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Test: Toshiba Satellite U920t-100 - Schiebe-Ultrabook mit Touchscreen

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Seite 2: Das Gehäuse

Keine Frage: Das Gehäuse ist das Highlight des U920t-100, ist es doch im wenigen Handgriffen möglich, aus dem Tablet ein Ultrabook mit vergleichsweise wenigen Einschränkungen zu zaubern.

Toshiba Satellute U920t

Noch im Tablet-Modus hinterlässt Toshibas Slider-Convertible einen recht unscheinbaren Eindruck, es fällt aber schnell auf, dass das U920t größer ist als die meisten normalen Tablets, denn hier ist in der Regel 10 Zoll die Obergrenze. Sony geht bei seinem Vaio Duo noch einmal einen Schritt weiter und nutzt 11,6 Zoll, während Toshiba dem Ganzen die Krone aufsetzt und auf 12,5 Zoll vertraut. Die große Display-Diagonale wirkt sich natürlich auch auf die eigentlichen Abmessungen aus. Mit 326x213x20 mm ist das U920t nicht nur sehr groß, sondern auch vergleichsweise dick für ein Ultrabook – das Acer Aspire S7 ist mit seinen 12 mm beispielsweise deutlich flacher, verzichtet jedoch auch auf einen Slider-Mechanismus.

Toshiba Satellute U920t

Wirkt es zunächst so, als ob Toshiba und Sony bei ihren Slider-Konzepten auf den gleichen Mechanismus setzen, wird spätestens jetzt klar, dass sich die beiden japanischen Konzerne im Detail erheblich unterscheiden. Bei Sony wird das Display über ein Gelenk bereits ab der ersten Schiebebewegung aufrecht gestellt, bis es seine finale Position erreicht hat. Wie auf obigem Bild zu sehen ist, löst Toshiba das Slider-Prinzip anders. Das Display wird zunächst vollständig hinter das Top-Case geschoben …

Toshiba Satellute U920t

… und dann aufgestellt. Sonys Lösung ist zwar in der Handhabung unseres Erachtens etwa eleganter, besitzt aber auch deutliche Nachteile gegenüber der Lösung des U920t. Zum einen wird auf dem von Toshiba gewählten Wege deutlich mehr Platz auf dem Top-Case geboten, um Tastatur und Touchpad unterzubringen, zum andern kann der Display-Winkel frei bestimmt werden. Wie anfällig die beiden Lösungen langfristig sind, wird sich erst noch zeigen müssen.

Toshiba Satellute U920t

Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem ordentlichen aber nicht überragenden Niveau, ein etwas scharfkantiger Übergang zwischen Handballenauflage und Gehäuse und die merklich flexende Tastatur trüben den ansonsten positiven Eindruck. Auch bei der Materialgüte wäre unseres Erachtens noch etwas mehr möglich gewesen. Während das Display hinter einer Glasscheibe verschwindet, was sehr hochwertig wirkt, könnte insbesondere der Kunststoff des Top-Cases haptisch gern noch etwas mehr hermachen.
Die Baugröße des U920t schlägt sich leider auch auf das Gewicht nieder, denn mit 1,5 kg ist Toshibas Convertible sicherlich kein Leichtgewicht und fast ein 1 kg schwerer als so manches reinrassige 10-Zoll-Tablet. Eines ist damit klar, einhändig kann das Tablet auch bei regelmäßigen Besuchen im Fitness-Studio nicht genutzt werden. Noch deutlicher als bei den direkten Konkurrenten gilt daher auch für das U920t, dass der wirkliche Tablet-Nutzen im Grunde genommen auf die heimische Couch beschränkt ist.

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
Warum werden in Tablets nicht solche CPUs eingebaut?
#2
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3670
@Monster101stx: In dem von uns kürzlich getesteten Acer Iconia W700 (http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/consumer-electronics/tablets/26026-test-acer-iconia-w7-tabletbolide-mit-ivy-bridge-prozessor.html) steckt sogar ein nochmal etwas leistungsstärkerer i5-3337U. Das Acertablet zeigt aber auch, warum so eine CPU im Tablet grenzwertig ist: Der Prozessor muss aktiv gekühlt werden, das Tablet fällt dadurch ziemlich dick und schwer aus. Vielleicht wird es ja mit Haswell möglich, sparsame Intel Core-Prozessoren passiv gekühlt in Tablets einzusetzen.
#3
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Registriert seit: 05.08.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 900
danke für die Antwort. Hab gedacht Ivy strahlt nicht so viel wärme. Ok dann halt auf Haswell warten.
#4
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Bisher bester ansatz für ein Convertible! Ich frage mich nur wie lange der Mechanismus das überleben soll!
#5
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Registriert seit: 11.04.2010

Matrose
Beiträge: 30
ich habe lange über das Toshiba nachgedacht - hab mich letztlich aber für die i3-Variante des Acer Iconia W700 mit Tastatur-Case entschieden...

Grundsätzlich bin ich wirklich zufrieden mit meiner Entscheidung, ein i3 ist für mich vollkommen ausreichend, brauche keinen i5 und habe so noch etwas länger von meinem Akku. Auch nach über 2 Monaten täglichem Einsatz im Außendienst würde ich mich aktuell wieder für das Acer entscheiden - einzig das Mouse-Touch-Pad vermisse ich manchmal, hauptsächlich bei Websites mit Drop-Down Menus (weiß jemand wie ich das mit dem Touchscreen bedienen kann???)...

Das was mich beim Toshiba nach wie vor stören würde, ist dass das Display außen liegt und somit ungeschützt in der Tasche landen würde - klar kann man sich ne Hülle etc anschaffen, aber in meinem Job wird das Teil mal schnell auf den Beifahrersitz gelegt, ggf noch was draufgeknallt, und so weiter... von daher ist mir ein Convertible welches ala Notebook zusammengeklappt werden kann die deutlich günstigere Variante...

Als Alternative sehe ich momentan einzig das Lenovo Helix, doch erstens scheint das ja immer noch nicht gelauncht zu sein und zweitens kostet das knappe 2000 Scheine - also letztlich nur eine theoretische Alternative...

ich hoffe es kommt etwas Leben in den Convertible Bereich, vor allem sinnvolle Geräte... es tummelt sich doch auch viel Blödsinn hier rum, die Dell-Variante ist für mich nix was länger als 1 Jahr bei mir halten würde, das Sony ist auch nicht das wahre, Surface Pro lässt auch immer noch auf sich warten...
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