> > > > Test: ASUS Vivobook S550CA - großes Touch-Ultrabook

Test: ASUS Vivobook S550CA - großes Touch-Ultrabook

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Das Gehäuse

Auch wenn es sich bei den Vivobooks im Grunde genommen um die kleinen Geschwister des Zenbooks handelt, so lässt sich ASUS nicht lumpen und stattet die Zenbooks ebenfalls mit Aluminium-Gehäusen aus, auch wenn auf Unibody-Konstruktionen, die aktuell die Königsklasse der mobilen Gehäuse-Konstruktion darstellen, verzichtet werden muss, so zeigt ASUS deutlich, dass die Vivobook-Reihe nicht als Sparmodelle im Ultrabook-Markt zu sehen sind.

ASUS Vivobook S550C

Das ASUS Vivobook S550C hinterlässt zunächst einmal einen recht schlichten Eindruck. ASUS setzt auf einen Deckel aus gebürstetem Aluminium und greift zum Farbton Schwarz. Auf die konzentrischen gebürsteten Kreise muss allerdings verzichtet werden, die bleiben erst einmal ein Alleinstellungsmerkmal der Zenbook-Reihe. Es fällt allerdings auf, dass die Beschichtung des Aluminiums nicht ganz so hochwertig ausfällt, denn Fingerabdrücke werden äußerst gewissenhaft dargestellt. Wer ein ordentliches und optisch ansprechendes Notebook sein Eigen nennen möchte, der sollte stets seine „Putzhelfer“ griffbereit haben.

ASUS Vivobook S550C

Das S550C fügt sich bestens in die bekannte Design- und Formensprache der Vivobooks ein. Entsprechend setzt ASUS auch hier auf ein Aluminium-Finish, entscheidet sich aber für einen recht hellen Silber-Ton mit einer gebürsteten Optik. Damit treffen die Designer von ASUS in etwa den Farbton der Macbooks, während die eigenen Zenbooks etwas dunkler coloriert wurden. Im Kontrast dazu gibt es eine schwarze Chiclet-Tastatur und einen schwarz eingefassten Bildschirm, der hinter einer Glasoberfläche verschwindet. Optisch kommt das Vivobook so sehr hochwertig daher, auch wenn zugegeben werden muss, dass die Optik natürlich im größeren Umfang an die MacBooks erinnert. Einziger optischer Störfaktor ist der Akku, der in Form einer schwarzen Wölbung auch dann zu sehen ist, wenn das S550C aufgeklappt auf dem Schreibtisch steht. Hier wäre eine optisch ansprechendere Lösung sicherlich machbar gewesen.

ASUS Vivobook S550C

Das Vivobook S550C ist ein Ultrabook und muss sich damit wie alle anderen Ultrabooks auch an die von Intel vorgegebenen Kriterien halten. Mit einer maximalen Höhe von 21 mm reizt ASUS die Spezifiaktionen der Ultrabooks voll aus, für ein 15-Zoll-Gerät wirkt unser Testmuster aber dennoch angenehm flach, was zum Teil mit den recht stark abgerundeten Kannten des S55C zusammenhängt. Das hängt damit zusammen, dass das Gerät mit einer Breite von rund 380 mm im normalen Bereich für einen 15-Zöller liegt. Auch das Gewicht fällt mit 2,7 kg nicht sonderlich leicht aus. Der große Bruder, das Zenbook UX51 wiegt beispielsweise ein gutes halbes Kilo weniger und auch das MacBook Pro Retina 15“ ist deutlich leichter – beide sind aber auch deutlich teurer, was nicht vergessen werden sollte. Dennoch zeigt sich hier, dass von dem Gedanken von Ultrabooks als reinen Macbook-Air-Konkurrenten, wie es anfänglich oft gesehen wurde, Abstand genommen werden sollte.

Die Materialgüte fällt dank der großflächigen Nutzung von Aluminium, gemessen am Preispunkt, recht hochwertig aus. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass ASUS beispielsweise bei der Unterseite auf ein normales Kunststoff-Finish setzt. Der gute Eindruck wird so aber kaum geschmälert.