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Lenovo ThinkPad Yoga 14 im Test

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Seite 3: Leistung, Laufzeit und Kühlung

Als Lenovo das ThinkPad Yoga 14 ursprünglich vorgestellt hat, wurde es noch mit Haswell-Prozessoren bestückt. Der Generationenwechsel bei Intel wurde aber schnell für ein Update auf Broadwell genutzt. Die Broadwell-CPUs versprechen vor allem eine höhere Effizienz und zudem noch eine leichte Leistungssteigerung. Das Convertible lässt sich je nach Geldbeutel unterschiedlich konfigurieren. Beim Prozessor gibt es die Wahlmöglichkeit zwischen Core i3-5010U, Core i5-5200U und Core i7-5500U.

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Unsere Testkonfiguration trumpft mit der leistungsstärksten Option, also dem Core i7, auf. Die beiden Broadwell-Kerne werden auf bis zu 3 GHz beschleunigt. Die integrierte GPU, eine Intel HD Graphics 5500, soll leistungsstärker als die Intel-GPUs der Haswell-Prozessoren sein. Dafür takten die 24 EUs mit bis zu 900 MHz. 

Gute Performance

Von einem aktuellen Core i7 darf man eine gute Performance erwarten - das gilt auch für ein sparsames ULV-Modell. Gerade die Cinebench-Werte bescheinigen dem ThinkPad Yoga 14 in der Testkonfiguration, dass es zu den performantesten Ultrabooks gehört. Die PC Mark-Werte deuten allerdings darauf hin, dass die Leistung bei längerer Belastung doch etwas zurückgeht, denn in diesen lang laufenden synthetischen Benchmarks reicht es nur für eine Platzierung im besseren Mittelfeld.

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Dort ordnet sich das faltbare Ultrabook auch mit Blick auf die Gaming-Leistung ein. Es profitiert dabei von der Intel HD Graphics 5500, die mit ihren 24 EUs und dem bis zu 950 MHz hohen GPU-Takt gegenüber den vergleichbaren integrierten GPUs der Haswell-Generation im Vorteil ist. Eine Gaming-Maschine ist das ThinkPad Yoga 14 deshalb aber noch lange nicht.  

Praxistaugliche Ausdauer

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Lenovo verbaut immerhin einen 56-Wh-Akku, der über ein 45-Watt-Netzteil mit kantigem Lenovo-Anschluss geladen wird. Anders als bei den meisten regulären Business-Notebooks ist der Akku fest integriert und kann nicht einfach gewechselt werden. Die Laufzeiten sind allerdings durchaus adäquat. Bei geringer Last (Battery Eater Reader’s Test) und 120 cd/m² Display-Helligkeit können fast 11 Stunden überbrückt werden. Auch bei mittlerer Belastung durch PCMark 8 und Battery Eater Classic gibt es an der Ausdauer nichts auszusetzen. Das ThinkPad Yoga 14 liegt mit Blick auf die Akkulaufzeit nah bei Dells Latitude E5440, einem konventionellen 14-Zoll-Businessnotebook. 

Der Stromverbrauch liegt auf üblichem Ultrabook-Niveau. Im Leerlauf begnügt sich das Business-Yoga mit 7,8 Watt, unter Volllast haben wir hingegen einen Verbrauch von bis zu 26,8 Watt gemessen.

Angemessenes Lüftermanagement

Anders als ein typisches Core M-Gerät kommt das ThinkPad Yoga 14 nicht ohne Lüfter aus. Allerdings arbeitet das Lüftermanagement so, dass der Lüfter im Leerlauf ausgeschaltet bleibt und nur unter Last anläuft. Bei Office-Arbeit oder beim Surfen bleibt das Ultrabook so meist nahezu lautlos. Wenn der Lüfter läuft, wird er auf sehr moderaten Drehzahlen gehalten. Unter Volllast kann man ihn in einem ruhigen Raum zwar nicht überhören, im Vergleich mit der Konkurrenz ist das ThinkPad Yoga 14 aber ein leises Ultrabook.

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Trotz des dezent arbeitenden, bzw. teilweise deaktivierten Lüfters bleibt das Ultrabook im Leerlauf angenehm kühl und erwärmt sich auch unter Volllast nur moderat.