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Schenker Technologies XMG P303 im Test

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Seite 3: Display und Fazit

 

Hell, kontrastreich und ein bisschen Glare

Schenker P303

Schenker setzt beim XMG P303 auf ein mattes 13-Zoll-Panel, das es durchaus in sich hat. So basiert dieses auf der IPS-Technik, was eine hohe Blickwinkelstabilität und eine ansprechende Farbwiedergabe zur Folge hat. In diesen Disziplinen gehört das P303 ohne Frage zu den besten Displays im XMG-Lineup. Passend dazu greift man auf die FullHD-Auflösung zurück, die in Kombination mit der genutzten Diagonale zu einer gestochen scharfen Auflösung führt. Der zweite positive Nebeneffekt: Es wird eine ganze Menge Platz auf dem Desktop geboten. Wer mit dem XMG P303 auch arbeiten möchte, wird sich schnell an diesen Luxus gewöhnen. Natürlich gibt es auch einen Nachteil, denn die FullHD-Auflösung belastet die GPU stark beim Spielen in der nativen Auflösung. Das ist allerdings nicht allzu schlimm, denn zum einen setzt Schenker auf eine ordentlich dimensionierte GPU, zum anderen skaliert das Panel recht gut mit niedrigeren Auflösungen.

Display Ausleuchtung

Den gewonnenen positiven Eindruck kann das Display in unseren Tests abermals unterstreichen. Das Panel ist maximal 352 cd/m² hell und bringt es im Mittel auf 326 cd/m². Damit bietet das Display genügend Reserven, um auch in hellen Umgebungen außerhalb der eigenen vier Wände genutzt werden zu können. Positiv wirkt sich darauf auch das Kontrastverhältnis aus, das mit 1053:1 ebenfalls auf einem sehr guten Niveau liegt.

In diesem Bereich hat Clevo beinahe alles richtig gemacht. Das ist erfreulich, wird so doch unterstrichen, dass es sich beim XMG P303 nicht nur um einen kleinen, sondern auch einen mobilen Gamer handelt – vom Display könnte sich nämlich so manches Ultrabook gerne etwas abschauen.

Alternative Konfigurationen

Schenker P303

Wie eingangs bereits erwähnt, ist Schenker Technologies bei der Konfiguration extrem flexibel. Entsprechend kann der Prozessor vom Core i5 bis hin zum Core i7 gewählt werden. Die maximal möglichen drei Laufwerke können frei bestückt werden, und der Arbeitsspeicher kann bis maximal 16 GB aufgerüstet werden. Einzig bei der GPU ist man nicht flexibel, denn die ist fest auf dem Mainboard verlötet.

Fazit

Kleine Gaming-Notebooks sind in Mode – wirft man einen Blick auf das XMG P303 versteht man auch weshalb. Das Gespann aus Schenker Technologies und Clevo hat ein Gerät geschaffen, das hohe Leistung und kleines Gehäuse gut kombiniert und dabei sogar noch einmal einen Tick kleiner ausfällt als die direkten Konkurrenten in Form des Alienware 14 oder MSI GE40. Das Case sieht schick aus und ist sehr gut verarbeitet, mit rund 2,0 kg dabei gleichzeitig leicht genug, um wirklich mobil eingesetzt zu werden. Der Umfang der Anschlüsse geht in Ordnung, nicht so gut gefällt hingegen die Aufteilung, denn alle Buchsen sitzen recht weit vorne am Gehäuse.

Die Leistung weiß zu überzeugen, denn das XMG P303 bietet dank schnellem Prozessor und flotter SSD eine hohe generelle Systemperformance. Auch die Grafikkarte in Form einer GeForce GTX 765 liefert in Anbetracht der Baugröße eine hohe Performance ab. Aufgrund der hohen nativen Auflösung kommt die Grafikkarte bei anspruchsvollen Engines aber schon jetzt an ihre Grenzen – bei den meisten Spielen ist aber noch ein üppiger Puffer vorhanden. Ansonsten können aber auch noch die Qualitätssettings heruntergeschraubt werden.

Leider hat das Kühlsystem ordentlich mit der verbauten Hardware zu kämpfen. Dass ein Gaming-Notebook ordentlich laut wird, ist zwar störend, aber leider die Norm, und so fällt das XMG P303 hier nicht groß auf. Allerdings drehen die Lüfter auch im Leerlauf regelmäßig hoch, was sich schnell als störend erweist. Zudem werden sowohl die Oberflächen als auch der Prozessor recht warm, was letzteren unter extremen Lastbedingungen zum Throttling zwingt – auf die echte Leistung in Games hat das aber keine Auswirkung.

Dass das XMG P303 aber nicht nur klein ist, sondern ein echt mobiles Gerät, zeigt sich am Display und der Akkulaufzeit. Ersteres ist hell, hochauflösend und kontrastreich. Dank der IPS-Technik kann es darüber hinaus mit einer guten Farbgebung aufwarten. Letztere wiederum verhilft dem 13-Zöller zu einem ausreichend langen Atem fernab der Steckdose, auch wenn natürlich keine Fabelwerte von Ultrabooks erreicht werden.

Alles in allem ist das Schenker Technologies XMG P303 ein überzeugendes und handliches Gaming-Notebook. Die Leistung ist gemessen an der Größe überzeugend und das Display zeigt sich von seiner besten Seite. Das Kühlsystem bräuchte aber noch etwas Feinschliff. Alles in allem verdient sich der flotte 13-Zöller aber unseren Excellent-Hardware-Award.

eh schenker p303 s

Positive Aspekte des Schenker Technologies XMG P303:

  • Kompaktes Gehäuse
  • Sehr gute Verarbeitung
  • ansprechende Gaming-Leistung
  • sehr gutes Display

Negative Aspelke des Schenker Technologies XMG P303:

  • Lautes Lüftungsystem

 

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 22.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 71
Hab das Teil auf der IFA in der Hand gehabt und auch ein nettes Pläuschchen mit den
Leuten von Schenker geführt.

