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Test: Lenovo IdeaPad U410 Touch - Fit für Windows 8

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Seite 3: Das Display

Eine der größten Stolperfallen für bezahlbare Ultrabooks ist das verbaute Display. Hier wird leider zu oft der Rotstift angesetzt, was die mobile Nutzung deutlich einschränkt – dies war zum Beispiel bei unserem ersten U410-Testmuster der Fall. Für das neue Modell hat Lenovo das Panel aber geändert, schließlich kommt nun ein Touch-Monitor zum Einsatz. Für Windows-8-User ist dieser sicherlich ein Vorteil, denn den intuitiven Griff zum Display gewöhnt man sich schnell an. Der Nachteil, dass das Display auf diesem Wege hinter einer Glasscheibe verschwinden muss, können wir nur bedingt auf das Touchpad schieben, denn Lenovo hat bereits bei der Non-Toch-Variante auf eine Glare-Oberfläche gesetzt.

Lenovo U410T

Die Hoffnung, dass Lenovo bei der neuen Auflage aber auf ein hochwertigeres Panel setzt, ist schnell erloschen. Das Panel ist mit maximalen 235 cd/m² nicht hell genug, um der stark verspiegelten Oberfläche Paroli bieten zu können – der Outdoor-Einsatz wird so leider merklich eingeschränkt. Noch dazu erweist sich das Panel als nicht sonderlich kontrastreich, denn der Schwarzwert liegt bei recht hohen 0,9 cd/m² - Letzteres fällt durch die spiegelnde Oberfläche aber weniger stark ins Gewicht, als dies bei einem matten Panel der Fall wäre. Alles in allem verschenkt Lenovo beim Display immer noch viel des mobilen Anspruchs eines Ultrabooks.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Das eingesetzte Panel mit 1366x768 Bildpunkten basiert auf der TN-Technik – beides ist beim anvisierten Preis nicht sonderlich überraschend. Entsprechend fällt die Blickwinkelstabilität nicht allzu hoch aus, gerade vertikal kommt es schnell zu Veränderungen. Wer allein vor dem Ultrabook sitzt, den wird dies aber nicht störend. Deutlich störender ist die insgesamt recht blasse Farbwiedergabe.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert