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ASUS G750JZ mit GTX 880M im Test

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Seite 3: Display + Fazit

 

Das Display

asus g750 13

ASUS stattet das G750 wie gehabt mit einem 17-Zoll-Panel samt FullHD-Auflösung auf. Leider ändert sich auch nichts an der Panel-Technik, denn hier kommt noch immer ein TN-Panel zum Einsatz. Es ist schade, dass sich IPS-Monitore bislang nur bei Ultrabooks der Premiumklasse durchgesetzt haben, während wir bei noch teureren High-End-Gaming-Modellen stets TN-Monitore vorfinden. Allerdings setzt ASUS augenscheinlich auf ein recht hochwertiges Panel, denn es wird eine satte Farbdarstellung geboten. Allerdings hat der matte Monitor mit den üblichen eingeschränkten Blickwinkeln zu kämpfen. Wer allein vor dem G750 sitzt, wird das nicht merken, wer Freunde zum Videoabend einlädt schon eher.

bench display

Das Panel besitzt in unseren Messungen eine maximale Helligkeit von 276 cd/m2 bei einer durchschnittlichen Helligkeit von 256 cd/m2. Das ist nicht besonders hell, reicht aber aus, um auch in helleren Innenräumen keine Probleme zu bekommen. Bei der direkten Sonneneinstrahlung geht dem Panel wiederum recht schnell die Puste aus. Nicht wirklich überzeugend fällt auch das Kontrastverhältnis aus, das bei einem Wert von 474:1 liegt – da haben wir in der letzten Zeit einiges besseres gesehen. Weniger Probleme gibt es bei der Farbtemperatur, denn die liegt mit durchschnittliche 6.240 Kelvin recht nahe am Optimum.

Fazit

ASUS G750 konnte uns bereits im letzten Jahr überzeugen – und das ändert sich auch 2014 nicht. Dank des durchdachten Kühlsystems hat ASUS' 17-Zöller noch immer die Nase vor der Konkurrenz, denn die Kombination aus leise und schnell ist schwer an anderer Stelle zu finden. Erfreulich ist darüber hinaus, dass ASUS auch die Temperaturen im Griff hat, sodass es nicht zum Throtteling kommt. Hinsichtlich des Kühlsystems hat ASUS damit auch nach vielen Jahren noch immer die Nase vorn.

Da ASUS nun auch bei der Komponentenbestückung in die Vollen geht, steht dem leisen High-End-Gaming-Vergnügen nichts mehr im Wege. Der Griff zur GTX 880M erweist sich als gute Wahl. Wie bereits beim XMG P504 Pro liefert NVIDIAs aktuelles Top-Modell erneut eine Spitzenleistung ab, sodass auch bei anspruchsvollen Engines noch ein ordentlicher Puffer besteht. Hier kann man aktuell nicht viel falsch machen. Gleiches gilt auch für den Core i7-4700HQ. Von der Konkurrenz kann man sich so sicherlich nicht abheben, das muss man jedoch auch nicht, denn der 4-Kerner bietet für alle Lebenslagen mehr als genügend Performance. Abgerundet wird das Performance-Kapitel von einem extrem flotten SSD-RAID, das zusätzlich von einer großen mechanischen HDD unterstützt wird.

Das Display ist die Schwachstelle unseres Testkandidaten, denn zum einen setzt ASUS noch immer auf ein TN-Panel, wenn auch auf ein sehr gutes, zum anderen fällt der Monitor nur durchschnittlich hell und nicht allzu kontrastreich aus. Im Gegenzug wird allerdings eine sehr angenehme Farbdarstellung geboten. Gerade bei High-End-Geräten würden wir uns aber doch vermehrt IPS-Monitore wünschen.

Nichts verändert hat ASUS am Gehäuse des G750, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Das Gehäuse ist schick, hochwertig verarbeitet und entwickelt sich langsam zum echten Evergreen, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass ASUS bei der aktuellen Generation ein paar Designveränderungen vorgenommen hat (die aber nicht immer zum Guten sind). Zu gefallen weiß auch das Anschlussportfolio, das umfangreich ausfällt und alle aktuell wichtigen Buchsen inklusive Thunderbolt bietet. Einzig die Verteilung könnte noch etwas besser sein. Änderungen gibt es auch bei den Eingabegeräten nicht, was auch nicht weiter schlimm ist, die konnten schon vor einem Jahr gefallen.

Alles ist allem gelingt es ASUS auch 2014 die bislang beste Symbiose aus Leistung und Lautstärke zu finden, was das G750 ganz nach oben auf die Liste der Gaming-Highlights katapultiert. Bei der nächsten Generation dürfte ASUS aber gerne etwas mehr Mut beim Gehäuse-Redesign beweisen. Solange darf man sich aber noch über einen wohlverdienten Excellent Hardware Award freuen.

