> > > > Gigabyte P34G v2 mit GeForce GTX 860M im Test

Gigabyte P34G v2 mit GeForce GTX 860M im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 3: Display und Fazit

 

gigabyte p34 11
Das Display besitzt eine matte Oberfläche

Gigabyte setzt beim P34 auf ein Panel im 14-Zoll-Format, das mit der FullHD-Auflösung kombiniert wird. Bei dieser Kombination wird die Darstellung bereits recht klein. Wer gute Augen hat, muss unserer Meinung nach aber noch nicht skalieren, wie es bei HiDPI-Geräten wie dem MSI GS60 der Fall ist. Im Gegenzug wir der Nutzer natürlich mit einer hohen Bildschärfe und sehr viel Platz auf dem Desktop belohnt. Nutzer, die auch produktiv mit dem P34 arbeiten wollen, werden das schnell schätzen lernen. Wie das Vorgänger-Gerät setzt Gigabyte auf ein AVHA-Display.

bench display

Erfreulich ist die Tatsache, dass das P34 einen Weißpunkt von 6594 Kelvin besitzt, erfreulich nah am Optimum von 6500 Kelvin. Entsprechend müssen Fotofans nicht zusätzlich zum Colorimeter greifen.

Auf einem unauffälligen Niveau liegen die weiteren Messwerte des P34. So bietet das Display eine maximale Leuchtdichte von 301 cd/m2 und gemittelt ordentliche 284 cd/m2. Da Gigabyte auf eine matte Oberfläche setzt ist das Gebotene auch in helleren Umgebungen ausreichend, bei direkter Sonneneinstrahlung fehlt dem 14-Zöller dann aber doch das letzte Quäntchen Leuchtkraft. Der Kontrast liegt mit 729:1 auf einem durchschnittlichen Niveau.

Fazit

Gigabyte macht beim P34 vieles richtig und bietet ein kompaktes, schickes und leistungsstarkes Notebook, manche Schattenseiten gibt es aber auch.

So kann der 14-Zöller mit einem optisch ansprechenden und schlichten Gehäuse aufwarten, das zeitlos genug ist, um auch in einigen Jahren nicht altbacken zu wirken. Gleichzeitig sprechen auch die Abmaße für das P34, denn dank Ultrabook-Dimensionen wird niemand allzu lange darüber nachdenken, ob er das durchaus spielefähige Notebook einpackt oder lieber zuhause stehen lässt – eine Überlegung, die vor gar nicht allzu langer Zeit bei allen Gaming-Geräten an der Tagesordnung war. Das Notebook vermittelt eine ordentliche Wertigkeit, gerade der Deckel könnte aber noch hochwertiger beschichtet sein, da Fingerabdrücke wie magisch angezogen werden. Überzeugen kann die Schnittstellenaufteilung, warum allerdings zwei der vier USB-Anschlüsse auf dem alten Standard beruhen, erschließt sich uns nicht. Die Tastatur weiß hingegen mit einem guten Layout zu gefallen, allerdings hätten wir uns einen präziseren Druckpunkt gewünscht. Als gewohnt praktisch erweist sich die weiße Tastaturbeleuchtung.

Nichts zu meckern gibt es hinsichtlich der Leistung. Gigabyte setzt auf einen bewährten Komponentenmix, der in einer hohen Alltagsleistung resultiert. Wirklich beachtlich ist aber wieder einmal, was für eine Gaming-Leistung aus einem so kleinen Gerät geholt werden kann. Spielen in der FullHD-Auflösung ist aktuell ohne größere Einschränkungen möglich, einzig allzu viel Puffer ist bei aktuellen Games nicht geboten, sodass künftig sicherlich die Auflösung zurückgenommen werden muss. Die SSD führt zu einer hohen gefühlten Systemleistung, könnte allerdings gerne noch ein Stufe größer ausfallen.

