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Test: Toshiba Satellite U920t-100 - Schiebe-Ultrabook mit Touchscreen

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Seite 5: Die Ausstattung

Sieht das Toshiba U920t-100 im geschlossenen Zustand noch aus wie ein Tablet, so steckt unter der Haube doch eine reinrassige Ultrabook-Plattform. Entsprechend sind ansprechende Leistungswerte zu erwarten, wenn auch nicht unbedingt mit einer großen Differenzierung gegenüber weiteren Ultrabooks zu rechnen ist.

Toshiba Satellute U920t

Das Herzstück unseres heutigen Testkandidaten ist Intels aktueller Core i5-3317U, der natürlich wie alle Ivy-Bridge-Prozessoren im 22-nm-Verfahren hergestellt wird. Der Grundtakt liegt bei 1,7 GHz und kann im Turbo-Betrieb kurzzeitig auf bis zu 2,5 GHz gesteigert werden. Wie in der i5-Reihe üblich verfügt die 2-Kern-CPU über Intels Hyper-Threading-Technik, sodass vier logische Aufgaben zeitgleich abgearbeitet werden können. Der L3-Cache beläuft sich auf 3 MB, ist also etwas kleiner als bei den großen i7-Geschwistern. Im TDP-Bereich ist Intel seiner bisherigen Stufen-Einteilung treu geblieben und klassifiziert den i5-3317U mit 17 Watt. Im Vergleich mit den Vorgängern wird also eine höhere Leistung bei einem ähnlichen Stromverbrauch geboten.

Noch wichtiger für das Ultrabook-Segment ist aber die Tatsache, dass Intel mit der Ivy-Bridge-Generation eine neue integrierte Grafik in Form der Intel HD4000 vorgestellt hat. Die stellt eine höhere Leistung als noch das Vorgängermodell HD3000 zur Verfügung und rutscht damit immer näher an schwache dedizierte Grafikeinheiten heran. Im Intel Core i5-3317U arbeitet die integrierte Grafikeinheit mit 350 MHz und kann im Turbo-Modus auch mit 1050 MHz laufen.

Als Massenspeicher nutzt Toshiba bei der uns vorliegenden Konfiguration eine SSD aus dem Hause Samsung mit einem Fassungsvermögen von 128 GB. Für den normalen Einsatz ist das ausreichend dimensioniert, wer allerdings häufig HD-Filme auf seinem 12,5-Zoll-Tablet genießen möchte oder große Arbeitsdaten besitzt, der wird sich vermutlich bald mehr Speicherplatz wünschen. Leider besitzen aber alle Versionen des U920t lediglich eine 128 GB SSD, sodass der Wunsch nach mehr Speicherplatz auch mit einem größeren Geldbeutel nicht gestillt werden kann. Ultrabook-Standard gibt es beim Arbeitsspeicher, der sich auf 4 GB beläuft. Dass Toshiba auf ein optisches Laufwerk verzichtet, überrascht natürlich nicht wirklich.

Toshiba Satellite U920t-100
Hardware 
Prozessor: Intel Core i5-3317U
Prozessor - Kerne/Threads: 2/4
Prozessor - Grundtakt: 1,7 GHz
Prozessor - Turbotakt: 2,5 GHz
Prozessor - Fertigung 22 nm
Prozessor - Cache 4 MB
Arbeitsspeicher 4 GB - DDR3
Grafikkarte Intel HD 4000
Grafikkarte - Grafikspeicher shared
Festplatte

1x 128 GB

Festplatte - Geschwindigkeit

SSD

Optisches Laufwerk -
Monitor 
Display - Technik: IPS
Display - Diagonale: 12,5 Zoll
Display - Auflösung: 1366x768
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Display - Touch: ja
Eingabegeräte 
Tastatur - Tastengröße: 15 x 12 mm
Tastatur - Tastenabstand: 4 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Multitouch: ja
Trackstick: nein
Anschlüsse 
HDMI: 1
DVI: -
Thunderbolt: -
VGA: -
USB 2.0: -
USB 3.0 2
Firewire -
eSATA: -
Audio: Kombobuchse
Gehäuse 
Akku: 45 Wh
Material: Kunststoff
Abmessungen:
326x213x20 mm
Gewicht 1,5 kg
Preis und Garantie 
Preis: ca. 1000 Euro
Garantie: 24 Monate
 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
Warum werden in Tablets nicht solche CPUs eingebaut?
#2
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@Monster101stx: In dem von uns kürzlich getesteten Acer Iconia W700 (http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/consumer-electronics/tablets/26026-test-acer-iconia-w7-tabletbolide-mit-ivy-bridge-prozessor.html) steckt sogar ein nochmal etwas leistungsstärkerer i5-3337U. Das Acertablet zeigt aber auch, warum so eine CPU im Tablet grenzwertig ist: Der Prozessor muss aktiv gekühlt werden, das Tablet fällt dadurch ziemlich dick und schwer aus. Vielleicht wird es ja mit Haswell möglich, sparsame Intel Core-Prozessoren passiv gekühlt in Tablets einzusetzen.
#3
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
danke für die Antwort. Hab gedacht Ivy strahlt nicht so viel wärme. Ok dann halt auf Haswell warten.
#4
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Bisher bester ansatz für ein Convertible! Ich frage mich nur wie lange der Mechanismus das überleben soll!
#5
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Registriert seit: 11.04.2010

Matrose
Beiträge: 30
ich habe lange über das Toshiba nachgedacht - hab mich letztlich aber für die i3-Variante des Acer Iconia W700 mit Tastatur-Case entschieden...

Grundsätzlich bin ich wirklich zufrieden mit meiner Entscheidung, ein i3 ist für mich vollkommen ausreichend, brauche keinen i5 und habe so noch etwas länger von meinem Akku. Auch nach über 2 Monaten täglichem Einsatz im Außendienst würde ich mich aktuell wieder für das Acer entscheiden - einzig das Mouse-Touch-Pad vermisse ich manchmal, hauptsächlich bei Websites mit Drop-Down Menus (weiß jemand wie ich das mit dem Touchscreen bedienen kann???)...

Das was mich beim Toshiba nach wie vor stören würde, ist dass das Display außen liegt und somit ungeschützt in der Tasche landen würde - klar kann man sich ne Hülle etc anschaffen, aber in meinem Job wird das Teil mal schnell auf den Beifahrersitz gelegt, ggf noch was draufgeknallt, und so weiter... von daher ist mir ein Convertible welches ala Notebook zusammengeklappt werden kann die deutlich günstigere Variante...

Als Alternative sehe ich momentan einzig das Lenovo Helix, doch erstens scheint das ja immer noch nicht gelauncht zu sein und zweitens kostet das knappe 2000 Scheine - also letztlich nur eine theoretische Alternative...

ich hoffe es kommt etwas Leben in den Convertible Bereich, vor allem sinnvolle Geräte... es tummelt sich doch auch viel Blödsinn hier rum, die Dell-Variante ist für mich nix was länger als 1 Jahr bei mir halten würde, das Sony ist auch nicht das wahre, Surface Pro lässt auch immer noch auf sich warten...
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