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Schenker Technologies XMG P504 Pro mit GTX 880M im Test

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Seite 3: Display + Fazit

 

Matt aber etwas dunkel

schenker p504 8

Der Glossy-Trend bei Notebook-Displays neigt sich erfreulicherweise immer weiter dem Ende (von Touchscreens einmal abgesehen) entgegen. Entsprechend ist es auch kein Wunder, dass Schenker das P504 mit einem entsprechenden Panel ausstattet. Hinter der matten Oberfläche versteckt sich ein TN-Panel, was sich gerade bei den Einblickwinkeln bemerkbar macht – solange man aber allein vor dem Notebook sitzt, kommt es hier zu keinerlei Einschränkungen.

bench display

Leider fällt das Panel aber nicht hell genug aus, um auch in extremeren Situationen genügend Reserven zu bieten. Über das Panel gemittelt werden ziemlich genau 250 cd/m2 erreicht, was für normale Einsatzszenarien in geschlossenen Räumen aber mehr als ausreicht und noch ein wenig Puffer bietet. Die Homogenität liegt mit 82,08 Prozent auf einem normalen Niveau – Unterschiede sind mit dem bloßen Auge nur sehr schwer auszumachen. Der Kontrast liegt bei 807:1, was ein gutes Ergebnis ist. Für Foto-Fans ist ein TN-Panel zwar per se nicht die ideale Wahl, da bauartbedingt nicht alle Farben dargestellt werden können. Das von Schenker verbaute Panel ist mit durchschnittlich 6235 Kelvin etwas wärmer abstimmt, als das Ideal von 6500 Kelvin, in der Realität wird das aber nur Enthusiasten stören – und die können immer noch zum Colorimeter greifen.

Extrem schnell und im Detail verbessert

Die wichtigste Frage, die sich beim Schenker Technologies XMG P504 Pro stellt, ist die Performance der verbauten GeForce GTX 880M. Wie beim Desktop-Segment gönnt NVIDIA nur der Mittelklasse die Maxwell-Architektur, die Speerspitzen müssen noch mit Kepler auskommen. Davon lässt sich unser Testkandidat aber nicht stören und stellt fleißig eine Bestmarke nach der anderen auf – Gamer kommen beim XMG P504 Pro damit voll auf ihre Kosten. Die restliche Ausstattung wählt Schenker passend zum schnellen Pixelbeschleuniger, sodass kein Flaschenhals entsteht. Entsprechend flott ist der 15-Zöller dabei in allen Lebenslagen und schreckt dabei auch vor komplexen Szenarien nicht zurück. Natürlich kann die Konfiguration aber sehr frei variiert werden.

Ein Stück vorwärts ging es auch beim Kühlsystem. Das XMG P504 Pro ist etwas leiser als die bisherigen Clevo-Barebones, aber noch immer kein Leisetreter. Besonders störend ist es dabei, dass der Lüfter im Leerlauf immer wieder grundlos anspringt. Das war früher zwar häufiger der Fall, könnte aber gerne auch vollständig umgangen werden. Dafür hat das Kühlsystem die Temperaturen der hitzköpfigen Hardware aber zu jeder Zeit im Griff.

Keine Besonderheiten erlaubt sich das XMG P504 Pro bei denn Akkulaufzeiten. Der 15-Zöller hält dank der gut funktionierenden Optimus-Technik noch deutlich länger durch als dies für Gaming-Notebooks vor gar nicht allzu langer Zeit noch ein Wunschtraum war. Dank eines großen Akkus gehört das P504 Pro damit zu den aktuell langlebigeren Gaming-Notebooks.

Das TN-Display kann mit einer ordentlichen Bildqualität und einem ansprechenden Kontrastverhältnis aufwarten, könnte unseres Erachtens aber noch einen Tick heller sein. Dafür kann es aber mit einer guten Weiß-Darstellung aufwarten.

Das Gehäuse ist Clevo-typisch schlicht und schon beinahe ein wenig konservativ, dafür aber ordentlich bullig. Die Optik, die von schwarzem Softtouch-Lack dominiert wird, kann dabei aber grundsätzlich gefallen, genau wie die Verarbeitungsqualität. Noch besser sieht es bei den Schnittstellen aus, denn die bietet das P504 Pro in Hülle und Fülle und noch dazu ordentlich positioniert. Einen gewohnt guten Eindruck hinterlässt das Tippgefühl der Tastatur, die zudem in zahlreichen Farbkombinationen beleuchtet werden kann. Leider macht das Tastaturlayout viel des grundlegend positiven Eindrucks wieder zunichte.

Alles in allem ist das Schenker Technologies XMG P504 Pro ein reinrassiges Performance-Monster, das die Herzen von allen passionierten Gamern höher schlagen lässt und einfach Spaß macht. Schaltet man die Vernunft kurzfristig wieder an, würde man sich seitens Clevo aber endlich noch größere Fortschritte beim Kühlsystem wünschen.

Positive Aspekte des Schenker Technologies XMG P504:

  • gute Verarbeitung
  • extreme Gaming-Leistung
  • gutes Tippgefühl
  • viele Schnittstellen mit guter Positionierung
  • gute Akkulaufzeit

Negative Aspekte des Schenker Technologies XMG P504:

  • hoher Preis
  • Kühlung läuft im Leerlauf an
 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 31.01.2013
Sesamstraße 2
Hauptgefreiter
Beiträge: 166
Preis ist ok +/- aber bitte kein TN panel
#2
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Registriert seit: 04.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1805
Danke für den Artikel. Mich hätte noch der Soundchip interessiert.
#3
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Registriert seit: 22.06.2006

Flottillenadmiral
Beiträge: 4412
Welches ASUS G750 wurde den da als Vergleich in den Benchmarks genommen? Find die Vergleiche nicht gerade sehr aussagekräftig.

Meine Ergebnisse mit dem G750JH

http://www.3dmark.com/3dm/2698617
#4
customavatars/avatar4510_1.gif
Registriert seit: 10.02.2003

Kapitänleutnant
Beiträge: 1945
Naja mit Schenker Notebooks ist es immer das selbe, sie sind hässlich. Da greife ich lieber zu einen schönen G Modell von ASUS...
#5
Registriert seit: 07.03.2014

Bootsmann
Beiträge: 606
Zitat darkmaster00001;22032517
Welches ASUS G750 wurde den da als Vergleich in den Benchmarks genommen? Find die Vergleiche nicht gerade sehr aussagekräftig.

Meine Ergebnisse mit dem G750JH

NVIDIA GeForce GTX 780M video card benchmark result - Intel Core i7-4700HQ,ASUSTeK COMPUTER INC. G750JH


:hail: ASUSTeK COMPUTER INC. G750JH :hail: Danke ASUS !

die G750JZ ohne OC tut im 3d11 P8400 Resultat :wink: denke ich das HWL Datenstand ist nicht mehr auf dem neuste stand , hier neuste ASUS Score:


und gleich bei dem Gelegenheit , nVidia GTX780m@ 980MHz mit etwas stärkere CPU
#6
customavatars/avatar154752_1.gif
Registriert seit: 04.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1805
Zitat
Da greife ich lieber zu einen schönen G Modell von ASUS...


Bei Asus bekommst Du keinen Support und keine Hilfestellung bei Problemen. Mein 775 MB welche ich zur Reparatur eingesendet hatte kam mit dem gleichen Fehler wieder zu mir zurück.
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