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Test: Acer Aspire S7 - Touch-Ultrabook mit Vollausstattung

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Seite 2: Das Gehäuse

Die 13-Zoll-Version des Acer Aspire S7 lebt design-technisch ein gutes Stück weit davon, dass es sich um ein optisch ausgesprochen eigenständiges Gerät handelt, das eben einmal nicht wie ein Apple-Gerät aussieht. Zwar setzt Acer beim Aspire S7-391 auch großflächig auf Aluminium, lockert die Optik aber mit einer großen Glasfläche auf. Abermals für eine andere Optik hat sich Acer beim kleinen Bruder entschieden.

Acer Aspire S7-191

Auf Glasflächen hat man bei der 11-Zoll-Version Aspire S7-191 zwar verzichtet, dennoch ist es Acer gelungen, eine recht eigenständige Optik zu erreichen. Der Deckel besteht aus gebürstetem Aluminium, besitzt aber, anders als es optisch üblich ist, eine gekreuzt diagonale Bürstrichtung. Das sieht schick aus und verleiht dem S7-191 eine ganz eigene Note. Passend dazu gibt es eine recht kantige Formensprache des Deckels, die bestens zur Optik des Deckels passt. Hier fällt darüber hinaus auf, dass Acer nur eine sehr schmale Griffmulde zum Öffnen des Displays vorgesehen hat. Zwar ist das Gerät so ausbalanciert, dass sich der Deckel bis zu einem Winkel von rund 80 Grad einhändig öffnen lässt, ohne dass das Gerät kippt, erst danach ist die zweite Hand vonnöten.  Dass Acer auf stramme Scharniere setzen muss, da das Display auch regelmäßigen Berührungen im geöffneten Zustand standhalten muss, ist nachvollziehbar, ergonomisch betrachtet ist das Öffnen des Deckels dank der festen Scharniere und der kleinen Griffmulde aber alles andere als angenehm, sodass das S7 optimalerweise stets mit zwei Händen geöffnet werden sollte.

Acer Aspire S7-191

Acer bleibt der gänzlich silbernen Optik auch dann treu, wenn das Gerät geöffnet wird: Top-Case, Display-Rahmen, Tastatur, Touchpad – alles ist in Silber gehalten, sodass ein sehr schlichtes, aber hochwertiges Erscheinungsbild entsteht. Unterstrichen wird dieser Eindruck durch die Glasscheibe, hinter der sich das Display versteckt und die „Edge to Edge“ ausgeführt wurde. Eye-Catcher sucht man also auch hier vergebens. Ein Blick auf das Top-Case zeigt, dass die Tastatur minimal abgesenkt wurde, um die flache Bauform zu ermöglichen. Entsprechend nah sitzt die Tastatur also im geschlossenen Zustand am Deckel, sodass es im schlimmsten Fall Druckspuren geben kann.

Acer Aspire S7-191

Erst ein seitlicher Blick auf das S7-191 zeigt, wie flach Acers 11-Zoll-Ultrabook wirklich ist. Mit geschlossenem Deckel sind es gerade einmal 12 mm, die von der flachen Flunder in Anspruch genommen werden. Da ist es nicht überraschend, dass auch das Gewicht, das bei 1,22 kg liegt, angenehm leicht ausfällt. Dass es aber auch noch einmal leichter geht, das zeigt beispielsweise Toshiba mit seinen Z-Ultrabooks, die noch dazu eine etwas größere Diagonale aufweisen können. Aber auch das ändert nichts daran, dass sich das Aspire S7-191 als idealer täglicher Begleiter erweist, denn ob es sich nun in der Umhängetasche befindet oder nicht, man merkt es kaum.

Die Verarbeitungsqualität befindet sich genau wie die Materialgüte auf einem sehr hohen Niveau und wird dem Premium-Anspruch gerecht, auch wenn die Unterseite lediglich aus Kunststoff gefertigt ist. Allerdings muss sich das S7-191 hier den Vergleich mit ASUS‘ Zenbook UX21A gefallen lassen, das auch nicht teurer ist, dafür aber ein Unibody-Gehäuse besitzt.

 

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 24.01.2003

Bootsmann
Beiträge: 760
Aviator: dein geliebtes R400 ist ein Telefonbuch³. Vergleich hier doch nicht Äpfel mit hässlichen Birnen. Das S7 wiegt nur 1/2 soviel (1,2 Kg vs 2,4 Kg) und ist nur 1/3 so dick (12mm vs. 35mm). Den meisten Platz bei den heutigen Geräten nimmt nunmal schon der Akku ein...
#3
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Registriert seit: 01.01.2010
München
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
ich sage nur 1500 EUR, i7 ULV bis zu 3Ghz, SSD RAID und dann nur eine Intel HD Grafik, tolle Konfiguration, dass wird wohl mal wieder ein Ladenhüter werden, bis der zu hohe Preis deutlich sinkt.
#4
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Grade mal 2 USB-Ports? Ist das ein Witz?
#5
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Registriert seit: 16.12.2004

Leutnant zur See
Beiträge: 1101
Zitat Chaos Commander;20428298
Grade mal 2 USB-Ports? Ist das ein Witz?


