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Acer Aspire P3 im Test

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Seite 3: Display und Fazit

Unabhängig davon, ob man das Aspire P3 als Tablet oder Ultrabook nutzt: Das Display muss für den Außeneinsatz hell genug sein. Die gute Nachricht ist dabei, dass Acer nur in einem Punkt zu sehr gespart hat. Denn mit 1.366 x 768 Pixeln fällt die Auflösung mittlerweile nicht mehr standesgemäß aus. Ein Blick auf die hauseigene Produktpalette bestätigt dies: Denn sowohl bei Tablets als auch bei Notebooks beweisen die Taiwaner, dass man auch bei preiswerten Modellen volle HD-Auflösung liefern kann.

Auch für den Außeneinsatz hell genug trotz spiegelnder Oberfläche Auch für den Außeneinsatz hell genug trotz spiegelnder Oberfläche

Immerhin verbaut man aber ein IPS-Panel, das großzügige Betrachtungswinkel sowie eine gute Farbdarstellung liefert. Mit 413 cd/m2 weiß auch die Hintergrundbeleuchtung zu gefallen, nur bei direkter Sonneneinstrahlung werden hier Grenzen erreicht. Die Homogenität liegt bei guten 88 Prozent, eine gleichmäßige Ausleuchtung ist also gewährleistet. Ebenfalls ordentlich fällt der Kontrast aus: Hier wird ein Verhältnis von 1.100:1 erreicht.

bench display

 

helligkeit

kontrast

Fazit

Das Aspire P3 gehört zu den Geräten, die man keinesfalls nur aufgrund der Leistung beurteilen darf. Denn betrachtet man nur diese, dürfte der Hybride enttäuschen. Tatsächlich aber dürfte die gebotene Performance in vielen Fällen mehr als ausreichen, in praxisnahen Tests kam es nur selten zu größeren Einschränkungen, Probleme bescherten in der Regel nur Testprogramme, die aufgrund des knappen Arbeitsspeichers oder der kleinen SSD den Betrieb verweigerten oder nicht fehlerfrei durchliefen. Für Word, Mails, das Surfen im Internet sowie die Unterhaltung durch Videos reicht das Aspire P3 vollkommen aus, auch das ein oder andere anspruchslose Spiel sollte kein Problem für CPU und GPU darstellen.

Ultrabook in (noch) ungewohnter Form Ultrabook in (noch) ungewohnter Form

Allerdings sollten Interessenten genau abwägen, wofür sie das Ultrabook einsetzen wollen. Denn Office, Outlook und der Browser arbeiten auch auf Atom-bestückten Tablets meist problemlos, gleichzeitig kann man hier bei der Anschaffung in vielen Fällen Geld sparen. Wird jedoch Wert auf eine gute Tastatur und eine hochwertige Verarbeitung gelegt, dürfte das Aspire P3 in der Gunst weit vorne liegen. Denn in diesen Kategorien überrascht das Gerät äußerst positiv. Anfreunden muss man sich dann nur noch mit der etwas fummeligen Tablet-Halterung sowie dem festen Aufstellwinkel. Mehr Leistung bietet die derzeitige Topkonfiguration P3-171-5333Y4G12as, die über einen i5-3339Y, 4 GB RAM und eine 120 GB fassende SSD verfügt. Dafür müssen je nach Händler aber etwa 200 Euro zusätzlich zu den 589 Euro unserer Testkonfiguration eingeplant werden.

Positive Aspekte des Acer Aspire P3:

  • sehr gute Verarbeitung
  • helles und kontrastreiches Display
  • gute Laufzeiten
  • Tastatur mit hohem Schreibkomfort

Negative Aspkete des Acer Aspire P3:

  • wenig Arbeitsspeicher
  • kleinere Schwächen beim Tastatur-Sleeve