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Test: ASUS G75VX-T4014H mit GeForce GTX 670MX

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Seite 11: Fazit

 

ASUS spendiert seinem G75 in Form des G75VX ein Update mit aktualisierter Hardware, sodass die Leistung dem aktuellen Stand angepasst wird. Gleich geblieben sind das Gehäuse, das sehr gute Display und die herausragende Kühlung – und das ist auch gut so.

ASUS ist seinem mattschwarzen, am Stealth-Fighter angelehnten Gehäuse auch 2012 treu geblieben. Gegenüber seinen Vorgängern gab es zwar die ein oder andere Detail-Optimierung, der keilförmige Grundton mit der rückseitig positionierten Kühlung wurde aber beibehalten. Der eingesetzte mattschwarze Softtouch-Kunststoff, der im Bereich des Deckels, aber auch der Handballenauflage genutzt wird, kann zwar nicht ganz mit den aktuellen Alienware-Modellen mithalten, fasst sich aber dennoch sehr angenehm an. Die optische Abgrenzung des Tastatur-Bereichs durch die Nutzung von Aluminium sieht nicht nur sehr gut aus, sondern unterstreicht auch den durch und durch positiven Eindruck, den das ASUS G75VX in diesem Bereich hinterlassen hat. Auch die Anschluss-Ausstattung kann überzeugen und wurde durch die Integration von Thunderbolt auf den aktuellen Stand der Technik angehoben.

Die hintergrundbeleuchtete Tastatur besitzt nicht nur ein sehr gutes Layout, sondern lässt sich dank des steifen Top-Cases sehr angenehm und überaus präzise bedienen. Auch das Touchpad liefert eine überzeugende Leistung ab, wird in den meisten Fällen aber sicherlich schnell von einer „echten“ Maus abgelöst werden.

Das Hardware-Update, das ASUS vorgenommen hat, lohnt sich auf jeden Fall. Während die Mehrleistung des nun zum Einsatz kommenden i7-3630QM nur marginal ausfällt, liefert die GeForce GTX 670MX eine vorzügliche Leistung ab und schafft es klar, sich von der Vorgänger-GPU abzusetzen. Die Storage-Sektion ist mit einer sehr flotten 256 GB fassenden SSD und einer 1 TB fassenden HDD ausreichend bestückt. Abgerundet wird die Hardwarezusammenstellung von einem mit 16 GB üppig dimensionierten Arbeitsspeicher.

Eines der Highlights des G75 ist ohne Frage das verbaute FullHD-Display, das ausgesprochen leuchtstark ist und mit einem überragenden Kontrastumfang aufwarten kann. Auch die Farbwiedergabe des matten Panels gefällt durch die Bank. Auch wenn ASUS „nur“ ein TN-Panel verbaute, wirkliche Abstriche müssen nicht in Kauf genommen werden.

Es ist aber das Kühlsystem, das das Highlight des G75 bleibt, auch der uns vorliegenden VX-Version. Die rückseitig verstauten Lüfter schaffen es nicht nur das G75 angenehm kühl zu halten, sondern arbeiten auch überaus leise, sodass das G75VX das mit Abstand leiseste aktuell verfügbare Gaming-Notebook ist und sogar viele Multimedia-Geräte merklich unterboten werden. Noch erfreulicher ist es da, dass ASUS auch das Throtteling-Phänomen im Griff hat, sodass es zu keinen Performance-Problemen kommen kann.
Der bislang durchwegs positive Eindruck wird von einem niedrigen Stromverbrauch und einer langen Akkulaufzeit abgerundet, sodass das G75VX im Grunde genommen sogar als mobil einzustufen wäre, wäre es doch nur etwas leichter.

Alles in allem bietet ASUS mit dem G75VX ein Gaming-Notebook, wie es im Buche steht. Es ist toll verarbeitet, bietet gute Eingabegeräte, ein hervorragendes Display und das beste Kühlkonzept, das aktuell im Gaming-Umfeld zu finden ist. Es gibt zwar durchaus schnellere Notebooks, die von ASUS gebotene Leistung geht aber in Ordnung, sodass es bei aktuellen Games zu keinen Einschränkungen kommt. Wer aber auf der Suche nach der maximalen Leistung zum akzeptablen Preis ist und auch mit Lärm leben kann, der ist bei einem der Clevo-Barebones, wie beispielsweise dem Schenker Notebooks XMG P502 besser aufgehoben, denn ein Schnäppchen ist das G75VX nicht.