Dass eine hohe Leistung in Kombination mit einem kleinen Gehäuse noch immer nicht die Optimallösung ist, zeigt jedoch ein Blick auf das Kühlsystem. Das P34 wird unter Last sehr laut und dennoch ordentlich warm. Spätestens hier zeigt das P34, dass es eben doch ein klassisches Gaming-Notebook ist. Zumindest stehen die Lüfter im Leerlauf aber still, sodass der 14-Zöller unhörbar ist und nicht bei Office-Aufgaben ablenkt.

Bemerkbar macht sich die hohe Leistung aber auch bei einem Blick auf den Stromverbrauch. Während Gigabyte im Idle mit einem niedrigen Verbrauch glänzen kann, macht sich die dedizierte GPU unter Last deutlich bemerkbar. Das wirkt sich natürlich auch auf die Akkulaufzeiten aus, denn während der 14-Zöller bei moderater Last mit ordentlichen Laufzeiten aufwarten kann, gehen diese massiv zurück, wenn das Notebook unter Last gesetzt wird.

Das Display kommt mit der FullHD-Auflösung daher und kann mit einem guten Kontrastverhältnis aufwarten. Dank der matten Oberfläche ist auch die maximale Helligkeit ausreichend, gerade in sehr hellen Umgebungen könnte das Display aber gerne noch etwas heller sein.

Alles in allem ist das Gigabyte P34 ein ansprechend mobiles Gaming-Gerät, das mit einer dezenten Optik zu gefallen weiß, und zeigt, das auch auf kleinem Raum viel Leistung geboten werden kann.

Positive Aspekte des Gigabyte P34 v2:

  • Schickes Gehäuse
  • Gute Wartbarkeit
  • Gute Gaming-Leistung

 Negative Aspekte des Gigabyte P34 v2:

  • hohe Lautstärke
  • wird recht warm
 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 16.09.2008

Matrose
Beiträge: 34
Ist das Display wirklich nur ein TN-Panel?
v1 hatte da noch ein richtig gutes IPS-Panel eingebaut :(
#2
Registriert seit: 31.10.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 828
XMG C404 ist das gleiche Gerät ne?!
#3
customavatars/avatar7414_1.gif
Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
War ein Fehler meinerseits, es kommt ein IPS-Panel zum Einsatz.
#4
customavatars/avatar12539_1.gif
Registriert seit: 11.08.2004
Coburg/Oberfranken
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
Zitat floposter;22366850
XMG C404 ist das gleiche Gerät ne?!

In Zusammenarbeit mit Schenker und auf der SCHENKER Version steht Powered by Gigabyte.
Dürfte das gleiche Gehäuse, Display etc sein und im Innenleben eben Konfigurierbar.

Was ist mit dem Lautsprechern, taugen die halbwegs?

Danke für den Test das Modell Interessiert mich schon länger!
#5
Registriert seit: 12.04.2014

Oberbootsmann
Beiträge: 942
Zitat
Dazu gibt es ebenfalls maximal 2 GB Speicher und ein 128 Bit breites Interface – leistungstechnisch sollte es zwischen den beiden Versionen keinen nennenswerten Unterschied geben, sehr wohl aber bei der Leistungsaufnahme.


Soweit ich weiß hat die Kepler-Variante 4GB VRam, laut Schenker wird im C404 sogar eine Maxwell mit 4GB VRam verbaut.
Laut Grafikkartentest bei Notebookcheck ist die Maxwell-Version aber doch etwas besser (ca. 10%) als die Kepler. Allerdings gibt es auch einzelne Games, welche mit der Kepler etwas besser laufen, aber im Durchschnitt ist die Maxwell ca. 10% besser und reiht sich sogar vor der 770m ein.
#6
customavatars/avatar106573_1.gif
Registriert seit: 15.01.2009
Leipzig
Offizieller Schenker Support
Beiträge: 693
Zitat Springrbua;22382439
Soweit ich weiß hat die Kepler-Variante 4GB VRam, laut Schenker wird im C404 sogar eine Maxwell mit 4GB VRam verbaut.


