertest verfassen heute / morgen.
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