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MSI GE40 Gaming-Notebook im Test

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Seite 3: Display und Fazit

Matt aber kontrastarm

Zunächst einmal macht MSI beim Display des GE40 vieles richtig. So wird bei dem 14-Zöller auf eine native Auflösung von 1600x900 Bildpunkten gesetzt, was zu genügend Platz auf dem Desktop führt und gleichzeitig die GPU schont, wenn in der nativen Auflösung gespielt werden soll. Noch dazu hat sich MSI entschieden, eine matte Oberfläche einzusetzen, was  nur zu begrüßen ist und die Nutzung außerhalb der vier Wände prinzipiell begünstigt. Leider liegt die durchschnittliche maximale Helligkeit bei nur 258 cd/m², was in geschlossenen Räumen ausreichend ist, in hellen Umgebungen aber recht schnell eng werden kann. Die Verteilung der Helligkeit über das Panel fällt angenehm gleichmäßig aus. Unterstützt wird dies vom flachen Kontrastumfang von 313:1, sodass die Darstellung in hellen Umgebungen etwas flau wirkt – Glare-Oberflächen arbeiten an dieser Stelle gegen und sorgen für einen gesteigerten subjektiven Kontrast.

MSI GE40
Für den Außeneinsatz fehlt es an Leuchtkraft, ...
MSI GE40
... während in vier Wänden alles bestens funktioniert.

MSI setzt beim Display auf die TN-Technik. Entsprechend kommt es bei seitlichen Einblicken zu leichten Farbverschiebungen, wobei diese vertikal schneller auftreten als horizontal. Ab Werk ist das Panel recht kühl abgestimmt und kommt mit einer durchschnittlichen Farbtemperatur von 7673 Kelvin daher. Wer Bilder nachbearbeitet, sollte auf jeden Fall zu einem Colorimeter greifen und selbst nachjustieren. Da die etwas kühlere Darstellung von vielen Nutzern aber als angenehm angesehen wird, muss dies nicht jeden Nutzer stören.

Deviltech Devil 7800

Alternative Konfigurationen

Wie üblich werden neben der uns vorliegenden Variante des GE40 mehrere verschiedene Konfigurationen des 14-Zoll-Gamers angeboten – in unserem Falle sind es zwei weitere Ausstattungsvarianten. Allzu groß fallen die Wahlmöglichkeiten allerdings nicht aus, denn sowohl der Intel Core i7-4702MQ, als auch die GeForce GTX 760M und auch der 8 GB fassende Arbeitsspeicher sind in allen Fällen gesetzt. Deutliche Unterschiede gibt es beim Massenspeicher, denn nur unsere Version bietet eine SSD, die beiden Geschwister kommen ausschließlich mit einer 500 GB fassenden HDD. Weiterhin gibt es große Unterschiede beim Betriebssystem. Unsere Konfiguration setzt auf Windows 8, während die 200 Euro günstigere Variate mit Windows 7 daherkommt und es sogar eine Version gänzlich ohne Windows gibt.

Fazit

MSI bietet mit dem GE40 ein ausgesprochen schnelles und darüber hinaus portables Gaming-Notebook an. Solange die Engine nicht allzu anspruchsvoll ist, können aktuelle Titel problemlos mit hohen Qualitätssettings gespielt werden, werden diese reduziert, sind auch anspruchsvolle Games möglich. Gerade mit Hinblick auf die Mobilität kann die Performance aber als erstklassig eingestuft werden. Dank einer flotten SSD und des wie immer mehr als ausreichend schnellen i7-Prozessors mit reduzierter TDP ist das GE40 für alle Lebenslagen gerüstet. Leider muss die Kühlung lautstark arbeiten und kann eine stattliche Wärmeentwicklung dennoch nicht verhindern. Hundertprozentig überzeugen können uns die Stromsparmechanismen, die das GE40 fernab der Steckdose zu einem echten Dauerläufer werden lassen.

MSI GE40

Das Gehäuse fällt für MSI-Verhältnisse angenehm dezent aus, könnte bei der Materialgüte aber gerne noch etwas hochwertiger sein. Dank eines Gewichts von 2 kg kann der 14-Zöller als völlig mobil eingestuft werden. Die Anschlussausstattung ist ordentlich, auch wenn die Buchsen leider recht ungünstig auf die beiden Seitenteile verteilt wurden.

Die Anzeige bietet eine angemessene aber nicht allzu hohe native Auflösung und schont damit die Grafik - eine gute Entscheidung. Leider ist es für den Outdooreinsatz jedoch etwas kontrastarm – wer das GE40 aber in beschatteten Räumen nutzt, bekommt keine Probleme.

Alles in allem bietet sich das MSI GE40 für alle Nutzer an, die unterwegs nicht auf die nötigen FPS verzichten wollen, ohne sich einen Bruch zu heben. Für eine Empfehlung müsste das Display aber noch kontrastreicher sein. Konkurrenz gibt in Form des Alienware 14, das aber deutlich teurer und dicker ist. Das Razer Blade wäre sicherlich die größte Konkurrenz, ist in Deutschland aber nicht verfügbar.

Positive Aspekte des MSI GE40:

  • Hohe Gaming-Leistung (in Relation zur Größe)
  • SSD und HDD in kleinem Gehäuse
  • mattes Display

Negative Aspekte des MSI GE40:

  • Lüfter dreht im Idle immer wieder auf
  • Stellenweise recht warm
  • Display etwas kontrastarm
 

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 11.05.2009
Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1407
Also schön und gut aber für 1200€ kann es dann auch ein FHD Bildschirm sein.
Letztens habe ich ein Notebook gesucht für Grafikanwendungen und da habe ich ein Acer Notebook gefunden mit der selben Grafikkarte und einem FHD Bildschirm für deutlich weniger.
Mit deutlich weniger meine ich knappe 800€ oder für 850€ das Lenovo Y500 mit SLI 650m.
#2
customavatars/avatar55236_1.gif
Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1787
Dann lieber ein Clevo w230st. Sieht nicht nur besser aus, sondern hat auch ein FullHD IPS. Bei Hawkforce gibts das schon länger, seit gestern wohl auch bei Schenker (als P303)

PS: Einzig die lange Shift-Taste links finde ich ganz cool beim MSI. Einerseits, weil ich seit jeher eh nur die linke verwende. Andererseits, weil sie dann bei WASD leichter mit dem kleinen Finger zu erreichen ist, und die < > | Taste aus dem wichtigen Feld verschwindet. In den meisten Spielen kann man sie eh nicht belegen...
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