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Alienware 13 mit Ultrabook-Prozessor und GTX 860M im Test

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Seite 3: Display + Fazit

Hell, kontrastreich, matt

Kurz gesagt: Alienware macht beim Display seines neuen 13-Zöllers ziemlich viel richtig. Zumindest dann, wenn man das in unserem Testsystem verbaute FullHD-Panel als Referenz ansieht, denn es gibt für den Entry-Bereich auch noch eine Variante mit 1366x768 Bildpunkten, während als Speerspitze auch noch eine 4K-Lösung geboten wird – aufgrund der aktuellen Skalierungsprobleme von Windows 8.1 würden wir von dieser Variante allerdings Abstand nehmen.

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Alienware 13

Das fällt auch gerade daher leicht, da das von Alienware eingesetzte IPS-Panel mit exzellenten Werten aufwarten kann. So erreicht das Panel in der Spitze 342 cd/m² und im Mittel 317 cd/m² - in Kombination mit der matten Oberfläche kann das Alienware 13 problemlos mobil genutzt werden, denn auch helle Umgebungen stellen kein größeres Problem dar, erst bei direkten Lichtquellen im Rücken des Betrachters fehlt der letzte „Wumms" – aber das ist wirklich Jammern auf hohem Niveau. Das hängt auch damit zusammen, dass das Panel einen sehr hohen Kontrastumfang von 1.257:1 bietet. Abgerundet wird die Messreihe von einer ebenfalls überzeugenden Homogenität. IPS-typisch gibt es natürlich auch noch die bauart-bedingten Vorteile in Form einer großen Blickwinkelstabilität und eines großen Farbraums. Ab Werk könnte das Panel allerdings gerne noch einen Tick neutraler abgestimmt sein, denn im Mittel werden 6.918 Kelvin erreicht, das Optimum läge bei 6.500 Kelvin.

bench display

 

Fazit

Mit dem Alienware 13 ist den Amerikanern endlich das ersehnte Eindampfen der Bauhöhe gelungen. Entsprechend wirkt der Neuzugang deutlich zeitgemäßer, auch wenn mit rund 28 mm sicherlich kein Traummaß geboten wird, denn auch deutlich performantere Geräte wie das Schenker Technologies XMG P505 sind nicht dicker. Alienware-typisch kann der 13-Zöller mit einer außergewöhnlichen Formensprache, einer exzessiven Beleuchtung, aber auch einer sehr guten Materialqualität aufwarten. Die Anschlussausstattung fällt zwar nicht überbordend aus, es werden aber alle Ports geboten, die wirklich wichtig sind. Überzeugend fällt auch die Tastatur aus, die mit einem guten Tippgefühl aufwarten kann, manchem Nutzer aber möglicherweise einen etwas weichen Druckpunkt bietet.

Ein Blick auf die Hardware zeigt aber erst die echte Besonderheit des Alienware 13, denn es wird eine Ultrabook-CPU mit einer dedizierten GPU in Form einer GeForce GTX 860M kombiniert. Entsprechend wird eine nicht ganz so hohe Systemleistung geboten wie bei größeren Gaming-Boliden, die oftmals auch als mobile Workstation eingesetzt werden können, für tägliche Office-Arbeiten oder das Surfen im Internet reicht die Performance – auch dank der flotten SSD – aber mehr als aus. Wird gespielt, kann sich das Alienware 13 in Schlagweite zu anderen Geräten mit einer GTX 860M positionieren. Die Vorteile der stärkeren CPUs können in erster Linie in niedrigen Auflösungen ausgespielt werden, wenn die GPU weniger zu tun bekommt. Aktuell bedeutet dies: Mit dem Alienware 13 können alle aktuellen Titel weitestgehend problemlos in der nativen FullHD-Auflösung und in hohen Details gespielt werden, sollte mehr Puffer benötigt werden, können die Qualitätseinstellungen also recht einfach reduziert werden.

Dass Alienwares Konzept aufgeht, zeigt ein Blick auf die Kühlung, denn der 13-Zoll-Gamer hat die Temperaturen stets im Griff und wird gleichzeitig nicht übertrieben laut. Aber auch die Akkulaufzeit profitiert, denn dann, wenn die GeForce nicht benötigt wird, agiert Alienwares kleinstes Modell Strom sparend und effizient, damit kann auch eine längere Zeit fernab der Steckdose gut überbrückt werden.

Abgerundet wird der überzeugende Auftritt des Alienware 13 von einem stimmigen IPS-Display mit FullHD-Auflösung. Das Panel ist angenehm hell und gleichzeitig kontrastreich, bietet aber auch eine überzeugende Homogenität.

Alienware hat mit seinem neuen 13-Zöller ein kompaktes Gaming-Notebook im Programm, das einiges anders macht, dabei aber einen erstaunlich runden Eindruck hinterlässt – mit dem Grafikverstärker hat es dabei zusätzlich noch einen echten Trumpf in der Hinterhand. Ein separater Test wird bald folgen, hier hat uns die Zeit „zwischen den Jahren" einen Strich durch die Rechnung gemacht".

 

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 05.10.2004
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2892
Danke dür das Review. Ist schon abzusehen, wenn der Gaming Amplifier getestet werden kann?
#2
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2111
Das denen der Unsinn nicht auffällt.

Graphics Amplifier schön und gut. Aber mit ner U-CPU?

Da gehört ne dicke CPU rein und fertig.
#3
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
+1

bin mir aber sicher alienware macht das im bald mit broadwell einen richtigen quad einzubauen.

zumindest den u i7 hätten sie da schon reinhauen müssen

ich hab den og. i5 in meinem ultrabook, wenn ich den untervolte schafft er es mit 2 kernen auf 2,2-2,3 ghz zu bleiben....

da kann mein i7 3920xm nur müde lachen
#4
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Registriert seit: 26.10.2007
Berlin
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 472
Dell hat momentan einen Rabatt auf den Schleppi, dann kostet er in der selben Konfiguration nur noch 1250 (also mit SSD)
#5
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Sorry für das recht späte Feedback, aber ich habe gerade Urlaub:

Den Grafikverstärker werde ich mir ab Mitte kommender Woche vornehmen, wenn ich wieder im Büro bin.
#6
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Registriert seit: 05.10.2004
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2892
Ah super! Danke Andi. Wäre es möglich ein Augenmerk auf evtl. Performanceverluste durch die Schnittstelle zu werfen? Ich nutze als eGPU an einem MacBook die Thunderboltschnittstelle, welche aber leider die PCIe-Anbindung auf pcie 2.0 x4 beschneidet. Wäre interessant wie sich der Amplifier schlägt. Vergleich z.B. Graphicsscore vom Firestrike Benchmark mit einer GPU im Amplifier und im Desktop PC.
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