Wäre es möglich gewesen die Interne GPU übers Bios komplett abzuschalten hätte ich glatt schwach werden können.
Mit QuadCore und der gut Dimensionierten Kühlung hätte man ein klasse Notebook zum arbeiten.
So verbraucht es zu viel Strom und macht zu viel Wärme :( sehr schade.
#2
customavatars/avatar172093_1.gif
Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Hatte auch das Vergnügen es mal in die Hand zu nehmen....Wirklich sehr schöne Optik und gute Verarbeitung...nicht so wie diese Blink blink Alienware Dinger :D Aber zum mobilen Zocken eignen sie sich trotzdem nur bedingt (siehe Verbrauch etc)
#3
customavatars/avatar188936_1.gif
Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1043
Bezahlt nun auch Schenken hier für die Tests? Gefühlt wurden in diesem Jahr 20 Notebooks von denen getestet?

Dazu sehen die Dinger grottig scheiße aus, sind Schwerer als jede Reisetasche und brauchen manchmal sogar noch 2 Netzteile. :D Also "Luxurious Hardware" ist bei mir was anderes als son "Gamer"-Klumpen.

Ich würde mich mal über einen Test flacher leicher Ultrabooks freuen, die auch den Sinn eines Computers zum mitnehmen verkörpern. ;)
#4
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5051
Zitat EveryDayISeeMyDream;21338467
Bezahlt nun auch Schenken hier für die Tests? Gefühlt wurden in diesem Jahr 20 Notebooks von denen getestet?

Dazu sehen die Dinger grottig scheiße aus, sind Schwerer als jede Reisetasche und brauchen manchmal sogar noch 2 Netzteile. :D Also "Luxurious Hardware" ist bei mir was anderes als son "Gamer"-Klumpen.

Ich würde mich mal über einen Test flacher leicher Ultrabooks freuen, die auch den Sinn eines Computers zum mitnehmen verkörpern. ;)


Vlt. sind sie auch diejenigen die einfach am meisten Notebooks zur Verfügung stellen?

Wenn sie halt alle möglichen zum Testen schicken und Asus, HP oder Dell (usw.) halt nicht dann entsteht halt so eine Unregelmäßigkeit...

Und "grottig scheiße" aus?? Das Teil sieht mal mal Ordentlich, Hochwertig und Seriös aus, im Gegensatz zu diesen bunten MSI und Alienware "Stealth F117-/F22-/-F35 Look" misst!


Sehr interessantes Notebook! Ich habe allerdings schon einen Größeren Vorfahren (XMG P702)^^
#5
customavatars/avatar129797_1.gif
Registriert seit: 18.02.2010
Berlin
Flottillenadmiral
Beiträge: 4344
Wie so oft das große Manko , die temperaturen . 96°C für die CPU ist schon eine Hausnummer ! Ähnlich schlecht hat auch mein XMG P702 gekühlt , und war dazu noch unheimlich laut. Komisch mein aktuelles Samsung Book kriegt das wesentlich besser hin und das in erträglicher Lautstärke . So bleibt der einzige Kaufgrund fast nur noch das man frei konfigurieren kann !
#6
customavatars/avatar155928_1.gif
Registriert seit: 25.05.2011

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1379
Man kann mit dem Intel Boost tool die CPU untervolten und erreicht so bessere werte als mit einem 4702. mit aufgebocktem hinterteil landet die temperatur beim spielen dann nach ein paar stunden gerade mal auf 80 grad.. aber schenker will das mit dem untervolten nicht, klar, man soll den 4702 kaufen. Schaden kann es aber nicht, da das untervolten nicht nachweisbar ist?!
#7
Registriert seit: 30.03.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1254
Gerade bei diesem Gerät wäre es interessant gewesen, wie die 37W-Version sowie die Dual-Core-Varianten abschneiden. Nebst geringerer Lautstärke erhoffe ich mir da niedrigere Temperaturen und nicht viel weniger Leistung bei den DC-Varianten (Wenn Spielen im Fokus ist). Der Test hätte also ein wenig breiter ausfallen dürfen....ansonsten gibt es schon sehr viele Tests zu diesem Gerät. P/L ist auf jedenfall sehr gut. Nur eben: Die beste CPU/GPU nützt nix, wenn sie bei ihrem hauptsächlichen Anwendungsgebiet temperaturtechnisch an die Grenzen kommt...dann lieber eine Nummer kleiner wählen.... oder eben dann doch 15" - 17", wo mehr Platz für die Kühlung vorhanden ist....immerhin verzichten die Herteller langsam aber sicher auf die DVD-Laufwerke...die machen nen viertel der Fläche aus...und genutzt wird das Ding fast gar nicht mehr.
#8
customavatars/avatar106573_1.gif
Registriert seit: 15.01.2009
Leipzig
Offizieller Schenker Support
Beiträge: 692
Zur Information: die im Test kritisierte Lüftersteuerung wurde inzwischen per EC/BIOS-Update verbessert. Das Gerät ist jetzt vor allem bei niedriger Last (Internet, Office, Video) deutlich laufruhiger. Das aktuelle BIOS wird selbstverständlich bei Bestellung mit eingespielt und ist optional auch in unserem Download-Bereich erhältlich.
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