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Samsung Serie 7 Chronos 770Z7E im Test

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Seite 10: Fazit

 

Samsung schickt mit dem Serie 7 Chronos 770Z7E einen 17-Zöller an den Start, der zeigt, dass sich eine hohe Leistung und ein flaches Gehäuse nicht ausschließen müssen. Dabei wird unsere Testkonfiguration ihrem Premium-Anspruch in fast allen Belangen gerecht.

Das herausragende Merkmal von Samsungs Chronos-Serie ist sicherlich das Gehäuse – gerade vor dem Hintergrund, dass Samsung durchaus potente Hardware einsetzt. Das 17-Zoll-Case ist ausgesprochen flach und gemessen an der Größe auch noch einigermaßen leicht. Wer sich mit den etwas sperrigen Abmaßen anfreunden kann, die ein 17-Zöller nun einmal mitbringt, erhält ein durchaus portables System, das über den reinen DTR-Nutzen hinausgeht. Gelungen ist Samsung auch die Optik sowie die Materialgüte, sodass sich der umfangreiche Einsatz von Aluminium auf allen Ebenen positiv bemerkbar macht.

Ebenso beweist Samsung ein recht gutes Händchen, wenn es um die Schnittstellen und deren Anordnung geht, denn es sind alle Schnittstellen dabei, die wir uns aktuell wünschen. Einzig mit der Klappversion der RJ45-Schnittstelle, die durch das flache Gehäuse nötig wird, können wir uns nicht so recht anfreunden. Wie so oft hätten wir uns aber noch einige Ports auf der Rückseite gewünscht, was aufgrund des Display-Scharniers aber nicht möglich ist.
Die Tastatur kann auf der ganzen Linie überzeugen, denn sie besitzt einen knackigen Druckpunkt, der mit einem wohl dosierten Hub kombiniert wird. Samsung nutzt darüber hinaus die vorhandene Größe gut aus, und kann trotz Numblock ein angenehmes Layout integrieren. Wer das 770Z7E darüber hinaus häufiger im Dunklen nutzt, wird sich schnell an die beleuchtete Tastatur gewöhnen.

Bei der Hardware-Ausstattung erlaubt sich Samsung keine Blöße und spendiert dem 17-Zöller eine vollwertige 45-Watt-CPU in Form des Core i7-3635QM, der in den Benchmarks eine gute Leistung an den Tag legt. Auch die eingebaute Radeon HD 8770M weiß zu gefallen und liefert in aktuellen Games ansprechende Frameraten. Um auch bei zukünftigen Games in hohen Auflösungen zu punkten, fehlt ihr aber vermutlich das letzte Quäntchen Leistung. Üppig dimensioniert Samsung bei unserer Konfiguration den Arbeitsspeicher, der 12 GB groß ist. Als Massenspeicher macht eine flotte SSD die gelungene Hardware-Konfiguration fast perfekt. Um vollends glücklich zu sein, fehlt uns aber noch eine mechanische HDD, um auch große Datenmassen immer mit dabeizuhaben.

Die potente Hardware-Konfiguration belastet natürlich das Kühlsystem erheblich. Hier hat sich Samsung aber für eine recht angenehme Konfiguration entschieden und nimmt lieber etwas höhere Temperaturen zugunsten einer niedrigen Lautstärke in Kauf. Der Nachteil an dieser Entscheidung: Es kommt unter extremer Volllast zum Throtteling. Im normalen Einsatz ist davon aber nichts zu bemerken und auch die Benchmarks liefern die zu erwartende Leistung.

Das Display kann uns in den meisten Belangen ohne größere Probleme überzeugen. Durch den Verzicht auf die Touchtechnik kann Samsung eine matte Oberfläche nutzen und kombiniert diese mit einem hellen und kontrastreichen Panel. Das kann noch dazu ordentliche Blickwinkel vorweisen, obwohl es auf der TN-Technik basiert. Nicht ganz glücklich sind wir mit der Farbdarstellung, denn ab Werk ist das Display recht kühl abgestimmt. Das wirkt subjektiv meist recht gefällig, eignet sich unkalibriert aber nur bedingt zur Bildbearbeitung.
Eine vorzügliche Leistung liefert das 770Z7E bei der Akkulaufzeit ab. Samsung integriert trotz eines flachen Gehäuses einen großen Akku – und daraus schlägt der 17-Zöller Profit. Auch hier zeigt sich erneut, dass Samsung im Grunde genommen ein sehr mobiles Gerät bietet, das schlichtweg etwas zu unhandlich zum ständigen Transport ist.

Alles in allem lässt uns unsere Testkonfiguration des Samsung Serie 7 Chronos 770Z7E positiv gestimmt zurück, denn der von Samsung versprochene Premium-Anspruch wird in beinahe allen Bereichen erfüllt. Als störend sind aber (bedingt) das Throtteling, die fehlende HDD und das nicht ganz farbechte Display einzustufen.  Wer damit leben kann, bekommt aber ein erstklassiges Gerät.