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Test: ASUS Vivobook S550CA - großes Touch-Ultrabook

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Seite 7: Das Display

Das Display ist aktuell ohne Frage einer der Bereiche in der mobilen Welt, in dem sich die interessantesten Entwicklungen beobachten lassen. So gibt es, nachdem Apple bereits vor einiger Zeit mit den Retina-Macbooks vorgelegt hat, mit Toshibas Kirabook und dem ASUS UX51 erste Windows-Notebooks mit extrem hohen Auflösungen. Diese Entwicklung ist jedoch klar dem Premium-Segment vorbehalten. Etwas anders sieht es da (noch) im Mainstream-Segment aus, da entsprechende High-End-Monitore natürlich auch Kostentreiber sind. Entsprechend kommt bei dem uns vorliegenden Vivobook S550C ein TN-Panel mit einer Auflösung von 1366x768 Bildpunkten zum Einsatz. Auch wenn es sicherlich nicht immer FullHD-Panels im 11-Zöller sein müssen, so hätten wir uns doch eine etwas höhere Auflösung, beispielsweise 1600x900 Bildpunkte gewünscht, da die Darstellung nicht nur recht grobpixelig ausfällt, sondern auch recht wenig Platz auf dem Desktop geboten wird.

ASUS Vivobook S550C

Das zur Verfügung stehende Budget hat ASUS dafür verwendet, dem S550C ein Touch-Display zu spendieren, was unter Windows 8 ohne Frage sinnvoll ist, denn die neue Art der Bedienung prägt sich auch im Clamshell-Notebook recht schnell ein. Mit dieser Entscheidung geht aber auch einher, dass das Display hinter einer Glasscheibe sitzen muss, was natürlich deutliche Spiegelungen mit sich bringt. Leider fällt die maximale Helligkeit des Panels mit 239 cd/m² nicht allzu hoch aus, sodass es in hellen Umgebungen zu störenden Spiegelungen kommt, die nicht überblendet werden können. So wird der mobile Charakter doch stärker eingeschränkt, als es wünschenswert wäre. Auch das Kontrastverhältnis ist mit einem Wert von 184:1 nicht sonderlich überzeugend. Das fällt subjektiv allerdings nicht so sehr auf, da der Kontrast aufgrund der Glasoberfläche recht knackig wirkt.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Da ASUS auf ein TN-Panel setzt, fallen die Blickwinkel nicht allzu großzügig aus. Gerade vertikal kommt es recht schnell zu Abweichungen. Wer das Gerät allerdings meist alleine nutzt, wird davon nicht allzu viel mitbekommen. Genau wie der Kontrast wirken auch die Farben dank der Glare-Oberfläche ausgesprochen knackig. ASUS hat sich ab Werk mit 5654 Kelvin für eine recht warme Darstellung entschieden. Diese ist aber nicht in Stein gemeißelt, denn ASUS setzt wie immer seine Splendid-Technik ein, sodass über einen Shortcut verschiedene Voreinstellungen abgerufen werden können. Die angebotenen Presets lassen sich jedoch leider nicht weiter beeinflussen.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert