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Samsung Serie 7 Chronos 770Z7E im Test

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Seite 1: Samsung Serie 7 Chronos 770Z7E im Test

samsung 770z7e teaser kleinSamsung möchte mit seiner Chronos-Serie die Attribute „Geschwindigkeit“ und „Mobilität“ auf optimale Weise miteinander kombinieren. Ob das gelingt, muss uns die 17-Zoll-Version Chronos 700Z7E beweisen, die in einem flachen Aluminium-Gehäuse einen Vierkern-Prozessor und eine Radeon HD 8870M vorweisen kann. Ob Samsung mit dem Chronos wirklich die Quadratur des Kreises gelingt, klärt unser Review.

Samsung ist mit dem 700G7A erst relativ spät mit einem reinrassigen Gaming-Bomber in das High-Performance-Segment eingestiegen und hat den Ausflug noch dazu recht schnell wieder beendet. Anscheinend haben die Absatzzahlen des Dickschiffs die Samsung-Führungsetage nicht vollends überzeugt – was mit Blick auf die hohe Anzahl der Platzhirsche in diesem Segment auch nicht wirklich verwundert. Also musste etwas Neues her, denn gänzlich kampflos will man das Segment der leistungsstarken Premium-Geräte dann doch nicht aufgeben. Anstatt also ausschließlich auf Leistung, Leistung und Leistung zu setzen, hat man sich bei Samsung dazu entschlossen, auch die Faktoren „Style“ und „Mobilität“ zu berücksichtigen und dafür auf ein Stück der Performance zu verzichten. Auf wie viel Performance nun genau verzichtet werden muss, das wird unser Benchmark-Parcours offenlegen. Eines können wir aber schon vorab verraten – eine Konkurrenz für hartgesottene Gaming-Devices ist das 17-Zoll-Chronos natürlich nicht, die Leistung kann aber (je nach Anwendungsbereich) dennoch auf der ganzen Linie überzeugen. Entsprechend haben wir das Chronos beispielsweise genutzt, um unsere Computex-Videos direkt Vor-Ort zu schneiden.

Dass dies problemlos möglich war, dafür zeichnet ein Intel Core i7-3635QM, also noch ein Ivy-Bridge-Prozessor verantwortlich, der auf 12 GB RAM zurückgreifen kann. Der 22-nm-Prozessor arbeitet im Frequenzbereich von 2,4 bis 3,4 GHz und greift auf einen 6 MB großen L3-Cache zurück. Er basiert auf vier Kernen und kann dank Intels Hypthreading-Technik bis zu acht Threads gleichzeitig abarbeiten. Die TDP liegt bei 45 Watt, Samsung ist es also gelungen, einen vollwertigen Quad-Core-Prozessor in das vergleichsweise flache Gehäuse zu integrieren. Konkurrenten wie beispielsweise das ASUS UX51VZ greifen an dieser Stelle meist auf den Core i7-3612QM zurück, der zwar etwas langsamer ist, dafür aber eine um zehn Watt niedrigere TDP besitzt. Auch an der GPU hat Samsung nicht gespart und setzt bei seinem 17-Zöller auf eine AMD Radeon HD 8870M, deren 640 Recheneinheiten mit 725 MHz zu Werke gehen. Der 2 GB große GDDR5-Videospeicher ist mit 1125 MHz getaktet und wird über ein 128 Bit breites Interface angebunden. Das Display besitzt eine Diagonale von 17,3 Zoll und löst erfreulicherweise mit 1920x1080 Bildpunkten auf. Viele Anwender wird es besonders freuen, dass Samsung auf eine matte Oberfläche setzt. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber, dass Samsung auf ein Touchdisplay verzichtet.

Mit Blick auf diese Ausstattung ist es nicht verwunderlich, dass das Samsung Chronos 770Z7E nicht gerade günstig ist. Mit einem Preis von rund 1550 Euro positioniert es sich in der Notebook-Oberliga – da interessiert uns nun natürlich, ob sich der gute erste Eindruck in der Praxis bestätigt.