Alles in allem bietet ASUS mit dem G75VX das aktuell rundeste Paket im Gaming-Bereich, was uns ohne Frage einen Excellent-Hardware-Award wert ist.

eh asus g75vx s

Positive Aspekte des ASUS G75VX:

  • Sehr gutes Gehäuse
  • Sehr gute Eingabegeräte
  • Hohe Gaming-Leistung
  • Sehr gutes Display
  • Überragendes Kühlsystem

Negative Aspekte des ASUS G75VX:

  • teuer
 

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Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar120480_1.gif
Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Ich finde auch, dass die G-Serie von ASUS sehr gut ist, allerdings würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung vor einem Kauf abschrecken, sofern man das Ding länger als nur 2 Jahre mit täglichen Spielen maltretieren möchte.
#2
Registriert seit: 01.10.2009

Matrose
Beiträge: 8
Zitat LoopNBj;19934769
... "würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung" ...


Kann man die Dinger nicht auseinander schrauben?
#3
customavatars/avatar170237_1.gif
Registriert seit: 19.02.2012

Gefreiter
Beiträge: 53
Doch klar kann man.
#4
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Bedauerlich finde ich, dass Asus die Möglichkeit auslässt mal ein aktuelles G7x-Modell mit einer richtigen Highend-Grafikkarte anzubieten. Bei dem verlangten Preis wäre eine GTX 675MX angebracht und ein Modell mit GTX 680M wäre auch nicht verkehrt. Aber damit könnten sie die Lautstärke wahrscheinlich nicht halten.
#5
Registriert seit: 04.10.2009

Obergefreiter
Beiträge: 99
Zitat LoopNBj;19934769
Ich finde auch, dass die G-Serie von ASUS sehr gut ist, allerdings würde mich weiterhin die fehlende Möglichkeit der Wartung vor einem Kauf abschrecken, sofern man das Ding länger als nur 2 Jahre mit täglichen Spielen maltretieren möchte.



Zitat 2Pat;19939070
Doch klar kann man.


Wirklich? Das wäre klasse.

Bei den älteren G 73 Series Notebooks war es noch so, dass man die Lüfter/Kühlkörper nicht selber reinigen konnte.
Es soll zwar bei den G74 jetzt funktionieren, aber repasten geht immer noch nicht.
z.B. war die Tastatur mit zweiseitigem Klebeband verklebt und man musste diese wortwörtlich abreisen um an die Schrauben zu lösen, die den Zugang zum Inneren erlaubten.
Zudem müssen tausende(Stilmittel ;) ) Schrauben gelöst werden, damit die Kühlkörper inklusive (!) Mainboard aus dem Case gelöst werden können.
Insgesamt eine ziemliche Herausforderung. Ich denke man kann durchaus sagen, dass zumindest ältere G-Series Notebooks für den laien nicht wartbar sind.

Hier mal ein Video zu dem was ich meine.
BTOtech.com | G73Jh & G73Jw & G73Sw Disassembly Take Apart G73 g73jw service manual - YouTube
#6
Registriert seit: 03.01.2013

Matrose
Beiträge: 2
Im Test wird die verwendete NVIDIA GeForce GTX 670MX mit 1,5 GB RAM angegeben. Ist das korrekt? Bei sämtlichen Anbietern sind immer 3 GB RAM angegeben.

Weiterhin verwendet Asus beim G 75 VX nach meiner Kenntnis (wegen dem 3D Modell) generell kein Optimus.

Auf Seite 5 werden 8GB RAM angegeben und beim Fazit 16 GB. Mit welcher Größe wurde der Test durchgeführt?
#7
Registriert seit: 03.01.2013

Matrose
Beiträge: 2
Zitat MellerLE;19939189
Bedauerlich finde ich, dass Asus die Möglichkeit auslässt mal ein aktuelles G7x-Modell mit einer richtigen Highend-Grafikkarte anzubieten. Bei dem verlangten Preis wäre eine GTX 675MX angebracht und ein Modell mit GTX 680M wäre auch nicht verkehrt. Aber damit könnten sie die Lautstärke wahrscheinlich nicht halten.


Ich habe irgendwo gelesen, dass die GTX 680M oder die GTX 675MX aus Platzgründen nicht verwendet werden können.
#8
Registriert seit: 19.08.2008

Bootsmann
Beiträge: 641
Wohl eher weil die größeren Karten die Kühlung in die Knie zwingen würden. Denn vom Platz nehmen die MXM-Module ja alle den gleichen Platz ein.
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