Das P34Gv2 ist seitens GIGABYTE auch in einer Variante mit Maxwell und nur 2GB VRAM erhältlich. Das erklärt, wieso das Test-Muster von Hardwareluxx nur 2GB Grafik-Speicher hat. Wir haben uns beim XMG C404 jedoch für Maxwell mit 4GB entschieden. :)

/edit: und nach dem 7:1 für Deutschland ist jetzt auch für unsere potentiellen Kunden die Zeit der Entscheidung eingetroffen...! :p
#7
Registriert seit: 12.04.2014

Oberbootsmann
Beiträge: 942
Aber die Kepler gibt es nur als 4GB Variante, das ist im Test falsch angeführt, falls ic hnicht ganz falsch liege.
#8
customavatars/avatar18548_1.gif
Registriert seit: 27.01.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 5362
Sammelthread gibts hier: http://www.hardwareluxx.de/community/f270/gigabyte-p34g-v2-schenker-xmg-c404-notebook-2014-a-1029564.html
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Lesertest zum Acer Predator 17 mit GeForce GTX 1070: Drei Tester gesucht

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/ACER_PREDATOR17

In Zusammenarbeit mit Acer starten wir heute für unsere Leser und Community-Mitglieder einen Lesertest der ganz besonderen Art. Besonders deswegen, weil mit dem Acer Predator 17 nicht nur ein äußerst hochpreisiges Produkt zum Testen zur Verfügung gestellt wird, sondern auch, weil wir dieses Mal... [mehr]

ASUS ROG Strix GL502V: Schnelles Gaming-Notebook ohne viel Schnickschnack im...

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/ASUS-ROG-STRIX-GL502V/ASUS_ROG_STRIX_GL502V

Zum Start der ersten mobilen Pascal-Grafikkarten zeigte sich ASUS auf der Gamescom im August noch sehr zögerlich und hatte gerade einmal ein einziges Gaming-Notebook mit NVIDIA GeForce GTX 1070 im Messegepäck. Mehrere Ableger wie beispielsweise das wassergekühlte ROG GX800 nahm man erst ein... [mehr]

Acer Predator 17 mit NVIDIA GeForce GTX 1070 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/ACER_PREDATOR17

Nachdem Acer gegen Ende des letzten Jahres seine ersten Gaming-Notebooks der Predator-Familie ankündigte und mit ihnen durchaus einen gelungenen Markteinstieg feiern konnte, hat man die Geräte inzwischen auf die neuen Pascal-Grafikkarten von NVIDIA umgestellt. Pünktlich zum deutschen Marktstart... [mehr]

ASUS ZenBook 3 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/ASUS_ZENBOOK_3_TEASER_KLEIN

Schon mit dem ersten ZenBook orientierte ASUS sich unübersehbar an Apple. Fünf Jahre und einige Generationen später steht nun das ZenBook 3 bereit und erneut kommt das Vorbild aus Kalifornien. Allerdings will ASUS das MacBook nicht einfach nur kopieren, sondern in wichtigen Punkten... [mehr]

Weniger Anschlüsse dafür Touch ID und Touch Bar: Apple stellt das neue...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/APPLE_MACPRO_13_TEASER_NEU

In den Anfangsjahren waren der Mac bzw. der Macintosh eines der wichtigsten Standbeine für Apple. In den letzten Jahren aber rückten iMac, MacBook und Co. zunehmend zugunsten des iPhones in den Hintergrund. Apples Update-Zyklus beim Mac ist deutlich länger und in den letzten Jahren mit Ausnahme... [mehr]

Das Microsoft Surface Book i7 wird leistungsstärker und ausdauernder (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/MICROSOFT-SURFACE-BOOK

Im Vorfeld schien es schon so, als würde Microsoft auf seinem heutigen Event das Surface Book ausklammern. Doch das Gegenteil war der Fall – es wird eine neue Variante des Convertibles geben. Sie hört auf den Namen Surface Book i7 und soll vor allem auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen.... [mehr]