Es ist ein 11" Gerät, wie viele USB-Ports soll so ein Ding denn haben? 10? Und noch 3 HDMI und 2 DisplayPort-Anschlüsse? ;)
Mein 2009er MacBook Pro hatte als 13" Gerät auch nur 2 Ports - und die Aktuellen haben glaub auch nicht mehr. Stört auch keinen.

Zum Gerät: Absolut nicht meines. Und es ist ein Acer. Und ich finde, 11" sind zum vernünftigen Arbeiten einfach zu wenig. Ultrabooks und schmal in allen Ehren, aber diesen Mist mit den Adaptern kann ich nicht nach vollziehen. Dann doch lieber ein paar Millimeter mehr und vernünftige Anschlüsse. Diese Adapter hat man immer genau dann nicht dabei, wenn man sie dringend braucht. Die Beschränkung auf nur 4 GB RAM ist auch eher als Rückschritt zu sehen, auch nicht zeitgemäß. Dann gehts weiter mit den SSDs. Für was genau brauche ich ein SSD-RAID in einem Ultraportable? Und dann auch noch ein RAID 0, wer plant und genehmigt sowas?
Grundsätzlich wäre das Gerät etwas für meinen alten Chef, der hat immer gern Gramm gezählt bei seinem Notebooks für Unterwegs. Er hatte damals das Toshiba R600, und R700, das waren geile Teile. Magnesiumgehäuse, 12", transreflexives Display und wenn man das Laufwerk ausbaute, lagen 800g auf der Waage. Aber da das Acer nicht mal eine Option für eine UMTS Karte bietet, fällt der Geschäftsbereich auch relativ mau aus.

Naja, wird sicher auch den einen oder anderen Käufer finden ;)
#6
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
4 oder zumindest 3 USB-Ports wären doch wohl machbar :rolleyes:
Hat man ne Maus dran und z.B. n USB-Headset, schon kann man nichtmal mehr nen USB-Stick anstecken.
#7
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Registriert seit: 16.12.2004

Leutnant zur See
Beiträge: 1101
Aber wo sollen die denn noch hin an dem Hauch von Gehäuse? ^^
Selbst hinten ist der Rand zu schmal, als man da noch welche hinbauen können. Und wenn man mal kein Wlan hat (wovon die Designer ausgehen, das man IMMER und überall ein Wlan hat...) brauchts den ussligen Adapter für RJ45, der auch schon wieder einen USB belegt...
#8
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Registriert seit: 15.02.2013

Matrose
Beiträge: 8
Zitat Aviator;20426069
Netter Testbericht aber die Aussagen zur Akkulaufzeit spotten jeder Beschreibung. Das ist einfach nur unterdurchschnittlich was Acer da abliefert.


Kann ich leider nur bestätigen. Da kann man das Ladekabel gleich eingesteckt lassen...
#9
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2083
Ich verstehe die Kritik nicht, diese Ultrabooks waren doch eh nie für uns "Freaks" gedacht, sondern für Leute, die viel Geld für ein sehr dünnes und leichtes, aber dennoch leistungsstarkes Notebook ausgeben wollen. Ich habe es selbst im Laden ausprobiert und war überrascht, wie hochwertig es ist, ein wirklich tolles Gerät, was auch noch wirklich gut aussieht. Ob da nun 2 oder 3 USB Anschlüsse sind interessiert mich beim Surfen oder Officen doch eh kaum, solange ich meinen Stick anschliessen kann. Wer wirklich mehr braucht, der will dann vermutlich auch die Platte und den RAM wechseln können und der kauft sich dann eh ein Thinkpad oder sowas.
Wenn der Preis nicht so extrem hoch wäre (also eher 400-500), hätte ich mir den 11" als kleinen Surfer für unterwegs oder eher noch für die Couch zugelegt.
Und von mir gibts für das Acer noch einen ganz dicken Pluspunkt: Ein Full HD 11" IPS Display! Perfekt für Leute mit besseren Augen. Die Thinkpads haben das immer noch nicht, das höchste der Gefühle bei einem 1500€ Subnotebook von Lenovo ist 1366x768 bei 12,5". Keine chance auf ein Updgrade. Und ich muss mich hier auf grenzwertige 1280x800 auf 12,1" abmühen, auf meinem X200
#10
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Zitat SynergyCore;20556270
für Leute, die viel Geld für ein sehr dünnes und leichtes, aber dennoch leistungsstarkes Notebook ausgeben wollen.


Naja, insoweit man eine HD4000 als "leistungsstark" einstufen kann ;)
#11
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2083
im Verhältnis zu den IGP-Gurken von Intel davor, ja ;) Gezockt wird auf solchen Kisten doch eh kaum, dafür haben die viel zu wenig Kühlreserven
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