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Test: Acer Aspire V5-431p - Günstig trotz Touchscreen

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Seite 7: Das Display

Gerade im Budget-Segment müssen in der Regel noch immer die größten Abstriche beim Display in Kauf genommen werden. Im Allgemeinen findet aktuell zwar ein Umdenkprozess hin zu hohen Auflösungen und der hochwertigen IPS-Technik statt, noch sind diese Luxus-Features aber natürlich der Premium-Klasse wie dem ASUS Zenbooks UX31A (zum Test) oder UX32VD (zum Test) vorbehalten. Auch Acer hat sich bei seinem Aspire-S7-Premium-Ultrabook (zum Test) bereits IPS-Screens verbaut. Bis wir solche Screens allerdings im Budget-Segment finden werden, wird es noch eine ganze Weile dauern.

Acer Aspire V5

Acer setzt bei unserem Testmodell auf einen 14-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1366x768 Bildpunkten, was natürlich deutlich gröber als bei aktuellen High-End-Geräten ist, aber dennoch zu einer recht angenehmen Darstellungsgröße führt. Gerade für den normalen Anwendungsbereich eines Notebooks der 500-Euro-Klasse sollten so kaum Nachteile entstehen. Ein Vorteil besteht auf der anderen Seite darin, dass die Grafikeinheit des Prozessors natürlich nicht über Gebühr belastet wird. Wie bereits im Kapitel „Eingabegeräte“ behandelt, besitzt das Aspire V5 einen Touchscreen – damit einher geht natürlich die Glare-Oberfläche, die bei unserem Testmuster zu erheblichen Spiegelungen führt. Leider ist das von Acer eingesetzte Backlight nicht von der stärksten Sorte, sodass maximal 211 cd/m² erreicht werden, während es gemittelt über das Panel sogar lediglich 189 cd/m² sind. Wie es bei günstigeren Geräten ebenfalls gang und gäbe ist, müssen auch beim Kontrastverhältnis Abstriche in Kauf genommen werden, dass es einen Wert von 234:1 bringt. Für die Praxis bedeutet das: In normal ausgeleuchteten Räumen entstehen keine Probleme, sobald es etwas heller wird oder das V5 draußen verwendet wird, stören die Spiegelungen aber in einem erheblichen Umfang, jedoch fehlen dem Display technisch die Möglichkeiten, dagegen anzugehen, sodass der Outdoor-Einsatz nur bedingt möglich ist – mit Blick auf das kompakte und leichte Gehäuse ist das schade.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Als Panel-Technik kommt natürlich das TN-Verfahren zum Einsatz. Entsprechend fallen die Blickwinkel nicht allzu groß aus, liegen aber auf einem normalen Level. Da das Aspire V5 aber vermutlich seltener für Filmvorführungen genutzt wird, entstehen hier keine Probleme. Die Farbdarstellung fällt recht knallig aus, ein Effekt, der durch die stark spiegelnde Oberfläche abermals unterstützt wird. Mit rund 6600 Kelvin liegt man hinsichtlich der Farbtemperatur aber auf einem vergleichsweise neutralen Level.

Ausleuchtung

Ausleuchtung

Maximale Helligkeit

Kontrastwert