 

eh asus g750 880

 

Positive Aspekte des ASUS G750JZ-T4024H:

  • sehr gute Gaming-Leistung
  • sehr gute Gesamt-Performance
  • leise Kühlung
  • gute Eingabegeräte

Negative Aspekte des ASUS G750JZ-T4024H:

  • schwaches Display

 

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 16.09.2008

Matrose
Beiträge: 34
"Es ist schade, dass sich IPS-Monitore bislang nur bei Ultrabooks der Premiumklasse durchgesetzt haben, während wir bei noch teureren High-End-Gaming-Modellen stets IPS-Monitore vorfinden."

Da stimmt irgendwas nicht ganz ;)
#2
customavatars/avatar50569_1.gif
Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 670
Alienware sollte sich hier mal die Kühlung abgucken und Asus sollte sich bei Alienware das Display genau anschauen.

Die Mischung macht's :-)
#3
Registriert seit: 01.09.2007
Hannover
Bootsmann
Beiträge: 614
"Es ist schade, dass sich IPS-Monitore bislang nur bei Ultrabooks der Premiumklasse durchgesetzt haben, während wir bei noch teureren High-End-Gaming-Modellen stets TN-Monitore vorfinden."

Ist es nicht so, dass TN-Panels besonders schnell sind? Das ist bei einem Gamingnotebook doch garnicht so unwichtig..
#4
customavatars/avatar50795_1.gif
Registriert seit: 04.11.2006
Berlin
Leutnant zur See
Beiträge: 1090
Bin ich der einzige, der darin das [ATTACH=CONFIG]280136[/ATTACH] sieht? Hatte schon den ein oder anderen potenten Laptop und finde, dass Gaming - im Highend Bereich - und Laptops einfach nicht zusammen passen. Die Hitze, der Krach, der zu "kleine" Bildschirm. Generell Zocken geht natürlich klar, ich meine damit wirklich. Muss es so ein Koffer sein ?
#5
customavatars/avatar205082_1.gif
Registriert seit: 11.04.2014

Bootsmann
Beiträge: 579
Zitat Shock3d;22165692
Bin ich der einzige, der darin das [ATTACH=CONFIG]280136[/ATTACH] sieht? Hatte schon den ein oder anderen potenten Laptop und finde, dass Gaming - im Highend Bereich - und Laptops einfach nicht zusammen passen. Die Hitze, der Krach, der zu "kleine" Bildschirm. Generell Zocken geht natürlich klar, ich meine damit wirklich. Muss es so ein Koffer sein ?

Ich will die "Couch-, Kumpel-, Bett-Mobilität" nicht missen und spiele hauptsächlich MMOs und ähnliche Dinge - da brauche ich nicht so viel Leistung. Mein Asus G71 (glaube von 2008) leistet mir da immer noch gute Dienste. Auch das ganze drumherum beim normalen PC hat mich immer genervt - Bildschirm, Maus, Tastatur, Boxen, ggf. Webcam...
Kommt halt drauf wie du "im Highend Bereich" interpretierst.
#6
Registriert seit: 04.04.2008

Matrose
Beiträge: 14
Zitat
Wer allein vor dem G750 sitzt, wird das nicht merken, wer Freunde zum Videoabend einlädt schon eher.


Alles klar. Ich sitze mit 5 Freunden beim Videoabend vor dem Notebook. Der LCD Fernseher bleibt dabei ausgeschaltet. Was kann es schon schöneres geben?
#7
customavatars/avatar31377_1.gif
Registriert seit: 14.12.2005

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 446
Ich sehe ein gaming notebook als netten Zusatz zu Desktop Rechner, um einfach optimal aufgestellt zu sein.
Allerdings darf dabei die mobilität nicht aus dem Fokus geraten, daher nutze ich max. ein 15" Gerät, und schliesse daran zu Hause ein 24" IPS Display an.
Die eher mässigen Displays in hochwertigen gaming notebooks kann ich auch nur bemängeln.
Das getestete Asus hat eine schöne Leistung, und ich wünschte mein Clevo hätte so eine Kühlung, allerdings ist das gehäuse ab einem gewissen user-Alter einfach nur peinlich.
Aber gut, wer buckelt so einen Boliden schon großartig durch die Öffenlichkeit ^^.
#8
Registriert seit: 10.12.2009
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3811
Wieso so einen Prügel kaufen, wenn man ein deutlich schickeres MSI GS60/70 mit ähnlichen Specs für weniger Geld bekommt?
Dazu viel! leichter und mit besserem Display.
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